»Die Wellen kehren zum Meer zurück. Sie werden sich bewusst, dass sie nicht nur Formen aus Wasser sind, sondern zugleich Teile des Ganzen – Teile des Ozeans.«

Tore zum Hyperraum

Die anschaulichen naturwissenschaftlichen Betrachtungen von Dieter Broers oder Michael König zur göttlichen Quelle, mit der wir ständig verbunden sind, dem Hyperraum, wie sie das nennen, haben mich – oder ich sage mal lieber meinen Geist – in letzter Zeit fasziniert. Wo ich doch in jungen Jahren Musiker sein und zugleich Biophysik studieren wollte. Mein jungendlicher Forschergeist interessierte schon damals für die Welt des menschlichen Denkens und das, was wohl hinter all dem stecken mochte. Der Umstand, dass ich dann die Musik spontan der Wissenschaft vorgezogen habe, führte mich später auf einem mehr emotionalen Weg in die spirituelle Welt und dort letztlich zu den gleichen Fragen, die mich schon als Jugendlicher bewegt hatten. Dieser Pfad des Herzens war für den Künstler wohl naheliegender. Umso interessanter ist es heute für mich, den Schulterschluss, ja im Grunde die Vereinigung dieser Welten mitzuerleben.

Der Hyperraum – die göttliche Dimension

Nun was ist das? Ein höherdimensionaler Raum, der im Vergleich zu unserem dreidimensionalen Raum über zusätzliche Freiheitsgrade verfügt. In der Mathematik wurde der Begriff schon ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Beschreibung und Berechnung solcher höheren Dimensionen verwandt. Lange vor George Lucas »Star Wars« hatte sich dann die Science-Fiction-Bewegung mit dem Hyperraum geschmückt. Ja, er wurde zu einem wichtigen Vehikel zum zeitlosen Reisen in andere Welten. In der Physik durfte man auf die Verwendung dieses Begriffs etwas länger warten. Heute jedoch ist er in der theoretische Physik etabliert und reicht dort von der 4. – zur 12. Dimension.
Der folgende Abschnitt dazu stammt aus der Wikiversity zum Begriff Gottesbeweis: »Nach der Meinung vieler Quantenphysiker (Amit Goswami, Fritjof Capra, Hans-Peter Dürr, Jean Émile Charon, Burkhard Heim, Michael König) gibt es hinter der Welt der Materie einen Hyperraum, den man als Jenseits oder als Himmel (Hans-Peter Dürr, Daniel Kronick, Michael König) auffassen kann. Grundlage dieser Annahme ist das bewiesene (verifizierte) Phänomen der Quantenverschränkung. Wenn zwei verschränkte (durch einen Kontakt „geistig“ verbundene) Photonen (Lichtteilchen, Quanten) über eine große Raumdistanz weitaus schneller als mit Lichtgeschwindigkeit (sofort) kommunizieren können, muss es eine höhere Dimension (einen Hyperraum) geben, durch die dieses möglich ist. Denn die spezielle Relativitätstheorie Einsteins zeigt, dass sich Signale in den herkömmlichen Dimensionen des Raumes nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können.«

Nochmal zur Vereinfachung: In unserem Kontext meinen wir mit Hyperraum einfach Dimensionen, die über unser bekanntes Raum-Zeit-Gefüge hinausgehen. Ein Raum, innerhalb dessen unsere Raum-Zeit-Erfahrung stattfindet. Und damit sind wir praktisch im Erfahrungsfeld des zeitlosen Augenblicks, wie ihn auch Eckhart Tolle beschreibt.

Achtsamkeit und Gewahrsein

Beim Lesen all dieser Erklärungen merke ich deutlich, wie mein Denkmaschinchen lustvoll rattert und mein Köpfchen langsam raucht. Vielleicht geht es Dir ähnlich. Bei allem wissenschaftlichen Interesse stehe ich dennoch den Leistungen meines Verstandes durchaus skeptisch und beobachtend gegenüber. Denn es ist geradezu paradox, dass die Geistesgabe in uns, die auf der einen Seite grandiose wissenschaftliche Erkenntnisse hervorbringt – wie z.B. die Entdeckung des Hyperraums -, auf der anderen Seite auch die natürlichen Türen verschließen kann, die uns damit verbinden.

Meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen zeigen mir: Die göttliche Verbindung geht durch die Nullzeit, der Zugang jenseits der Zeit – nennen wir es ruhig beim Namen: das Jetzt! Darüber, wie wir in diesem ewigen Moment verweilen können, haben ich und andere bereits zu Genüge geschrieben, z.B. in meinen Artikeln Leben ohne Widerstand oder Meditation im Alltag – Alltag als Meditation.

Aber mal ehrlich – ist es nicht zu blöd, dass uns auch die gedankliche Beschäftigung mit all diesen wunderbaren Themen letztlich in die Zeit zwingt und damit wegschubst von der Tür, durch die wir eigentlich gehen wollen? Nun, vielleicht sehe ich das gerade zu sehr »schwarz-weiss«, und es gibt da doch noch einen Ausweg aus dem Dilemma. Wenn ich tatsächlich bei aller gedanklicher Tätigkeit zugleich mit all meinen Sinnen gegenwärtig bin, dann muss ich mich nicht zwangsweise im Gedanken-Karussell verlieren. Gewahrsein im Augenblick ist das passende Stichwort und sicher sehr hilfreich, wenn es darum geht, die Verbindung zum Jetzt nicht zu verlieren. Das Wahrnehmen der Lücken zwischen den Gedanken oder Worten inmitten alltäglicher Verrichtungen schafft Platz für eine andere Wirklichkeit. Damit werde oder besser bin ich der Raum, innerhalb dessen das Denken stattfindet, und das ist nichts anderes als der besagte Hyperraum – die Stille im Auge des Sturms.

Versöhnung mit dem Verstand

Wie Du siehst, bin ich guter Hoffnung, dass mein Verstand mir irgendwann wirklich nur noch als Werkzeug dient und mich weniger als bisher aus dem »Häuschen« bringt. Dass er sich mit seinen logischen Fähigkeiten quasi selbst im Spiegel anschauen mag und dabei ohne Angst in die Leere blicken kann – auch wenn er sie vielleicht nie begreifen wird. Ich gehe dabei selbstverständlich davon aus, dass das, was ich wirklich bin, nicht mein Verstand ist. Die Möglichkeit denselben praktisch zu nutzen, hängt direkt davon ab, ob ich mich mit ihm und seinen Geistesblüten, seinen Gedankenformen identifiziere. Ein Werkzeug, dass ich für mich selbst halte, kann ich nicht wirklich nutzen. Es kann jedoch sehr wohl von anderen benutzt werden. Wir sind in diesem Zustand wunderbar manipulierbar.

Über Stille oder No-Mind-Zustände zu reden, sie mit Worten zu beschreiben, bedingt aber ganz klar den Einsatz meiner Denkstube. Denn darüber gelangen diese Hinweise schließlich nach draußen in die Welt. Verrückt, nicht wahr? Aber es sind eben Hinweise, die auf das Unaussprechliche, Unbegreifliche hindeuten. Das ist der Finger, der zur Tür zeigt! Um sie zu durchschreiten, müssen die Worte und Gedanken irgendwann verstummen. Naja, wenn mein verrückter Onkel im Kopf außerhalb meiner Aufmerksamkeit weiterplappert, kann mir das im Grunde schnurzegal sein.

Einem Hinweis oder Wegweiser sollten wir als halbwegs intelligente und bewusste Wesen allerdings auch folgen können, und nicht wie ein Hund auf den Finger starren, der beharrlich die Richtung anzeigt, in die das Stöckchen geflogen ist. Da nutzt dann auch alles Jaulen und Schwanzwedeln nix 🙂

