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	<title>Tangsworld</title>
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	<description>Bewusst Sein</description>
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		<title>Puppetji – Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Advaita Vedanta]]></category>
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		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Meister Puppetji spricht über die große Schei… an der Wallstreet. Nach Filmen wie z.B. »Thrive - What on earth will it take?« wissen viele inzwischen ganz gut Bescheid, wie die Hasen in der Finanzwelt, Politik und Wirtschaft hoppeln. Puppetji gibt uns einen einfachen Rat, der jedoch angesichts der brodelnden Gefühle zu diesen Themen, einige Überwindung kostet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Xw9viLs6LK4?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji – Wirtschaft &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Okay, als Erstes möchte ich Folgendes sagen: Ja, die Wirtschaft hat einen großen Haufen Schei… im Klo hinterlassen! Ja, Du kannst Deine Rechnungen nicht bezahlen und ja, Du lebst von Deiner Kreditkarte. Und ja, die Wall Street ist so dreckig wie ein verstopfte Kloake.</p>
<p>Also, was kannst Du tun … Mmh? Was sollst Du tun? Du sollst wissen: Es gibt nichts zu tun! Du musst nirgendwohin gehen! Da ist Niemand, den Du beschuldigen musst und niemand zum totschießen! Mmh? Verstehst Du? Alles reine Illusion, so wie Deine Wahrnehmung dessen, was Du für real hältst.</p>
<p>Aber, was dann, Puppetji? Was Du erzählst, macht keinen Sinn! Das ist exakt, was ich sage! Also, wir könnten genauso gut ne Party feiern, ja!</p>
<p>Ja, ja, ja, die Wirtschaft geht gerade vor die Hunde. Und ja, die Wall Street »duftet« nach Affenscheiße! Aber was kannst Du machen?</p>
<p>Ändere Deine Welt im Innern, und Du wirst die Welt da draußen ändern! Also, lasst uns Sorgenfalten in Lachfalten verwandeln!</p>
<p>Wie mein Meister Sri Sri Weiterundweiterundsoweiter einmal gesagt hat kurz bevor er an einem heftigen Herzinfarkt verstarb: »Hey, lasst uns noch etwas mehr Soße über den Kartoffelbrei kippen! Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs The Economy &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Okay, first of all let me just say this: Yes, the economy has taken a huge dump in the crapper! Yes, you can&#8217;t pay your bills and yes, you&#8217;re living out of your smart card … and yes, the wall street is as dirty as a backed up sewer.</p>
<p>So, what can you do … Mmh? What should you do? Know this: that there is nothing to do, nowhere to go,no one to blame and no one to shoot. Mmh? You see? All is an illusion, as is your perception of what you believe to be real.</p>
<p>So what now, Puppetji? What you say makes no sense. That is exactly what I&#8217;m talking about! So! We might as well just have a party, yes.</p>
<p>Yes, yes, yes, the economy is sucking right now. And yes, the wall street smells of monkey poop. But what can you do?</p>
<p>Change your world inside, and you change the world outside! So, lets turn these frowns upside down. </p>
<p>As my master Sri Sri Onandonandondonna once said right before he died of a massive coronary: »Hey, lets put some more gravy on those mashed potatoes! Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</strong></p>
<p><strong>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p></strong></p>
<p><strong>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Wirtschaft«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
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		<title>Zerstöre meine Kreise nicht</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/zerstoere-meine-kreise-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Satz soll Archimedes einem römischen Soldaten gesagt haben, der die geometrischen Linien des alten Griechen im Sand zertrampelt hatte. Archimedes wurde dafür getötet. Wie aber sieht es mit unseren Kreisen und gedanklichen Vorstellungen aus, die wir in den Sand unserer Wirklichkeit zeichnen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können wir sie wie ein tibetisches Mandala aus Sand einfach so wegwischen, oder kleben wir an diesen Bildern und Illusionen und wollen sie festhalten?</p>
<h2>Loslassen</h2>
<p>Auf lichtvollen Pfaden wandelnd oder gar auf dem Weg zur Erleuchtung &#8211; ich muss hier einfach übertreiben &#8211;  stößt man vielerorts auf die beliebte und ultimative Spiri-Booster-Anweisung: Loslassen, Loslassen und nochmals Loslassen &#8211; von alten Mustern, Anhaftungen, Programmen, Vorstellungen, Glaubenssätzen und vielem mehr. Mit der Erforschung dieser Dinge und der wachsenden Beschäftigung damit, stellen sich oft neue Erkenntnisse und Fähigkeiten ein. Vielleicht Hellsehen, Feinfühligkeit oder Kräfte der Heilung, um nur ein paar zu nennen. Wir erlernen Meditationstechniken, essen bewusster und achten besser auf unser Körperfahrzeug. Vor lauter Begeisterung für diese neue, »bessere« Welt, bemerken wir oft nicht, dass wir nun lauter <em>neue</em> Vorstellungen und Glaubenssätze haben. Wie heißt es so schön: »Die raffiniertesten Glaubenssätze sind die, bei denen wir fest überzeugt sind, dass sie keine sind, sondern die absolute Wahrheit und nichts als die Wahrheit.« Bingo! Nehmen wir ein Beispiel:</p>
<h2>Handymasten und Kinderlärm</h2>
<p>Da gibt es die Angst vieler spiritueller Wanderer vor Störung und Ablenkung während Mediation und Kontemplation, die fast zur Phobie werden kann. Handymasten,  Autobahnen, Kinderlärm, die Wasserader unterm Schlafzimmer und Elektrosmok im Ballungsgebiet oder der Wohnung &#8211; all das und noch einiges mehr &#8211; so wurde mir gesagt &#8211; erschwert auf die ein oder andere Art die Energie- oder Lichtarbeit oder den Kontakt zur geistigen Welt. Solche Wahrnehmungen &#8211; die ich gar nicht bezweifeln will &#8211;  nähren den Wunschtraum vom Kraftplatz auf Hawaii, in Tibet oder in der Sahara. Heilige Berge, Pyramiden, Klöster, Inseln oder andere Plätze, zu denen schon unsere Vorfahren gepilgert sind oder geheime Rituale gefeiert haben, werden zur Kult- und Pilgerstätten vieler spirituellen Arbeiter und Sucher. Viele versprechen sich dort Hilfe und Wegweisung oder gar Erlösung und Erleuchtung. Wer nicht die nötigen Mittel hat, zu diesen Orten zu reisen, greift vielleicht auf Mitbringsel zurück, findet Gegenstände, die Heilkraft und Unterstützung bringen sollen. Ich mag hier gar nicht aufzählen, was so eine Eso-Messe oder das Internet da nicht alles zu bieten hat. Das Schönste ist: Das ist alles wahr, funktioniert auch irgendwie und ist völlig in Ordnung!</p>
<p>Aber eines sollte uns dabei immer bewusst sein: All diese Dinge werden ruckzuck zu Bedingungen und Voraussetzungen für unser Seelenheil. Haben wir einmal eine besondere, möglicherweise sogar erleuchtende Erfahrung gemacht, die wir in Zusammenhang mit einer dieser Umstände, Plätze, Gegenständen oder Methoden bringen &#8211; dann wollen wir das meist wiederholen. Ist auch verständlich &#8211; das hat sich schließlich toll angefühlt verglichen mit dem ganzen Alltagsfrust. Auf einmal brauchen wir dies oder das, wollen an einen bestimmten Platz zurückkehren, den Guru wiedertreffen, die besondere Atmosphäre im Kreis der Gleichgesinnten wieder spüren. Zuhause ist es dann der heilige stille Raum, der nur mit weißen Socken oder gar nicht betreten werden darf. Kinder und ähnliche Störenfriede kriegen einen Anschiss und müssen draußen bleiben. Und selbstverständlich bleiben die Fenster zur Straße geschlossen. Für die Reinigung des Raums sorgen Kristalle, Räucherwerk und Orgonstrahler. Sorry &#8211; ich muss das einfach übertreiben und ein bisschen sticheln <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Nix wie weg</h2>
<p>Der Alltag wird verglichen mit diesen Krafttankstellen zum Störfeld, zum Hindernis &#8211; wir wollen ihm entfliehen, und wir denken nur noch »nix wie weg hier!« Es liegt mir nichts ferner, als all das vom Tisch zu wischen und mich darüber hinwegzusetzen, als ob es diese Dinge nicht gäbe. Aber wieso kann der eine Mensch mit dem Bett über der Wasserader keinen Schlaf finden und klagt über Kopfschmerzen, und der andere schlummert seelenruhig im Nachbarbett und ist am nächsten Morgen topfit? Ist der erste einfach stumpfsinnig und der andere feinfühlig? Warum kann der eine geistige Heiler unbehelligt von den Leiden seiner Patienten seine wertvolle Hilfe weitergeben und der andere ist am Abend völlig ausgelutscht, und hat sich sämtliche Krankheiten seiner Klienten eingefangen?</p>
<p>Als alter Naturwissenschaftler würde ich wirklich gerne wissen, woran das liegen mag. Schon so manches Mal in meinem Leben habe ich mir die Zeit zurückgewünscht, als ich z.B. von Ernährung und Naturkost nicht den geringsten Plan hatte, einfach alles gefuttert habe, was mir schmeckte und mich dabei kerngesund gefühlt habe. Die Probleme begannen irgendwie, als ich begonnen habe, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Irgendwann musste dann sogar Lichtnahrung sein &#8211; interessanter Trip, aber schmeckt irgendwie nach nix … haha <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Rede ich jetzt Bullshit oder kennt das außer mir noch jemand? Klar, ich kann meine Naivität nicht mehr zurückholen, aber manchmal glaube ich, dass sich manche Probleme zusammen mit dem Gedankenmachen eingestellt haben. Oder vielleicht alle?</p>