Die Falle der Wissenschaft

Wissenschaft schafft Wissen. Das ist im Grunde nichts Verwerfliches, solange man Wissen als reine Information auffasst. Sie kann uns in vielen Fällen nützen und dienlich sein. Aber Wissen ist auch etwas, das man »haben« kann. Genau wie alle anderen Hab-Seeligkeiten – Dinge, Ideen, Freunde, Kinder, Familie, Recht u.v.a. – wird auch das Wissen in diesem Kontext schnell zu einem Vehikel des Verstandes, mit dem sich mein Ego wunderbar aufblasen kann, und mit dem ich mich endlos gedanklich beschäftigen kann. »Ich weiss dies und dass, hab schlaue Bücher gelesen, und jetzt haben Wissenschaftler die neueste Entdeckung in PiPaPo gemacht! Das musst ich mir unbedingt anschauen. Das ist ultrawichtig für meine Entwicklung!« Selbst wenn das faktisch stimmen sollte, bin ich als Mensch, der solche Gedanken denkt, im Grunde mit Wissen gestraft! Es dient vielleicht auch der Information, aber vor allem der Erhöhung meines Selbst-Wertes. Mein Image, mein Selbstbild wird aufgewertet. Es fragt sich nur: Werde ich wirklich größer, bloss weil ich ein Bild von mir bis zur Fototapete aufblase und an jede Plakatwand kleistere?

Selbst-Wert-Gefühl und Selbst-Erkenntnis

»Selbst-Wert-Gefühl« – das ist in sich schon ein Un-Wort, ein un-heiliges Wort, möchte ich fast sagen. Dem geht ja voraus, dass es da eine unsichtbare kollektive Messlatte gibt, an der wir uns alle ständig messen. Auf der gibt es eine Skala für: besser, weiter, höher, schneller, größer, mächtiger, intelligenter, stärker, toller, schöner u.s.w. und natürlich auch eine Skala in die Gegenrichtung, in die negativen Superlativen, mit denen sich so wunderbar jammern und leiden lässt. Eine wunderbare Einrichtung, um kleine und große Egos ständig am Ackern und im Wettbewerb zu halten, bis sie am Ende ihrer Kräfte sind. Zugrunde liegt ein tief innewohnendes Gefühl von Mangel, Minderwertigkeit und Unvollständigkeit, das es zu füllen und zu besänftigen gilt. Erst die Selbst-Erkenntnis, das Bewusstwerden, wer ich wirklich bin, lässt das Bedürfnis nach Wertbestätigung schwinden oder kann die Messlatte gar vollständig im Mülleimer versenken. Was für eine Befreiung! »Ich weiss, dass ich nichts weiss!« Und manches will ich gar nicht wissen. Es müllt meinen Kopf zu und lähmt meine Kreativität. Wie soll denn aus der Quelle etwas frei heraussprudeln, wenn ständig Gedankenmüll hinein und darüber gekippt wir?

Eckhart Tolle und »Jetzt«

Nachdem ich vor Jahren nach der ersten Lektüre von Eckhart Tolles »Jetzt« mein Denkerlein am Liebsten in die Ecke gefeuert hätte, habe ich mich natürlich – wie wohl die meisten – mit meinem Verstand inzwischen arrangiert. Aber irgendwie bekommt er manchmal, wenn er richtig nervt, doch so einiges an Freundlichkeiten ab wie: »verrückter Onkel«, »Scheiß-Ego«, »Babbelkpopp« etc. Es gibt da einen Ein Teil in mir, der sich bei aller spiritueller Erfahrung doch immer mal wieder wie ein skeptischer Zwischenrufer meldet und all diese Dinge mit seinen Zweifeln zerpflücken möchte. Zumindest für diesen Fall sind da physikalische und wissenschaftliche Erkenntnisse durchaus willkommen, die diesem Zweifler das Maul stopfen und auf eine andere Spur bringen. So kann es vielleicht sogar gelingen mit Hilfe des Verstandes ihn selbst in seine Grenzen zu verweisen. Es kommt mir beinahe wie eine Art Rehabilitation oder Wiedergutmachung vor, für all die Jahre Unfug und Kopf-Karussell, die mir die ganze Denkerei beschert hat.