<p>Aus heutiger Sicht finde ich das gar nicht so abwegig. Was ist schon objektiv wahr, wenn die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt? Wenn Probleme letztlich Gedanken sind, dann fallen sie auch flach, wenn ich mir davon weniger mache, oder?</p>
<h2>Resonanzkatastrophe</h2>
<p>Zurück zur Wasserader und anderen vermeintlichen Störquellen. Als Klavierspieler weiß ich ziemlich genau, was Resonanz ist. Trete ich aufs rechte Pedal, gehn die Dämpfer hoch und alle Saiten liegen offen. Spiele ich dann einen Ton, oder singe laut in den Flügel hinein, klingen alle Saiten mit, die mit diesem Ton und seinen Obertönen in Resonanz gehen. Diese Töne schwingen dann weiter und klingen nach. Lasse ich das Pedal los, so schwingt nur die Saite des Tones, den ich anschlage, weil nur dieser einzelne Dämpfer hochgeht, solange ich die Taste noch runterdrücke. Finger von der Taste &#8211; Ton weg. So einfach ist das.</p>
<p>Wenn ich nun selbst auch so ein Instrument wäre, und jemand schreit mich in einem bestimmte Ton an, dann kommt es darauf an, ob meine Saiten, die ich in mir trage, auf die gleiche Frequenz oder Teiltöne davon gestimmt ist. Und auch nur dann, wenn mein innerer Dämpfer offen ist, gehe ich damit in Resonanz und schreie zurück! Ansonsten geht‘s ins einen Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Somit kann mich sinngemäß nur wer ärgern, wenn ich bereits Ärger in mir trage, oder ich kann andersrum Liebe erfahren, wenn diese Schwingung in mir keinen Dämpfer oder Filter vor sich hat.</p>
<p>Wenn ich auf dem Klavier harmonische Musik spielen möchte, muss das Ding gestimmt sein. Das macht der Klavierstimmer. Für mein Körperinstrument ist diese Stimmung bereits von Geburt an inklusive! Das bewahrt mich aber nicht vor »falschen« dissonanten Klängen. Ich treffe ständig die Entscheidung darüber, welche Tasten ich drücke und welche Töne ich spielen möchte. Auf dem Weg zum Virtuosen macht jeder Klavierspieler einmal das Experiment, bei offenen Dämpfern mit beiden Armen alle Töne runterzudrücken. Das klingt dann richtig schön laut und chaotisch! Nix Musik &#8211; sondern purer Lärm &#8211; die volle Resonanzkatastrophe! Das hält auf Dauer keiner aus. Also erstmal Fuß vom Pedal und Finger weg von den Tasten &#8211; Stille!</p>
<p>Ich vermute mal, das sensible Menschen, gerade solche mit feinfühligen Fähigkeiten, sehr darunter leiden, wenn sie auf allen Saiten &#8211; sozusagen auf allen Kanälen gleichzeitig Informationen bekommen. Das gilt besonders für manche tiefen Frequenzen, die sie als besonders störend empfinden und die dann alle höheren Schwingungen überlagern. Ihnen bleibt dann nur die Flucht vor den »falschen« Tönen oder aber: das bewusste Auswählen der gewünschten harmonischen Töne und damit gleichzeitig das Abdämpfen der ungeliebten Schwingungen. Dann gibt es dafür einfach keine Resonanz mehr. Und natürlich: Fuß weg vom Pedal!</p>
<p>Tja, so stelle ich mir das bildhaft für mein Körperinstrument vor und ich habe den Eindruck, dass ich inzwischen schon ganz brauchbare Musik darauf spiele. Ich hoffe, mir schlägt jetzt niemand die Klavierdeckel auf die Finger für meine laienhafte Analogie.</p>
<h2>Geht&#8217;s auch ohne?</h2>
<p>Was bedeutet das nun für all diejenigen, die im stinknormalen Alltagsgewusel ohne heilige Berge und edle Kristalle ihr Bewusstsein verändern und ihr höchstes Potential entfalten möchten? Geht das über haupt? Na klar! Sogar leichter, als mit all den vermeintlichen Hilfsmitteln wage ich jetzt mal zu sagen. Und wie?</p>
<p>Also vielleicht erstmal Klappe zu, Klavierdeckel runter und Fuß vom Pedal! Und dann lerne ich geduldig mein Instrument kennen, Ton für Ton, Akkord für Akkord &#8211; die Saiten sind alle im Kasten und auch bereits gestimmt &#8211; Grundausstattung vom lieben Gott! Improvisation und Experimentieren sind absolut erwünscht &#8211; Notenkenntnisse nicht erforderlich! Wer dabei seine Ohren spitzt und sein Instrument mit Hingabe spielt, sich für falsche Töne nicht knechtet, sondern am Ball bleibt, der wird mit wunderschöner selbstgemachter Musik beschenkt. Und dann kann ich ja immer noch für die Reise nach Hawaii zu den Huna-Meistern sparen, die mir dann das erzählen, was ich bereits zu Hause selbst erfahren habe. Aber Hawaii ist trotzdem geil &#8211; Aloha!</p>
<h2>Autobahn und Meeresrauschen</h2>
<p>Vor ein paar Tagen nach dem Joggen im Wald habe ich mich auf dem Rückweg etwa 300m vor die offene Autobahnunterführung gestellt und mir überlegt, wie ich die Geräusche der haranrollenden und vorbeifahrenden Fahrzeuge wahrnehmen würde, wenn sie heranrauschende, brausende Wellen wären, die als Brandung ständig wiederkehrend an die Felsenküste klatschen, rollen, dröhnen und rumpeln. Was wäre, wenn ich am Meer großgeworden wäre und große Brecher LKW-Geräusche machen würden und die kleinen Wellen wie Fiat-Pandas oder Smarts klingen würden? Würde mich bei dieser Verknüpfung dann einen Autobahn mit kräftigem Meeresrauschen möglicherweise nerven und stören? Ich weisse es nicht.</p>
<p>Aus der Musik weiss ich, dass vermeintlicher Wohlklang oder Disharmonie in erheblichem Maße von Hörgewohnheiten abhängen. Die musikalischen Klänge verschiedenen Kulturkreise werden nicht überall gleichermaßen gut verdaut, sondern in Vorlieben eingeteilt, die sehr persönlich und verschieden sind. Diese Bewertungen sind aber völlig subjektiv. Was für den einen Katzenmusik ist, ist für den anderen die Folklore seiner Heimat. Das kriegen wir schon in die Wiege gelegt ähnlich unserer Muttersprache. Wir können diese Gewohnheiten und ersten Prägungen im späteren Leben selbstverständlich erweitern und bereichern &#8211; natürlich auch um Überzeugungen und Glaubenssätze, die uns dann ordentlich im Weg stehen.</p>
<p>WIe geht das und können oder sollen wir das überhaupt ändern? Nun, das hängt wohl ein wenig mit unseren Wahlmöglichkeiten zusammen. Die CD, die ich mir in meinen Player stecke, kann ich sehr leicht austauschen. Die Straße vor meiner Haustür weniger. Denn an dieses Ufer hat mich der Lebensstrom nun aus welchen Gründen auch immer mal gespült. Hier sind meine Kinder, die Hütte, Schule und das soziale Umfeld, dass ich kenne. Ein Wechsel in die Stille der Berge wäre selbstverständlich möglich, aber nicht ohne die Aufgabe vieler Sicherheiten, Bequemlichkeiten und vielleicht auch Notwendigkeiten.</p>
<p>Ich selbst hab ein wenig von der Welt gesehen und liebe die Natur, aber ich bin auch immer wieder nach Hause in ein eher suburbanes Umfeld zurückgekehrt, dort wo das Haus meiner Eltern mir eine relativ freie, sichere und angenehme Arbeitsumgebung geboten hat, die ich in dieser Weise nur mit großer Mühe an anderem Ort hätte aufbauen können. Alles nur Bequemlichkeit und Gewohnheit? Ganz bestimmt, aber in meinem Fall auch die die klare Antwort auf die Frage: »Warum wurde ich gerade hierher, in diese Familie, in dieses Umfeld, an diesen Ort geboren? Soll ich besser abhauen &#8211; dorthin, wo es vermeintlich besser ist, oder kann ich hier in Zufriedenheit leben und mein Leben genießen?« Ich kann es inzwischen sehr gut &#8211; natürlich egal wo ich bin &#8211; und ich weiß, ich bin einen bequeme Sau, wenn es das Nutzen vorhandener Ressourcen angeht! Aber: why not? Where my popo sits &#8211; thats home, and if I sit bequem &#8211; even better <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>K.I.S.S. &#8211; Keep it simple, stupid!</h2>
<p>»Halte es einfach, Dummkopf!« sinngemäß: »Mach&#8217;s so einfach wie möglich!« Ich glaub, ich lass mir diesen Spruch noch mal auf die Stirn tätowieren. Mal ehrlich, das was wirklich nervt, ist es der »mind-fuck« im Kopf! Das ist schon alles. Solange alles, was Dich irgendwie berührt oder Dir begegnet, eine Interpretation &#8211; sei sie noch so intelligente und schlüssig &#8211; erfährt, hat sich der große Versteher eingeschaltet und der babbelt und labert und schwätzt und … das ist, was er am Besten kann. Stop! Hör einfach mal nicht zu! Hey, ich rede nicht davon, dass Du bei Rot über die Straße laufen sollst! Besser Du beobachtest zusätzlich den Verkehr und schaust nicht nur auf das rote oder grüne Männchen! Also beobachte Deinen Verstand und seine Ratschläge, nutze ihn in praktischen Dingen und schau gleichzeitig, ob trotz roter Ampel gerade ein Auto ohne zu bremsen heranbraust. Er ist ein großartiges Werkzeug, aber das darf doch nicht ungefragt und wahllos Löcher in Dein Haus bohren, wie ne wild gewordene Bohrmaschine, oder? Benutz das Ding, schau hin, wo das Loch in die Wand soll &#8211; und dann wieder ab in die Werkzeugkiste.</p>