Es kann also durchaus Freude machen und Erkenntnisse schenken, die Projektionen des Göttlichen auf unserer Ebene mit dem Verstand modell- und bildhaft zu begreifen und sie damit auch anderen Skeptikern zugänglich zu machen. Der echte Zugang zu dieser Dimension verlangt aber zugleich die Bereitschaft, die Denkfabrik im Kopf zu verlassen und uns mit unserem Wesenskern zu verbinden.

Sonnenstürme und 150 MHz – Bewusstseins-Booster aus der Galaxie?

Die »Weltraum-Wetter-Vorhersage« der US-Regierung gibt uns ständig aktuelle Einblicke und Aussichten der Sonnenaktivitäten inklusive der Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld. Maya-Kalender und Hopi-Prophezeiungen hin oder her – auch die Sonne beschenkt uns im Augenblick (März 2012) und wohl auch in nächster Zeit reich mit ihrer Lebendigkeit. Ich zitiere aus dem Internet: »Die Aktivität der Sonne nimmt weiterhin stark zu und soll 2012-2013 ein neues Maximum erreichen. Da das Frequenzspektrum der Sonne vermehrt Frequenzmuster im Bereich von 150 MHz aufweist, wirkt sie gezielt auf das Bewusstsein und die menschliche DNA ein, denn 150 MHz entspricht genau der »Eigenfrequenz« unserer DNA.«

Die vor ein paar Jahren entdeckte Resonanzfrequenz unserer menschlichen DNA beträgt also 150 MHz. Das ist interessanterweise genau die Schwingung, die Dieter Broers wenn man so will »zufällig« bereits vor 30 Jahren für seine gut dokumentierten Experimente als Trägerfrequenz gewählt hatte, und deren »heilender« Einfluss auf biologische Prozesse ihm soviel »wohlwollende Freunde« in der Gesundheitsindustrie und deren Vertretern beschert hat.

Hier noch etwas Futter für unseren Wissensdurst. Die NASA hat vor Kurzem ein Video über die immense Energie der aktuellen Solarstürme (7. – 10.3.2012) veröffentlicht. 95% davon reflektiert die Atmosphäre wohl zurück ins All. Was aber bewirken die 5%, die uns auf der Oberfläche des Planeten erreichen? Ich kann das als Laie nicht beurteilen, sondern stelle lediglich Korrelationen zu meinem eigenen körperlichen und geistigen Erfahrungen fest.

Direkt im Anschluss des hier genannten Sonnenstrums durfte ich durch eine 3-tägige, körperlich durchaus schmerzvolle Erfahrung hindurchgehen. Dabei hatte ich scheinbar typische Grippe-Symptome wie Gliederschmerzen, Husten und Kopfschmerzen. Der weitere Verlauf war jedoch eher unüblich. Keine Rotznase, dafür eine leichte Matschebirne und Muskelschmerzen, die sich recht schnell auf den unteren Rücken konzentrierten – mit dem Ergebnis, dass ich in keiner, wirklich keiner normalen Schlafposition Ruhe finden konnte. Einzig heißes Baden und eine kreuzbeinige sitzende Haltung, wie im Yogasitz, linderten den Schmerz. So saß ich am zweiten Tag sage und schreibe eine ganze Nacht – mit kleineren Unterbrechungen – wie ein Yogi auf dem Sofa und versuchte wenigstens einzunicken. Pustekuchen! Irgendwann hockte ich dann vor dem Laptop und stöberte auf Dieter Broers Website. Dort stand ein interessanter Kommentar zu seinem Beitrag Heliobiologie und Psyche – absolut passend zu meinem Problem. Jemand beschrieb all das, was ich gerade erleben durfte und auch andere Symptome, die ich von früher bereits kannte im Zusammenhang mit Sonnenaktivitäten. Das hat mich schon etwas verblüfft.

Ich bin nun wirklich kein klassischer Meditierer. Für stundenlanges Sitzen und das ganze Drumherum habe ich mir nie Zeit genommen, sondern lieber Klavier gespielt. Diesmal wurde ich durch die Schmerzen aber genau in diese Position gezwungen und durfte mir nach 8 Stunden Hocken am Morgen durchs Fenster den Mond anschauen. So ne Art Zwangsmeditation, die ich aber durchaus genießen konnte. Um 6:00 Uhr war dann der ganz normale Alltag angesagt mit Frühstück machen, Kinder wecken, zu Schule und KiGa fahren und das volle Tagesprogramm. Obwohl ich wohl ziemlich fertig aussah, hatte ich keine wirklichen Schlafentzugserscheinungen. Ähnliches kannte ich nur aus meinem »Lichtnahrungs-Prozess« von 1999. Essen konnte ich auch jetzt nur minimal, und mein Körper hatte auf nix wirklich Appetit. Sollte ich mich vielleicht an diese einzigartige Erfahrung zurückerinnern und mich nicht ständig vollstopfen und zumüllen? Ehrlich gesagt hatte ich seit Weihnachten ganz schön wahllos alle möglichen Zuckerlis und Fress-Bömbchen durcheinander gefuttert. Egal – das hatte jetzt jedenfalls ein abruptes Ende gefunden.

All das ist natürlich eine einzelne, wissenschaftliche nicht relevante Erfahrung, die blanker Zufall sein kann – oder auch nicht.

Space-Autobahn mit Überholspur oder Bummelspur

Hat sich jetzt – ein paar Wochen später – was für mich geändert? Ja und nein. Für mich war das wie eine Art Reinigung und ein deutlicher Hinweis, was mir und meinem Körperfahrzeug gut tut. Somit fühle ich mich im Augenblick pudelwohl in meiner Haut. Zugleich empfinde ich gerade mich selbst und meine Umgebung wie auf einer zweispurigen Autobahn, auf der in der einen Spur fluchende und ziemlich aggressive Fahrer im Stau stehen, und auf der anderen Spur der Verkehr wunderbar und gelassen fließt. Obwohl die Geschwindigkeit dieser fließenden Spur ziemlich hoch ist, sind die Lücken groß genug und völlig ausreichend für jeden Spurwechsler, der aus dem Stau raus will. Dabei gibt es keinerlei Kollisionen oder Unfälle. Die umgekehrte Richtung ist natürlich ebenfalls möglich. Wenn ich mich von von den schimpfenden und stinkefingerzeigenden Fahrern anmachen lasse – dann stehe ich ruckzuck wieder drin in der Schlange und kann mir überlegen, wie ich da schnellstmöglich wieder rauskomme.

Das Beispiel mit der Autobahn ist sicher für viele nichts wirklich Neues und beschreibt eine Erfahrung, die wir täglich sowohl in der Familie, als auch im Freundes- und Bekanntenkreis, ja im Grunde auf der ganzen Welt machen können. Ich habe lediglich das subjektive Gefühl von Beschleunigung. Haben natürliche elektromagnetische Felder, die uns umgeben und die gerade starken Bewegungen und Schwankungen unterliegen, darauf einen Einfluss? Wenn ich den Untersuchungen und Forschungen von Dieter Broers und anderen Wissenschaftlern folge und sie nicht einfach ungläubig vom Tisch wische, dann sind wir da mittendrin, und unsere alte Freundin Sonne greift uns kräftig unter die Flügel.

Das Ende der Welt?

Im Grunde ist es bei aller Liebe zur Naturwissenschaft völlig unerheblich für Dich und mich, was da draußen vor sich geht! »Hä? Was soll das denn jetzt – nach soviel interessantem Futter für unsere Köpfchen? Dann hättest Du Dir den Artikel auch sparen und gleich einen Link zu Eckhart Tolle reinstellen können, lieber Tang!« Stimmt, und ich hab’s trotzdem geschrieben, weil ich glaube, dass ich mich selbst und vielleicht auch Dich ein wenig damit anschubsen kann, ganz bewusst auf die schnellere Autobahnspur zu wechseln. Möglicherweise erreiche ich auch einige skeptische Bummler, die den Stau ziemlich satt haben. Wer weiß? Der Himmel ist immer weit offen und die Sonne lacht auch hinter den Wolken.