<p>Wie sieht das jetzt praktisch aus in Bezug auf die Eingangsthematik mit all den vermeintlichen Störquellen für mein spirituelles Wachstum? Soll ich mir jetzt vielleicht mein eingeschaltetes Handy unters Kopfkissen legen und direkt neben der Autobahn zelten oder Müll in mich reinstopfen, nur um zu zeigen, dass ich das alles transzendieren und in Liebe verwandeln kann? Das ist natürlich Unfug! Die Erkenntnis bleibt: Der größte Störenfried oder Friedensstörer für ein erfülltes Leben sitzt in meinem Kopf!<br />
Eine ausführliche und sicher interessante Haltung zu diesem Thema findest Du im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/leben-ohne-widerstand/">Leben ohne Widerstand.</a> Die kurze Antwort an dieser Stelle lautet: Gib jeglichen inneren Wiederstand auf. Lass das Leben so sein wie es gerade ist und handele aus dieser Gegenwärtigkeit heraus &#8211; oder anders gesagt: Lass es einfach laufen und schau, was und ob überhaupt etwas zu tun ist. Das ist Freiheit, denn das wahre Hindernisse zwischen Dir und Deiner Freiheit, die Vorstellung, wie es zu sein hat, all das was Du »vor Dich gestellt hast«, löst sich auf in der Hingabe an den Augenblick, im Licht der Gegenwart.</p>
<h2>Emoto und die Liebe</h2>
<p>Vor Jahren haben mich die Untersuchungen des Japaners Masuro Emoto über Wasser sehr fasziniert. Wie die Kristalle gefrierenden Wassers den energetischen Zustand ihrer direkten Umgebung widerspiegeln und das in ihrer Struktur aufzeigen. Quasi wie ein Speicher für verschiedene Schwingungen. Vielleicht sind ja die Wassermoleküle, die in der Natur und natürlich auch in uns Menschen einen hohen Prozentsatz der lebendigen Substanz bilden, sozusagen unsere energetischen Speicher, die in Resonanz mit all den Frequenzen gehen, die wir nach innen durchlassen. Ist nur so ne Idee. Auch wenn das mein Denkerlein durchaus begeistert, mag ich nicht wirklich auf naturwissenschaftlichem Glatteis herum turnen. Dazu kann ich zu schlecht Schlittschuh fahren <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Also wie dem auch sei &#8211; unsere Umgebung ist ein Spektrum verschiedenster Einflüsse, die ständig an unsere Tür klopfen. Es tut gut zu wissen, dass wir nicht jeden ungebetenen Gast hereinlassen müssen. Aber wir brauchen weder Türspione, Alarmanlagen, Security oder andere Schutzmaßnahmen &#8211; das ist mir jedenfalls alles viel zu anstrengend. Mit unserer bewussten Ausrichtung auf die Schönheit in allem was uns umgibt und damit letztlich auf die Liebe, heben wir unser Haus beinahe wie auf Stelzen in diesen Schwingungsbereich &#8211; mit oder ohne Emotos Wassermoleküle -, und alle anderen Wellen rollen unter uns durch, ohne dass wir damit wirklich in Berührung kommen. War das jetzt naiv genug und so richtig simple, stupid? Hoffentlich!</p>
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		<title>Meditation und Dackelschwanz</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Advaita Vedanta]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Papaji]]></category>
		<category><![CDATA[Poonja]]></category>

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		<description><![CDATA[»Meditation ist, als ob Du einem Dackel den Schwanz festhältst. Wenn Du ihn schließlich loslässt – wackelt er wieder. Es ist nicht die Natur des Hundeschwanzes stillzustehen!« frei nach H.W.L. Poonja (1910-1997)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H._W._L._Poonja">H.W.L. Poonja</a>,  von sein Anhängern liebevoll »Papaji« genannt, war und ist bis heute einer der im Westen einflussreichsten indischen Vertreter der non-dualistischen Lehre (advaita vedanta). Damit ist er wohl auch – ohne das dies groß an die Glocke gehängt wird – der Namenspatron von <a href="http://www.tangsworld.de/serien/puppetji/">Puppetji</a>, meinem kleinen Muppet-Bruder <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da ich diese provokante Bemerkung zur Meditation vor kurzem bei Facebook als »Geistesblitz« ohne jede Zusatzinformation gepostet habe, will ich hier versuchen, mit eigenen Worten sowie Zitaten Poonjas Haltung zur Mediation ein wenig zu erläutern, wie sie u.a. in dem Buch <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/wach-auf-du-bist-frei-tangsworld-amazon-shop/">Wake up and Roar &#8211; Wach auf &#8211; Du bist frei!</a> zu erfahren ist. Seine Worte sind kompromisslos, und stellen Konzepte, Traditionen und Methoden radikal in Frage. Ich persönlich mag das, möchte hier aber auch erläutern, was Meditation bedeutet und ob sie uns im Alltag behilflich sein kann.</p>
<h2>Wach auf &#8211; Du bist frei!</h2>
<p><img class="ngg-left" src="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/papaji_free_web2.jpg" alt="papaji" width="300" height="504" />»Der Verstand – unser Denker – (engl.: mind) lässt sich durch Übung vielleicht ruhig halten. Es bedarf Konzentration, und Konzentration muss geübt werden. Aber es ist die Frage, ob Du deinen Verstand durch Übungen lediglich ruhig hältst, oder ob Du ihn für immer zerstörst. Das letztere ist für Freiheit absolut notwendig. Er wird sich nicht selbst auflösen! Solange du übst, wird er lediglich – wenn du Glück hast – für eine gewisse Zeit die Klappe halten.</p>
<p>Wenn es aber keinen Verstand, kein Denken gibt – dann besteht Freiheit. Konzentration wird auf der ganzen Welt geübt, aber im Grunde ohne Ergebnis. Konzentration auf ein Objekt, wie auf dem Atem oder Körper, wird mit einiger Anstrengung vollbracht. Zwischen dem Beobachter und dem Objekt der Beobachtung wird also Anstrengung gebracht. Freiheit aber ist dort wo Anstrengungslosigkeit ist. Wenn der Geist nicht arbeitet (engl.: no-mind) und zu einem natürlichen Zustand von Ruhe und Frieden zurückkehrt, bist Du wirklich frei. Und das ist alles andere als anstrengend.«<br />
 <br />
 </p>
<h2>Was ist Meditation?</h2>
<p>Was gibt uns das Online-Lexikon Wikipedia denn zu lesen? »Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“ und dem Namen Medeia) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.«</p>
<p>Ein schönes Zitat zur Unterscheidung von Mediation und Denken stammt von Emile Cioran: Die verfehlte Schöpfung, 1949 &#8211; »Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hupfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.«</p>
<p>Hier wird es erneut deutlich: Meditieren ist in allen Traditionen mit zumindest anfänglichem Denken und einer gewissen Konzentration verknüpft. Nicht ohne Grund sprechen wir von Mediationstechniken &#8211; vom Verstand ausgedachte Methoden, ihn selbst zum Anhalten zu bringen. Wie aber soll der Verstand uns je vom Denken befreien? Poonjajis radikale Antwort und Überlegung erscheint mir da völlig naheliegend.</p>
<h2>Methoden, Denken und No-Mind</h2>
<p>Bei Wikipdia steht noch was zu Papaji: »Poonja kritisierte, dass die Suche nach Erleuchtung gleichzeitig ihr größtes Hindernis sei, da sie vom Ego getragen sei, und jede Bemühung, in dieser Suche zur Erfüllung zu gelangen, das Ego stärken würde. Der Titel einer Dokumentation über ihn, Call off the Search (z. dt. &#8216;Gib die Suche auf&#8217;), kann als Motto seiner Lehre angesehen werden.«</p>
<p>Das kann ich aus meiner Erfahrung nur unterschreiben. Meditation wird eben oft als Methode oder Technik für diese Suche nach Erleuchtung eingesetzt. Hinter Vorgehensweisen und Methoden steckt aber immer der Gedanke, dass es da etwas zu erreichen gäbe, was uns am Ende unserer Anstrengung wie eine Art Belohnung erwartet. Was wäre aber, wenn das Angestrebte schon direkt vor unserer Nase oder besser gesagt hinter unserer Nase &#8211; nämlich in uns selbst &#8211; läge? Dann wäre alles Abmühen völlig überflüssig.</p>
<p>Nun, manchmal möchten wir uns vielleicht ein wenig schinden, um erst zu erfahren, dass es auch einfacher geht. Ich selbst bin durchaus so ein Kandidat. Aber ich bin auch ein bequemer Hund, und für Mediation hatte ich in meinem Leben schlichtweg keine Zeit. Während meiner aktiven Musikerzeit habe ich fast jede frei Minute vor dem Klavier verbracht &#8211; da saß ich schließlich direkt an der kreativen Quelle, ohne das ich das damals kapiert hätte &#8211; Glück gehabt. Als alleinerziehender Papa &#8211; und auch schon vorher &#8211; habe ich heute wiederum recht wenig Zeit für Meditation im üblichen Sinne. Die Kids bringen mich entweder richtig zum Durchdrehn &#8211; oder im schönsten Fall &#8211; zur Hingabe an den Augenblick. Da aber gibt es streng genommen keine Zeit. Keine Zeit &#8211; kein Problem! Ich hüpfe dann wie ein Tanguruh von Moment zu Moment und komm nicht zum Nachdenken &#8211; der perfekte No-Mind Zustand. Das ist genau der Zustand, in dem kleine Kinder ständig leben &#8211; vielleicht sind sie deshalb so oft am Lachen und die meiste Zeit glücklich und zufrieden.</p>
<p>Ich nenne das zwar gerne »Alltag als Meditation«, aber streng genommen ist das einfach absichtsloses Eintauchen ins Jetzt. Kein Suchen, kein Machen – gar nix! Und dann merk ich auf einmal: »Hoppla, ne Weile nix gedacht und innerlich getextet &#8211; nur geschaut, gehört, Geschirr gespült, ohne irgendetwas zu benennen &#8211; cool!« Aber keine Angst, spätestens wenn ich das cool finde, ist es flottitooti wieder da &#8211; das geliebtgehasste Egobaby und will mir sogleich erklären, wie ich&#8217;s künftig richtiger und besser machen soll <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Was kann uns Meditation wirklich schenken?</h2>
<p>Ja, der besagte Dackel mit dem Wackelschwanz, unseren ewig plappernden Verstand und seine Gedanken macht uns oft schwer zu schaffen. Meditation kann dennoch &#8211; für alle, die sich die Zeit nehmen wollen und können &#8211; ein paar wertvolle Lichtblicke schenken mitten im Nebel des Alltagstrubels. Das geschieht oft aber erst nach einiger Übung und Anstrengung.</p>
<p>1. Ich bin nicht mein Verstand &#8211; mein Dackel &#8211; denn wenn da kein anderer ist, wer sollte dann den Schwanz festhalten, oder?</p>
<p>2. Wenn ich das also nicht bin, wer bin ich dann? &#8211; Eine gemeine Frage, die uns der Dackel aber nicht beantworten wird und auch nicht kann.</p>
<p>3. Meditation … ahh … so fühlt es sich also an, wenn es still im Kopf ist.</p>
<p>Hab ich was Wichtiges vergessen? Schon möglich, aber das spielt hier keine Rolle. Es ist prima, dass Dich Meditation in eine wunderbare und heilsame Identitätskrise führen kann. Die Identifikation mit Körper und Verstand wird erlebbar in Frage gestellt. Das Denken kann anhalten, und wir erfahren an Leib und Seele, wie wohltuend und heilend innerer Frieden und Stille für uns ist. Ist die besinnliche Zeit allerdings zu Ende, dann nimmt das Gedankenkarussell meist wieder Fahrt auf. Manchmal sogar mit erhöhter Geschwindigkeit, als ob der Kopf die verpasste Zeit wieder aufholen wollte.</p>
<p>Was aber, wenn uns das Schwanzgewackel echt auf die Nerven geht und wir dank Meditation nun endlich wissen, wie angenehm und ruhig es sich »ohne« anfühlt &#8211; welche Möglichkeiten bleiben uns dann? Vielleicht den Hundeschwanz festtackern und unseren Körper 365 Tage in Meditationshaltung dauerfrosten. Oder den Dackel totschießen &#8211; denn es gibt ja durchaus die Möglichkeit, völlig ohne Dackel bzw. Verstand durchs Leben zu laufen. Das fände Papaji sicher klasse.</p>
<p>Möglicherweise kannst Du ja damit anfangen, das Schwanzgezappel bzw. Kopfgebabbel zu ignorieren. Wie? Mich darauf konzentrieren nicht zuzuhören etwa? Nee, das geht so nicht. Dann soll ja der Denker den Denker abschalten &#8211; und das ist paradox. Aber einfach mal Klappe halten und mit Hingabe das tun, was vor Deiner Nase liegt. Leg Dich nicht mit jedem Gedanken an. Gedanken sind wie die Menschenmenge im Hauptbahnhof. Wenn Du Deinen Zug erwischen willst, solltest Du Dich nicht mit jedem rumstreiten, der Dir im Weg steht. Schlängele Dich elegant durch die Menge und behalte das Gleis im Auge, auf der Dein Zug abfahren soll.</p>
<p>Ich selbst habe mich für die zweite Variante entschieden. Das Ignorieren bzw. Gleichgültigsein gegenüber den drängelnden Gedanken gelingt besonders gut, wenn ich die Welt mit Kinderaugen betrachte. Schönheitsstrahlen und Sinnlichkeit töten Gedanken, denn sie schießen uns ins Jetzt. Das ist der gedankenfreie Raum &#8211; »No-Mind« -, in dem unser Leben ständig stattfindet, ohne das wir das meist bemerken. Das ganz normale Leben, der Alltag bietet alles, was für ein bewusstes, erfülltes und glückliches Dasein nötig ist. Keine besondere Technik, Methode oder Konzentration wird dafür gebraucht. Das sind allenfalls Helferlein zur Erkenntnis, dass sie überflüssig sind. Im schlimmsten Fall allerdings auch Krücken, die wir nicht mehr loslassen wollen, obwohl der Gips längst ab ist.</p>
<h2>Mediation im Alltag &#8211; Alltag als Meditation</h2>
<p>Fazit: Für all die genannten Erkenntnisse brauche ich nicht unbedingt Mediation im üblichen Sinne. Aber sie kann durchaus für viele ein Türöffner sein. »Mediation im Alltag« ist völlig natürlich und unangestreng, Sie gelingt durch bewusstes Wachsein &#8211; nicht durch Konzentration.</p>
<p>Und genau dazu gibt es einen Artikel von mir <a href="http://www.tangsworld.de/worte/meditation-im-alltag-alltag-als-meditation/">Mediation im Alltag &#8211; Alltag  als Meditation</a>, der im September 2007 als Titelstory der Zeitschrift »Lebensträume« erschienen ist. Genau den habe ich jetzt als Re-Publishing hier auf die Website unter Worte eingestellt. Und nicht zu vergessen: Meister Puppetjis ultimative Meditationserfahrung in seinem Videoclip <a href="http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/">Puppetji &#8211; Meditation</a>. Viel Vergnügen damit!</p>
<p>Fotos: Meditation © H. Kopp-Delaney | flickr.com<br />
H. W. L. Poonja &#8211; Papaji (1910-1997) | avadhuta.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<title>Puppetji – Meditation</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Meister Puppetji zeigt uns auf beispielhafte Weise, was echte Meditation im Alltag bedeutet. Nicht auf einem einsamen Bergipfel, im Ashram oder in der Stille der Wüste - sondern mitten im Großstadtgetümmel führt er uns zu wahrer Meisterschaft - poppende Nachbarn und Fliegenklatschen inklusive.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/qaqqj16mhGc?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji – Meditation &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Hallo! Heute möchte ich gerne über Meditation sprechen.</p>
<p>Ja, es ist in der Tat sehr einfach, auf den Gipfel eines Berges zu klettern, in den Ashram zu gehen oder mitten in die Wüste &#8211; keinerlei Ablenkungen -, und Du kannst dort Frieden und Stille finden. Aber ich frage Dich: Wenn Du in der Großstadt lebst wie Puppetji, kannst Du diesen Frieden dann immer noch in Dir finden? Bei all der Ablenkung … mmh?</p>
<p>Lasst die Gedanken für einen Moment zur Ruhe kommen. [tiefer Atemzug] Das ist es … mmh … sehr schön. Nimm einfach alle Geräusche wahr. … [Furz]… Das ist alles. Alles ist Teil der Meditation … ja. Alles ist Gott … [Furz] … mmh [Zwitschern] … Der Vogel … [Sirene] … das Feuerwehrauto … [Baustellenlärm] … die Baustelle … [Gerede] … der obdachlose Typ, der mit sich selbst streitet.</p>
<p>… [summen] … diese Fliege hier … [quietschendes Bett] … die geilen Nachbarn haben gerade lauten, tollen, verrückten, perversen, hirnlosen Tantrasex nebenan. [Maschinengewehr-Schüsse] … Die Schüsse … mmh … lediglich ein Teil des Stoffes, aus dem unser Leben gewebt ist … jawohl.</p>
<p>… [quietschendes Bett] … Aber es geht dabei nicht um die Gedanken, meine Freunde! Es geht um den Raum zwischen den Gedanken. …[Bett quietscht immer noch] … Das macht mich ganz kribbelig! … [Türklopfen] … Hey! Könnt ihr mal den Ball flach halten da drinnen &#8211; wir versuchen zu meditieren! [Bett quietscht immer noch] … wie wär&#8217;s denn mit etwas Rücksicht! [plötzlich Stille] … Vielen Dank auch!</p>
<p>… [Räuspern] … Okay … Wo warn wir stehngeblieben? … Ach ja! … [schöpft tief Atem] … Meditation … Einfach atmen … [tiefer Atemzug] … [Fliegensummen] … [Versuch sie zu fangen] … [immer noch Surren] … [noch ein Versuch] … [Summen] … [krachendes Holz] … [Glas fällt zu Boden] … [Schlag] …</p>
<p>Meditiert einfach für euch selbst weiter. Puppetji muss sich um diese Fliege kümmern! … [Pistolenschuss] … [splitterndes Glas] … Komm her Du! … [lautes Krachen] … Da bist Du ja, Du geheiligter kleiner nerviger Quälgeist! Jetzt hab ich Dich! [Klatsch!]</p>
<p>Abspann: Keiner heiligen Fliege wurde während der Herstellung dieses Videos etwas zu Leide getan.«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs Meditation &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Hello! Today I wish to talk about meditation.</p>
<p>Yes of course it is very easy to go to the top of a mountain, to to the ashram, go to the middle of the desert &#8211; no distractions -, and you can find peace and quiet. But I ask you: If you live in the city like Puppetji, can you still find this peace inside you? With all the distractions … mmh?</p>
<p>Let us quiet our minds for a moment. … [deep breath] … That&#8217;s it … mmh … very nice. Just notice all the sounds: … [fart] … That&#8217;s it. All part of the meditation … Yes. All god … [fart] … mmh … [chirping] … the bird … [fire truck siren] … the fire truck … [construction noise] … the construction … [talking] … the homeless guy arguing with himself.</p>
<p>… [buzzing] … that fly … [squeaking bed] … the hot neighbors having loud screaming crazy tantric kinky mindless sex next door. … [machinegun shooting] … the gun shots … mmh … merely part of the fabric of our life … yes.</p>
<p>… [squeaking bed] … For it is not about the thoughts, my friends! It is about the space between the thoughts. … [bed still squeaking] … antsy! … [door knocking] … Hey! You wanna keep it down in there &#8211; we&#8217;re trying to meditate! … [bed still squeaking]… How about a little consideration! … [suddenly quiet] … Thank you!</p>
<p>… [harrumph] … Okay … Where were we? … Ah yes! … [taking a deep breath] … meditation … just breathe … [deep inhalation] … [fly buzzing] … [catching try] … [still buzzing] … [another try] … [ buzzing] … [breaking wood] … [glas dropping] … [beat] …</p>