Zum Abschluss noch ein kosmischer Witz von Eckhart Tolle aus einer seiner eigenen TV-Sendungen über 2012 und das Ende der Welt:

»Ich mache jetzt eine Vorhersage – eine Vorhersage innerhalb der konventionellen Wirklichkeit – über das Ende der Welt: Jeder, der heute auf diesem Planeten am Leben ist – Milliarden von Menschen – jeder wird ausgelöscht sein … Pause … innnerhalb der nächsten 80 bis 90 Jahre!«

Wie ich finde, ein wunderbarer Wink mit dem Zaunpfahl auf das, was wirklich zählt – das Jetzt! Und das bedeutet gewissermaßen das Ende unserer Welt – unserer Denkwelt! Da findet unser Leben in jeder Sekunde statt, und es ist zugleich der Zugang zur göttlichen Dimsion, die Autobahn zum Hyperraum. Ich wünsch uns daher allzeit gute Fahrt 🙂

Foto: Meditation © H. Kopp-Delaney | flickr.com

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5 Responses to Eckhart Tolles Zugang zum Hyperraum

  1. Anne Marsell sagt:

    Wie immer große Klasse, dein Bericht. Kann dem nur zustimmen, schön, dass du so ein treffendes Bild durch so viele einzelne Puzzleteile zusammen bekommen hast, vielen Dank. Tut immer gut zu lesen.

  2. Tang sagt:

    @ Anne – Das freut mich aufrichtig! Ich habe mich mit diesen Puzzleteilen diesmal wirklich etwas länger beschäftigt und bin froh, dass daraus auch beim Leser ein vollständiges Bild entsteht.

    Hier noch eine kleine Ergänzung:

    Tatsächlich scheint es mir die größte Herausforderung zu sein, Dinge, die meinen Geist ansprechen und beschäftigen – wie z.B. in diesem Fall die Verbindung von Sonne, Erde und menschlichem Bewusstsein, als Formen – Gedankenformen – wahrzunehmen und mich nicht darin zu verlieren. Bein Puzzeln hat man es ja oft mit Teilstücken zu tun und verliert das Ganze schnell aus dem Blick. Aus dem tiefen Wissen und Spüren der Einheit von Allem Was Ist, erscheint diese Verbindung der Teile jedoch völlig natürlich und gar nicht verwunderlich. Ist es nicht wunderbar und tröstlich, dass es für die ganz persönliche Bewusstseinsveränderung, diese veränderte Wahrnehmung der Welt als Ganzes, gerade jetzt soviel Hilfestellung gibt? Klare Hinweise aus allen Ecken – von Freunden, Lehrern, Weisen und Kindern. Auch die Natur unterstützt uns dabei, so wie wir im Gegenzug mit der Aufhebung des Trennungsbewusstseins in der Natur, im Ganzen uns selbst erkennen und sie nicht mehr als etwas Fremdes, Äußeres ansehen.

    Ich gebe zu, dass ich in letzter Zeit nicht nur ab und zu den normalen Wetterbericht checke, sondern mir auch bei »Spaceweather« die aktuellen Sonnenaktivitäten anschaue. Besonders wenn um mich herum mal wieder ein paar Leute am Rad drehen oder ich selbst starke innere Bewegungen verspüre. Der dabei beobachtete Zusammenhang ist schon verblüffend.

    Damit mich niemand falsch versteht: Ob ich mich der Liebe zuwende oder ihr den Rücken zukehre, ist allein meine Entscheidung. Aber wer sich in den dunklen Keller verzieht und behauptet, es gäbe kein Licht mehr, der unterliegt einer selbstgewählten Täuschung. Sonnenstürme sind auch nicht verantwortlich für mein Handeln oder die Ursache eines veränderten Bewusstseinszustandes, auch wenn das meiner Bequemlichkeit vielleicht entgegenkäme. Dafür bin ich selbst verantwortlich! Es hängt von mir selbst ab, wie ich reagiere: mit Widerstand oder als freudige Antenne. Die elektrische Kraft aus der Steckdose kann ja auch je nach Absicht für alle möglichen Zwecke verwand werden – vom Schlagbohrer bis zum Eierwärmer. So auch die Power der Sonne und ihrer Freunde aus der Galaxie 🙂