<p>Just meditate amongst yourselves. Puppetji has to deal with this fly! … [gun shot] … [glas cracking] … Come here you! … [loud crash] … Here you are, you sacred little pain in my ass! I got you! [loud swatting]«</p>
<p>Annotation: No sacred flies were hurt in the making of this video.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Meditation</h2>
<p>Zum Thema Meditation empfehle ich Dir auch die folgenden Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/">Mediation und Dackelschwanz</a>, wo ich die Haltung von H.W.L Poonja, genannt Papaji zu diesem Thema erläutere, der aus non-dualistischer Sicht den Verstand als Verursacher all unserer Probleme völlig in Frage stellt und damit einen radikal einfachen und direkten Weg zu einem erleuchteten Bewusstsein und echter Freiheit eröffnet.</p>
<p>Im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/worte/meditation-im-alltag-alltag-als-meditation/">Meditation im Alltag &#8211; Alltag als Meditation</a>, den ich 2007 für das Magazin Lebens|t|räume geschrieben habe stelle ich die Frage: Wie kann Alltag zur Mediation werden? Unsere tägliche Verrichtungen können unsere besten Freunde sein oder uns stressen und zum Wahnsinn treiben. Was macht den kleinen Unterschied? Und ich gebe natürlich aus meiner Sicht möglicherweise auch die ein oder andere hilfreiche Antwort.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</p>
<p>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Meditation«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
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		<title>Ende der Beziehungskiste &#8211; neue Chance für die wahre Liebe</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/ende-der-beziehungskiste-neue-chance-fuer-die-wahre-liebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 15:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenpartner]]></category>
		<category><![CDATA[spirituelle Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrtausenden zersägen sich Frauen und Männer gegenseitig im ihren selbstgezimmerten Kisten, die sie Beziehungen nennen. Gibt es einen Weg, ohne Zauberei heil aus diesem Affenkäfig herauszukommen und wo bleibt die wahre Liebe?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wahre Liebe &#8211; die Ursubstanz des Universums</h2>
<p>Damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen &#8211; hier vorweg meine Idee zur »wahren Liebe«:</p>
<p>»Liebe ist die Ursubstanz des Universums und daraus sind auch wir gemacht. Sie ist die göttliche Musik, die immer da ist und die wir hören können, wenn wir im Innern still sind. Dann können wir sie wahr-nehmen &#8211; die wahre Liebe &#8211; unermesslich und bedingungslos. Sie berührt und erfüllt uns, in welcher Form auch immer. Wenn Du in Stille in Dich hineinschaust, dann bist Du mit dieser Quelle verbunden, aus der Deine Inspiration und Kreativität sprudeln. Sie ermöglicht Verstehen jenseits des Verstandes und schenkt Dir intuitives Wissen. Wer dieses tiefere Verständnis, diesen Zugang nicht findet, wird Liebe nur als Worthülse für verschiedenen emotionale Bindungen verwenden, die uns sowohl Freude als auch Leid bescheren.«<br />
B.M.Tang | Geistesblitze</p>
<p><img src="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/zauberrevue_vandredi.jpg" alt="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/zauberrevue_vandredi.jpg" /></p>
<h2>Zersägte Frau &#8211; zersägter Mann</h2>
<p>»Das mit der Sägerei unter der Überschrift klingt ja ziemlich hart, Tang!« &#8211; »Soll’s auch!« Natürlich wird hier körperlich niemand wirklich in Stücke zerteilt, aber emotional fühlen sich viele Männer und Frauen in ihren Paarbeziehungen genau so, und nicht anders &#8211; jedenfalls nachdem der Zucker abgeleckt ist. Das mit dem Zucker stammt von meiner gescheiten Oma Luise, für die die Beziehungskiste selbstverständlich nie zur Diskussion stand. Das kam damals einfach nicht in Frage.</p>
<p>Kommen solche Angriffe auf heilige Bündnisse und das traditionelle Familienbild vielleicht aus meinem eigenen Scheitern, oder bin ich nur neidisch auf alle, die glücklich als Paare zusammen sind? Die Antwort darauf fällt mir ganz leicht. Ich liebe und verehre einige alte und zugleich junggebliebene Paare, denen ich begegnen durfte. Ihren abenteuerlichen Lebensgeschichten zu lauschen und wie sie auch nach gewaltigen Stürmen immer wieder zueinander gefunden haben, gemeinsam gewachsen sind &#8211; das bringt mich völlig neidlos zum strahlen. Wie sie wirklich zueinander und zum Leben stehen &#8211; das sehe ich meist in den Falten ihrer Gesichter und in ihren Augen, wenn sie sich anschauen. Daneben gibt es aber auch unzählige Zweckgemeinschaften im Namen der Liebe, die diese Verbindungen freiwillig niemals aufkündigen würden. Sei es aus Gründen von Abhängigkeiten auf verschiedenen Ebenen oder einem Sack voller Vorstellungen darüber, was richtig oder falsch ist und wie es im Leben zu sein hat.</p>
<h2>Beziehungswurst</h2>
<p>Zur heißgeliebten und viel beschriebenen Beziehungswurst habe ich ja schon hi und da etwas von meinem Senf hinzugegeben, wie beispielsweise im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/">Alleinerziehender Papa – Was nun? – 4. Ausblicke</a> mit Schwerpunkt auf Trennungsszenarien und deren Hintergrund. Auch in meinem Roman <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/momoko-von-der-kunst-wunschlos-gluecklich-zu-sein/">Momoko</a> habe ich im Kapitel »Halbkreis sucht Halbkreis« das Drama der dualen Partnersuche als Parabel beschrieben. Inspiriert wurde diese Geschichte von den Ausführungen von James Redfield in den <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-prophezeiungen-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Prophezeiungen von Celestine</a> über die romantische Liebe.</p>
<p>Wieso komme ich immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln auf dieses Thema zurück? Nun, da gibt es in mir zum einen die helle Freude an weiblicher Energie und ihren Ausdrucksformen. Und zum Anderen kommt dazu so etwas wie ein tiefes intuitives Wissen, dass diese Wesen eben nicht von der Venus stammen und komplett anders ticken &#8211; das ist nur ein Spiel für die Oberfläche, die wir alle kennen. Darunter verborgen liegt die Möglichkeit zu tiefer Verbundenheit und Verschmelzung von Ying und Yang jenseits der Polarität.</p>
<p>Daher möchte ich heute die Vision nähren, dass wir &#8211; wenn sich alle Ergänzungswünsche über einen Anderen, oder Dinge von Außen, durch Bewusst-Sein aufgelöst haben &#8211; sehr wohl Beziehungen zwischen Mann und Frau leben können, die auf jegliche Macht und Kontrollspiele verzichten. Mit Ergänzungswünschen meine ich dabei die Sehnsucht nach dem verlorenen Gefühl von Vollständigkeit, von Ganzheit, von Heilsein. An dieser Mangelerscheinung krankt so ziemlich die ganze Menschheit. Die gute Nachricht aber ist:</p>
<h2>Wir sind und waren nie unvollständig!</h2>
<p>DIe Unvollständigkeit &#8211; dieser innere Mangelzustand &#8211; ist gelebte Illusion! Allerdings mit gewaltigen Konsequenzen. Sie schickt uns auf einer manchmal lebenslange Suche, dieses Gefühl von »innerem Loch« durch irgendwas von Außen zu stopfen oder zu besänftigen. In spirituellen Kreisen führt die Sehnsucht nach Erfüllung und Ganzheit oft zum Wunsch nach dem Seelenpartner. Irgendwo da draußen im Universum muss er doch sein, der ultimative Glücks- und Heilsbringer, der zu mir passt und mich perfekt ergänzt. Aber unsere verwandten Seelen sind keine Hälften, sondern ebenfalls vollständige Kreise &#8211; um bei der Geometrie zu bleiben -, mit denen wir tief verbunden sind.</p>
<p>Für die traditionelle duale Partneridee ist das Bild »Halbkreis sucht Halbkreis« durchaus passend. Wenn hier zwei menschliche Hälften zusammengehn, bilden sie von außen gesehen einen Kreis. Sieht doch gut aus &#8211; frisch verheiratet und zusammengeklebt, bis das der Tod uns scheidet! Nee, das geht heute viel schneller &#8211; dank Sekunden-Spezial-Bastel-Kleber für Beziehungskisten! Der hält meist nicht lange. Dafür reißt er beim Auseinanderfallen oft tiefe und schmerzhafte Wunden.</p>
<p>Hier nun die alternative Aussicht: Wenn zwei volle Kreise &#8211; zwei Menschen im Bewusstsein ihrer Ganzheit &#8211; zusammengehen, dann bilden sie wie die ineinander geschlungenen Glieder einer Kette die liegenden Acht &#8211; das Zeichen der Unendlichkeit. Das ist das Bild, das ich in <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/momoko-von-der-kunst-wunschlos-gluecklich-zu-sein/">Momoko</a> beschrieben habe und das ich immer noch vor Augen habe, wenn ich an die Vision von wahrer Liebe denke.</p>
<h2>Angst vor dem All-Ein-Sein</h2>
<p>Das Gefühl von Mangel und Unvollständigkeit nährt sich größtenteils aus Angst vor dem All-Ein-Sein. Wie kommt das? Was für eine makabre Verrücktheit! Um Dir vor der Verbundenheit mit Allem Angst zu machen, bedarf es einiger Anstrengung &#8211; möchte man denken. Leider nein! Als kleines Kind kopiert Du einfach die Weltsicht Deiner Bezugspersonen &#8211; voller Urvertrauen in die absolute Richtigkeit und Wahrheit dieser Perspektive &#8211; und machen sie Dir zu eigen. Zack! So schnell geht’s! Wenn dann in seiner Umgebung alle so drauf sind, kommt doch kein Kind auf die Idee, diese gelebte Illusion in Frage zu stellen, oder? Na, inzwischen schon &#8211; und es werden immer mehr. Diese neuen Kinder &#8211; so kommt es mir manchmal vor &#8211; geben uns Begleitpersonen für eine gewisse Zeit die Chance, unsere Ver-Rücktheit zu erkennen und mit ihrer Hilfe wieder ganz und heil zu werden. Wenn wir da jedoch nicht mitgehen wollen, behalten sie ihre Weisheit für sich und gehen irgendwann ihren Weg &#8211; auch ohne uns. Aber ich gebe zu, dass es mir schon öfters mal den Magen verdreht, wenn ich beobachten darf, wie »bewusstlose« Eltern mit allen ihren gegebenen Möglichkeiten versuchen, ihre wunderbar klaren Kinder auf die »richtigen« Gleise zu zwingen &#8211; von Schule und KiGa gar nicht zu reden. Da geht mir schon mal der Gaul durch und »Robin Hood« bricht durch. Aber ich mag mich jetzt nicht aufregen, denn diese Kids sind glücklicherweise nicht wirklich aufzuhalten.</p>
<p>Ohne jetzt prophetisch zu werden &#8211; Unser Blick auf uns selbst und die Welt scheint sich gerade in großem Stil zu drehen. Da draußen gibt es inzwischen Millionen, die das uralte Trennungs-Paradigma sehr wohl hinterfragen und als große Seifenblase entlarven. Meine persönlich größten Verbündeten hierbei sind ganz klar meine Kinder. Die habe ich &#8211; soweit mir das möglich war &#8211; mit diesem Blödsinn größtenteils in Frieden gelassen. Das soll aber nicht heißen, dass sie das Spiel nicht kennenlernen oder ausprobieren. Das geht in unserer Gesellschaft nicht. Aber sie wachsen mit nem guten Freund und Erinnerer auf und treffen glücklicherweise auch auf ähnliche Spinner. Und wenn mich gerade selbst mal wieder die Blindheit schlägt, krieg ich meist von ihnen eins auf die Glocke zusammen mit einem dreifachen: »Meister Dickkopp, schläfst Du noch!«</p>
<h2>Spirituelle Intelligenz</h2>
<p>In James Redfields neuem Buch <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-zwoelfte-prophezeiung-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Die zwölfte Prophezeiung von Celestine</a> wird eine Form der Beziehung zwischen Mann und Frau angesprochen, die auf die alten Machtspiele verzichtet. Diese Spiele dienen üblicherweise der Kontrolle über den Energiefluss. Im Grunde soll damit verhindert werden, dass der geliebte Partner &#8211; die besserer Hälfte &#8211; als Versorgungsquelle versiegt. Was da so an Manipulations-Repertoir aufgefahren wird, kennst Du sicher aus eigener Erfahrung oder aus Hollywood-Streifen. Als Mann muss ich einfach sagen &#8211; wir sind da emotionale Anfänger und haben in diesem Spiel keine echte Chance. Während sich Männer ersatzweise gerne ihres akademischen Wissens und IQ rühmen, hat man traditionell Frauen nie ihre emotionale Intelligenz und die damit verbundenen intuitiven Fähigkeit zertrampelt. Sie mussten dafür andere Unterdrückungen ertragen. Fataler Weise spielen die Mütter bei der Übertragung dieser Muster und Programme naturgemäß eine Schlüsselrolle. Aber das ist ein anderes Thema. Entscheidend ist, dass vollständige Frauen und Männer ihre Kraft und Intelligenz dazu einsetzen, einen Geschlechterkampf zu kämpfen, bei dem es nur Verlierer geben kann. Das ist schlichtweg krank, wenn Krankheit das Gegenteil von Gesundheit und Heil-Sein ist. (vgl. englisch: holy, »heilig«, von whole = ganz)</p>
<p>Grund dafür ist, dass wir seit unserer Geburt als völlig autarke Energie-Packs rumlaufen und unsinnigerweise nur eins im Kopf haben: »Strom gibt’s nur aus der Steckdose &#8211; beim Anderen!« Für diesen Mist kopieren wir seit Jahrtausenden die Kontrolldramen unserer nächsten Angehörigen und gehn damit aufeinander los. Eine Art von Energie-Kanibalismus. Es spielt gar keine Rolle, wer da offensichtlich emotional die stärkere Vorhand spielt oder das Spiel scheinbar gewinnt.</p>
<p>Was geschieht aber, wenn diese Illusion aus dem Schornstein fliegt und die Kontrollspielchen im Papierkorb verschwinden? Macht dann jeder für sich weiter und wir werden zur absoluten Single-Gesellschaft? Vielleicht vorübergehend. Die Beziehungen, die auf Abhängigkeit und Ergänzungsspielchen beruhen, lösen sich auf &#8211; wie wir überall beobachten können. Manche Paare schaffen es ohne Trennung, diese einschneidende Verwandlung ihrer Verbindung zu vollziehen. Andere schaffen es nicht, die Gewohnheiten und Programme gemeinsam zu durchbrechen und müssen dazu getrennte Wege gehen. Letztlich muss klar sein, dass wir uns niemals von uns selbst trennen können. Und wenn ich mir in meinem Gegenüber, meinem Partner oder Ex-Partner, letztlich selbst begegne, macht es umso mehr Sinn, mit Achtsamkeit die eigenen Muster zu beobachten. Das ist spirituelle Intelligenz!</p>
<h2>Seelenpartner</h2>
<p>Hartwig Kopp-Delaney hat nicht nur wunderbare digitale Kusntwerke geschaffen, die schon einige meiner Artikel treffend illustriert haben, sondern auch ein paar bemerkenswerte Texte mit seinen Bildern als Video-Clips verfilmt. Der Clip über Seelenpartner passt hier wunderbar hinein:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/pHuhrNevTx4?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Agape &#8211; Selbstlos schenkende Liebe</h2>
<p>James Redfield schreibt über eine wunderbare Vision, wie bewusste Beziehungen aussehen können. Wie z.B. &#8211; Zitat: »das Märchen und die Polarisierung überwunden werden kann, durch die Männer und Frauen voneinander getrennt sind.« Es geht darin um gegenseitige Manipulation und versteckte Mach- und Kontrollausübung … jeder auf seine Weise. Und er schreibt, wie sich dieser gelebt Unfug durch »Agape« überwinden lässt.</p>
<p>(Wiki: Agape &#8211; die selbstlos schenkende Liebe &#8211; Agape bedeutet nicht direkt jene Art der Liebe, die im deutschen Sprachgebrauch üblicherweise mit dem Begriff »Liebe« verbunden wird, sondern vielmehr eine spirituelle und »metaphysische« Verbindung zwischen Menschen. Bei Agape handelt es sich nicht um »exklusive« partnerschaftliche Liebe, sondern um eine »inklusive« gemeinschaftliche Liebe.)</p>
<p>Zitat: »… um eine echte Bewusstseinsverschmelzung, das Einssein zu erfahren … müssen wir in einen Zustand der Liebe zurückfunden, der die sexuelle Komplexität völlig transzendiert … «</p>
<p>Es ist gar nicht abzusehen, welche erfüllten und unabhängigen Verbindungen künftig zwischen den Geschlechtern möglich sind, wenn das Trennungs-Paradigma zerbröselt und sich vollständige und ungebrochene Menschenwesen in Liebe begegnen. Was für wunderbare Kinder werden daraus wachsen &#8211; was für eine erfreuliche Vision &#8211; was für schöne Aussichten!</p>
<p>Ohne all diese Prophezeiungen zu schmälern &#8211; eigentlich ist es mir völlig Wurscht, ob das alles nachher oder morgen oder 2012 eintrifft. Wenn es schon jetzt bei mir im Allerkleinsten &#8211; in meinem Alltags-Mikrokosmos -möglich ist. Ja, jetzt in diesem Augenblick! &#8211; Aber geil wär’s schon, wenn auf der Party noch n paar Verrückte mittanzen würden … haha <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>True Love &#8211; Pamina Fuchs</h2>
<p>Zum Abschluss möchte ich diesen Artikel, der mit wahrer Liebe begonnen hat, mit wahrer Liebe beschließen. Und zwar mit den Worten meiner Seelen-Freundin Pamina Fuchs, die ein Posting über »True Love« in ihrerm Blog <a href="http://crystalstarchild.blogspot.com">Crystal Starchild</a> auf Englisch veröffentlicht hat und es mir hier in eigener deutscher Übersetzung zu Verfügung stellt. Noch einmal mein Dank aus tiefstem Herzen an dieser Stelle.</p>
<p>»Wahre Liebe existiert jenseits der Dualität. Sie entspringt dem Herzen, ist Göttlicher Natur und hat ihre Quelle in Gott. Also ist sie frei von Konditionierungen, ewig überfliessend aus der Fülle, selbstlos, immer bereit zu geben und zu vergeben und niemals fordernd. Sie kann weder enttäuscht werden, noch verletzt, noch kann sie jemals sterben. Sie klammert sich an niemanden und nichts Bestimmtes, sondern strömt grosszügig zu Allen und Allem. Sie verlangt nie erwidert zu werden, denn sie wird im Überfluss genährt aus der der Höchsten Quelle, die unerschöpflich und allgegenwärtig ist. Wahre Liebe ist unschätzbar und kann somit weder verkauft noch gekauft werden. Sie entsteigt dem spirituellen Herz-Zentrum und wird dort gefühlt. Sie existiert unabhängig und ist frei von Anhaftungen des Denkens und sinnlicher Vorlieben -, denn sie ist ein Zustand des SEINs.</p>
<p>Also liebt Dich ein(e) wahre(r) Liebende(r) von ihrem/seinem Herzen her und ist somit in der Lage, Dein Wahres Selbst zu erkennen &#8211; Deinen unsichtbaren Teil, der jenseits der Augen des Verstandes liegt.«</p>
<p>Fotos: Beziehungskiste | © bertine.de<br />