  3. Wilfried sagt:

    Hallo lieber Tang,
    es ist ja interessant was du so alles erzählst. Ich würde gerne auf etwas hinweisen: Wirkliches Wissen – so im Sinne von Wirk-licht-keit – ist nicht im Gegensatz zu Kreativität. So lange das für dich noch etwas Gegensätzliches ist, ist das alles noch mentales Geturne, aber nicht der »Hyperraum« – was für ein Ungetüm – ich meine das Wort – und eigentlich auch falsch, denn die vierte usw. Dimension ist kein Raum
    oben, unten, ect. Wir müssen uns erstmal an raumloses, flächiges Qualitätspotential gewöhnen. Eine Gegenwärtigkeit, die alles enthält. Mit Höhe und Tiefe und Raum ist das nicht mehr erklärbar. Eine neue Sprache muß her – Ein neues Denken jenseits des mentalen Turnraumes, aus dem reinen Erleben des lebendigen Geistes ohne alle Konzepte und gängigen Erklärungsmuster. Auch die von Eckhart können dir nicht wirklich weiterhelfen. Aber das Eintauchen in das, von dem du soviel sprichst – da geht es lang.
    Viele liebe Grüsse – Wilfried

  4. Tang sagt:

    @ WIlfried – schön von DIr zu hören, alter »Indi-aner«! Na da bin ich ja froh, dass wenigstens einer weiß, wo’s lang geht und hier keine mentalen Turnübungen vollbringt 🙂 … Spass …

    Über Kreativität und ihre Quelle habe ich hier ja schon einiges geschrieben. Zum Beispiel in meiner Artikelserie: Inspiration und Muse Diese Quelle sprudelt, wenn man so will, immer aus der Gegenwärtigkeit, aus der Wirklichkeit heraus. Aus dieser Dimension kommt auch intuitives Wissen zu uns. Die Bezeichnung dieser Dimension und ihrer Freiheitsgrade ist mir sogesehen ziemlich egal. Ihre Früchte kann ich jedoch auch hier auf der Erde reichlich ernten.

    Ich sehe kein Denken jenseits des Verstandes, oder mentalen Turnraumes, wie Du ihn nennst. Das Erleben auf unserer Ebene ist stark an unsere Sinne und damit an unsere körperliche Existenz gekoppelt und das ist wunderbar, denn diese verschaffen mir augenblicklich einen Zugang zur Wirklichkeit – sie funktionieren nur im Jetzt. Der Geist und seine Gedankenkinder können mir virtuelle Welten in den Kopf zaubern, aber die Beschäftigung mit ihnen zieht meine Aufmerksamkeit dann mehr oder weniger stark in ihren Bann. Eckhart Tolle u.a. nondualistische Vertreter haben zumindest mir sehr wohl geholfen, indem sie mit ihrem Wirken in Worten und Taten genau auf den Zugang zeigen, durch den das Eintauchen in die Wirklichkeit, die göttliche Dimension oder auch Hyperraum – wie auch immer man das nennen möchte – »jetzt« möglich ist.

  5. Su Zahu sagt:

    Sehr schöner Blogeintrag, Herr Tang 🙂
    Aber auch der Einwurf von Winfried nicht schlecht. Jedoch beides – im Augenblick des Schreibens – verstandgesteuert. Wir schreiben es uns von der Seele, wenn man so will, schreiben es auf, um es wieder zu lesen. Manches könnten wir glatt unterschreiben, so toll ist es geschrieben. Geht mir auch so. Ich bin ein Schreiberling und lese „sowas“ sehr gerne. Und doch gelten nur zwei Prinzipien für mich, falls es überhaupt Prinzipien sind, auf alle Fälle sind es zwei Sätze, die mein Leben begleiten – egal ob der Flügeschlag gerade sehr gut klappt oder Talfahrt angesagt ist.

    „Bewusstsein schafft Form“ – „Da, wo es warm wird, ist es schön.“
    Sehr simpel, ich weiß 🙂

    Dankeschön fürs Lesen Deines schönen Blogeintrags, lieber Tang
    und einen schönen Tag – SU

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