Zauber-Revue Vandredi &#8211; zersägte Jungfrau, 1923 &#8211; Deutsches Plakat | © Museum Essen</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<title>Traumwandler &#8211; Leben im Jetzt mit Kindern</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/traumwandler-leben-im-jetzt-mit-kindern/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 21:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern und Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie im Traum kommt es mir manchmal vor, wenn ich völlig auf Autopilot durch Konflikte und Engpässe steuere, die mich früher völlig aus dem Häuschen gebracht hätten. Bin ich jetzt alt und weise geworden oder einfach nur zu müde, um mich aufzuregen? Wahrscheinlich stimmt beides ein bisschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein Weilchen her, seit ich zum letzten Mal im Blog über das Leben mit meinen Söhnen Joy (9) und Ray (4) geschrieben habe. Inzwischen ist <a href="http://www.tangsworld.de/serien/puppetji/">Puppetji</a> in mein Leben geflutscht und der knuffige Kerl macht mir echt Freude. Aber während all dem geht mein Alltag mit den Kindern natürlich weiter, und gerade dann, wenn alle gleichzeitig was von mir wollen und sich mal wieder Ereignisse verdichten, bekomme ich Gelegenheit, meine Erkenntnisse und Weisheiten, die ich so von mir gebe, gründlich zu testen und zu überprüfen.</p>
<p>»Dingdong!« … Huch, wer ist den da an der Haustür? Ich will doch gerade schreiben … Moment … ich drück mal den Türöffner …</p>
<h2>Der rote Faden im perforierten Zeitablauf</h2>
<p>Sorry &#8211; hat doch etwas länger gedauert … ist jetzt eine Stunde später. Das war ein Klavierschüler, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Seine Stunde hatte ich vom Nachmittag auf 10:00 Uhr Morgens gelegt, weil er heut ne größere Feier hat. Und in 10 Minuten geht’s auch gleich weiter mit ner Gesangstunde. Ja, aber genau so isses eben. Cool bleiben und immer schon aufmerksam auf die nächste Welle aufspringen. Natürlich ohne Widerstand gegen das, was da gerade reinrauscht. Dann gelingt es auch in nem völlig perforierten Zeitablauf, den ich vorher gar nicht absehen und überschauen kann, den roten Faden nicht zu verlieren. Ich hätte auch völlig ausflippen können, weil ich mir ja was vorgenommen hatte, das dann mit einem »Dingdong« abrupt in die Hose ging.</p>
<p>»Dingdong!« … es geht weiter … also bis später … mal sehn, was noch alles dazwischen kommt. Soll wohl ein Test werden, wenn ich schon darüber schreibe, wie ich so meinen Tag meistere. Also immer schön wach bleiben, Tang.</p>
<h2>Now that I found You</h2>
<p>… Das tat gut … wirklich aus voller Kehle gesungen und dazu Klavier gespielt! Nach ein paar Rockschnulzen von Michael Bolton, bei denen ich mich immer schön auspowern kann, hatte ich gerade meiner Schülerin Katja von meinem lustigen Zeit-Löcherkäse-Schreibvorhaben erzählt und ohne hinzuschauen zum zum nächsten Lied vorgeblättert. Da stand dann unvermittelt dieser Text vor mir:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Now that I found You</strong><br />
© 1991 Words and music by Michael Bolton and Diane Warren</p>
<p style="text-align: center;">»I can still remeber, when all I had was time<br />
- time when I had nothing, but this empty heart of mine -<br />
- When I needed inspiration, and the night was all I knew …«</p>
<p>Ja, und dann geht’s im Text allerdings ganz banal weiter: Mann trifft Frau, die den Inspirationsjob für ihn übernimmt und künftig das Licht für den Künstler spielt und … wie sollte es anders sein … ohne die er dann nicht mehr leben kann … uaahhh! Aber ich musste natürlich sofort an alte Einsamer-Single-Wolf-Zeiten zurückdenken, als ich wirklich ne Menge Musik geschrieben habe. Im Grunde sind in diesen Worten ja zwei gute Voraussetzungen für kreatives Schaffen beschrieben: genügend freie Zeit und der leere Raum, in den sich die Inspiration entfalten kann. Heute sieht das für mich natürlich ganz anders aus. Aber die kreative Leere, das weiße Blatt Papier, auf dem ein neues Bild gemalt werden kann &#8211; dieser Freiraum existiert immer in uns, selbst wenn da draußen der Bär tobt. Das ist im Zusammenleben mit den Kindern für mich heute die Herausforderung: Bewusst diese Möglichkeit zur Entfaltung wahrzunehmen, die von keiner äußeren Bedingung abhängt. Hingabe an jeden Augenblick &#8211; dann wir der Alltag zur Meditation!</p>
<p>… und jetzt aber ratzfatz auf&#8217;s Rad und ab in den Waldkindergarten, Ray abholen. Naja, alles, was ich mir für heute vorgenommen hatte, wird wohl nicht klappen, aber ich lass mich gerne überraschen. Mal sehn, was am Ende wirklich noch offen ist.</p>
<h2>Einen Woche später …</h2>
<p>Na Bravo … die Unterbrechung hat tatsächlich ne ganze Woche gedauert und jetzt weiß ich wirklich nicht mehr so richtig, wie ich wieder in Fluss komme. Vielleicht sollte ich mal kurz ein paar Takte Klavier spielen …</p>
<p>… 10 Minuten Improvisation über eine altes Osacar Peterson Stück &#8211; ja, das hat wirklich gut getan. …</p>
<p>Vielleicht fang ich einfach mal damit an, was mich gerade inspiriert. Ich lese nämlich gerade <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-zwoelfte-prophezeiung-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Die zwölfte Prophezeiung von Celestine</a> von James Redfield und schwimme dabei auf so ner angenehmen Erinnerungswelle, die noch aus den Tagen stammt, als ich vor vielleicht 15 Jahren zum ersten Mal die <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-prophezeiungen-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Prophezeiungen von Celestine</a> las und damals auf tiefe Weise berührt war. Es war für mich ein echtes »Aha-Erlebnis«, da mir dieses Buch einige persönlich Erfahrungen, die mir bis zu jenem Zeitpunkt teilweise beängstigend vorkamen &#8211; wie Synchronizitäten, Intuition oder Energiewahrnehmungen etc. &#8211; nunmehr Schwarz auf Weiß vor meinen eigenen Augen präsentierte. Ich hatte Blut geleckt und war begeistert.</p>
<h2>Sychronizität</h2>
<p>Zum Verständnis eine kurze Erklärung von Sychronizität, wie sie C.G.Jung geprägt hat: »Bedeutungsvolle Ereignisse, die scheinbar zufällig und akausal, aber sinnfällig auftreten und uns oft in Entscheidungssituationen bewusst werden.« Beispiel: Der alte Freund, der nach 10 Jahren plötzlich anruft, nachdem man gerade an ihn gedacht hat. Laut Jung handelt es sich bei diesem Synchronizitätsprinzip um die »psychisch bedingte Relativität von Zeit und Raum«.</p>
<p>Seit ich das neue Buch von Redfield lese, achte ich etwas mehr als sonst, wie ständig die passenden Ereignisse und Begegnungen in mein Leben fließen. Und wenn ich nicht versuche, das mit meinem Verstand zu kontrollieren, sondern mich einfach treiben lasse, dann läuft das wirklich traumwandlerisch ab. Mit »treiben lassen« meine ich nicht handlungslos zu sein, sondern eher aufmerksam und gleichzeitig absichtslos.</p>
<h2>Zen-Meister</h2>
<p>So lebe ich ja im Grunde die meiste Zeit mit meinen Kindern zusammen. Es gibt da natürlich klare Terminvorgaben wie Schule, Kindergarten, und Arbeitszeiten. Gleichzeitig versuche ich aber möglichst ohne zuviel Zielvorstellungen durch den Tag zu gehen. Genaue Vorstellungen, wie es laufen soll, werden bei nächster Gelegenheit durch die Jungs abgeschossen. Sie sind dann wie alte Zen-Meister, die mir mit dem Stock auf den Rücken schlagen, damit ich aufwache und wieder zentriert bin. Ich merke das besonders in Extremsituationen, bei denen eine totale Dichte von Dingen auftritt, die ich jetzt möglichst alle gleichzeitig bewältigen soll. Die einzige Wahl die bleibt: Ausflippen oder Durchgehen. Ausflippen kann ich schon gut &#8211; jahrelang geübt. Widerstandslos durchgehn klappt aber immer besser. Wie? Ich ignoriere die Zeit und den Druck der sich dadurch aufbaut so gut es geht. Denn die Kinder merken ganz genau, wenn ich auf die Uhr schau und innerlich am Rad dreh und … werden dann ganz fies immer l…a…n…g…s…a…m…e…r.</p>
<p>»Ray, es geht gleich loo…oos, wir müssen zum Kindergarten!«, ruf ich ins Kinderzimmer. Keinen Antwortet. »Hast Du mich gehört?« Keine Antwort &#8211; denn Ray spiel ganz versunken mit seinen Dinos. »Kannst Du mitspielen, Tang? Ich bin ein Queenosaurus und Du ein Prananatiopranasaurus, okay?« &#8211; »Sorry, aber das geht jetzt schlecht, denn wir wollen doch pünktlich im Wald sein.« (Tang, was redest Du da von »Wir« &#8211; ist ja wohl voll gelogen!) »Ich meine, <em>ich</em> möchte schon recht pünktlich zum Morgenkreis dort sein, Ray.« (Schon besser ausgedrückt, Tang) Ich ziehe Ray ohne ihn aus dem Spiel zur reißen mit akrobatischen Verrenkungen Hose und Strümpfe an und hüpfe dann selbst in meine Klamotten. Als ich fertig bin, ist Sohnemann dann ebenfalls bereit zu gehen, und wir kommen tatsächlich recht passend und ohne große Pulsbeschleunigung meinerseits im Wald an. Das war nicht immer so! Ich hab da etliche Varianten ausprobiert, doch der Schlüssel für einen entspannten Ablauf liegt nie bei den Kids, sondern in meiner inneren Haltung. Ich hab zwar klar ein Ziel auf dem Schirm, muss es aber nicht um jeden Preis erreichen.</p>
<h2>Zeitsklaven</h2>
<p>Natürlich hab ich so meine Probleme, den meisten Mamas im Waldkindergarten zu erklären, dass man kleinen Kindern doch nicht unbedingt die Zeitsklavenkette, die uns Erwachsenen selbst soviel Stress bereitet, nun ebenfalls anlegen muss. Die Mädels haben natürlich wie fast alle von uns über Pünktlichkeit klare westliche Konzepte in der Blutbahn und wollen daher alle pünktlich um 9:00 ihre Kids abgeben. Ist ja durchaus verständlich &#8211; aber es ändert sich dadurch auch nichts wirklich. »Die müssen das lernen!« und »Das muss rechtzeitig eingeübt werden &#8211; Rituale sind wichtig!« und vieles mehr aus diesem Erziehungs-Nähkästchen kommt mir da mit voller Überzeugung entgegen &#8211; nicht von allen glücklicherweise. Also lass ich’s lieber, übe mich gelegentlich in bürgerlichem Ungehorsam und komme entspannt zu spät. Es geht dabei ja auch nicht um respektloses Zuspätkommen oder Verabredungsbrüche, sondern um ein entspanntes Verhalten in Bezug auf die engen Zeitkorsagen, die wir uns ja selbst geschneidert haben.</p>
<p>So, jetzt ist wieder mal kurz vor 13:00 Uhr und ich rausche wieder ab, Kinder einsammeln aus Kiga und Schule. Gekocht hab ich noch nichts, aber dafür drei Takte Klavier gespielt und schön was getippt. Mal sehn, wann es weitergeht. Bis später …</p>
<h2>Rasensprinkler und nasse Unterhose</h2>
<p>… Cool … irgendwie hat heute außer auf  ein paar Snacks keiner Hunger, und es ist hier gerade alles völlig chillig. Da kann ich mich doch glatt mal davonstehlen und noch ein bisschen weiterschreiben. Das, was ich gerade vorhin erlebt habe, passt gut zu Thema und muss gleich hier rein &#8211; könnt mich immer noch kaputt lachen:</p>
<p>Vor ner halben Stunde etwa war ich in der Schule und hielt auf dem Glände nach Joy Ausschau. Da kam er auf einmal ganz freudenstrahlend aus dem Gebüsch &#8211;  von Kopf bis Fuß völlig durchnässt von einem Rasensprinkler, der die furztrockene Schulwiese und meinen Sohn zu neuem Wachstum anregen durfte. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Lieber Lachen! Auf jeden Fall war es Joy im Gegensatz zu mir bei 30 Grad im Schatten bestimmt angenehm kühl. Also Kofferraum auf, Joy auf den Rand gestellt und raus aus den Klamotten. Dann ein Handtuch auf den Beifahrersitz und den Kerl in der nassen und sicher angenehm kühlen Unterhose obendrauf. Ich hab dann noch mit Freude ein paar übrig gebliebenen Pausenbrote aufgefuttert und dann gings ab nach Hause.</p>
<p>Mmh … im Grunde brauche ich das Thema jetzt gar nicht mehr ellenlang zu vertiefen. Die Message ist draußen &#8211; glaube ich &#8211; und so kann es weitergehen im Abenteuer Alltag.</p>
<h2>Traumwandler mit Papa-Mental-Trainern</h2>
<p>So wie ein Traumwandler ohne Angst durch die Nacht tappt und nicht auf die Nase fällt &#8211; so schreite, hoppele, tanze oder krieche ich manchmal auf allen Vieren durchs Leben und wundere mich des Öfteren in der Nachbetrachtung, wie ich mal wieder durch den ein oder anderen Sturm ohne Schiffbruch hindurchgesegelt bin. Deshalb ein dreifach donnerndes Helau und Hurra auf meine nimmermüden Mitbewohner und Papa-Mental-Trainer, die mich jeden Tag, nein jeden Moment mit ihnen zusammen daran erinnern, wie einfach sich das Leben gestaltet, wenn meine Aufmerksamkeit im Jetzt verweilt. Das ist wie eine rettende Insel, auf die ich jederzeit zurückschwimmen kann, wenn mich mein Verstand mal wieder in Zwergenaufstände und Stürme im Wasserglas verstricken will.</p>
<p>Foto: Imagination of a Lucid Dreamer © H. Kopp-Delaney | flickr.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<title>Puppetji – The Secret – Das Geheimnis</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz der Anziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[The Secret]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Meister Puppetji beleuchtet in diesem Clip den Film »The Secret - Das Geheimnis« aus seiner Sicht und sticht fröhlich in den aufgeblasenen Ballon der Wünsch-Dir-Was-Bewegung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gesetz der Anziehung, Bestellungen beim Universum, Erfolgreich wünschen etc. und die dazugehörigen Erfolgs- Glücks- und Wünsche-Trainer und Prediger sammeln mit ihren verlockenden Angeboten wie moderne Rattenfänger Tausende von Anhängern um sich. Ob sie alle mit der Erfüllung ihrer Wünsche das große Glück finden oder gar glücklich sind, wird von Puppetji glattweg bestritten. Und er sagt uns auch warum.<br />
 </p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/IdGsdezNwZY?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji – The Secret &#8211; Das Geheimnis &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Okay! Was ist nun das große verdammte Geheimnis? Mmh? Einfache Quantenphysik, Leute! Das Gesetz der Anziehung! Im Übrigen redet jeder über »The Secret«, über dieses Geheimnis, daher &#8211; glaube ich &#8211; ist es längst kein verdammtes Geheimnis mehr! Und es ist kein Geheimnis, dass Dich die Auflösung des Geheimnisses lumpige 29.95 für die DVD kostet! Ziemlich teueres Geheimnis &#8211; mmh?</p>
<p>Aber ich muss zugeben: Du kannst alles haben was Du willst! Aber ich frag Dich: Wer will das? Mmh? Wer wünscht sich was? Wer braucht das Bedürfnis zu Wünschen? Wer will und benötigt das Bedürfnis gebraucht werden zu wollen? Und der Wünscher wünscht sich etwas, das er in Wirklichkeit gar nicht braucht &#8211; von dem er nur denkt, dass er es braucht! Mmh? &#8211; Das Ego! Ja!</p>
<p>Das, was Du in Wirklichkeit bist, will nichts, braucht nichts, ist nichts. Also &#8211; das Kollier oder das neue Auto oder ein Haus zu bekommen oder eine heiße wilde Tantra-Sex-Beziehung &#8211; all das füttert lediglich das Ego und wird Dir kein Glück bringen! Das Verlangen, immer mehr Dinge und immer mehr Zeug zu haben, hält nur die große Illusion auf immer und ewig aufrecht. Folglich erschaffen wir das Bedürfnis nach immer mehr Wünschen, mehr und mehr Sachen und immer mehr Kram. Und das führt uns letztendlich: in den Bankrott!</p>
<p>Und dann: mehr Leiden und noch mehr Wünsche und immer mehr der Wunsch, nicht zu leiden! Was daraufhin wieder mehr Leid ,hervorbringt! … Oh … [schüttelt den Kopf] &#8211; Das ist die verrückte Wahrheit!</p>
<p>Und Du kannst mehr darüber lesen für nur 19.95, wenn Du noch heute bis 24 Uhr mein Buch bestellst! Unsere Mitarbeiter freuen sich auf Deinen Anruf!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs the Secret &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Okay! What is the big fucking secret? Mmh? Basic Quantum Physics, people! The law of attraction! Besides &#8211; everyone is talking about the secret … so I guess it&#8217;s not a freaking secret anymore. And it&#8217;s no secret, that in order to get the answer to the secret, it’s gonna cost you 29 freaking 95 for the DVD! Very expensive secret … mmh?</p>
<p>But I must say: You can have anything you want! But I ask: Who wants? Mmh? Who is wanting? Who desires the need to want? Who wants and desires the need to want to be needed? And the desirer want to desire something it really doesn&#8217;t need and only thinks it wants. Mmh?<br />
The Ego! Yes!</p>
<p>The truth of who you are wants nothing, needs nothing, is nothing. So &#8211; getting the necklace or the new car or the house  or the hot crazy tantric sex relationship  all merely feeding the Ego and will not bring you happiness! The desire to have more things and more stuff only just perpetuates the grand illusion. Therefore creating the desire to want more and more desire and more and more things and more and more stuff &#8211; ultimately leading to: Bankruptcy!</p>
<p>And then more suffering and more desire and more and more desire not to suffer! Therefore creating more suffering! … Oh … [shakes head] This is the crazy truth!</p>
<p>And you can read more about it for only 19.95 if you order my book by midnight tonight. Operators are standing by!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</p>
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<p>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; The Secret &#8211; Das Geheimnis«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
	</item>
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		<title>Puppetji – Bist Du eine Marionette?</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-bist-du-eine-marionette/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/puppetji-bist-du-eine-marionette/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Advaita Vedanta]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Puppetji stellt und beantwortet eine Jahrhunderte alte Frage: Sind wir alle Marionetten und werden von unsichtbaren Kräften gelenkt und gesteuert?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/n-oWT_H6dDQ?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji- Bist Du eine Marionette &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Hallo! Puppetji hier! Bist Du eine Marionette? Hast Du das Gefühl, dass Du von unsichtbaren Kräften gelenkt wirst &#8211; mmh? Kräfte, die dich verrückte und dumme Sachen machen und sagen lassen? Wer oder was spielt mit Dir Püppchen oder steuert Dich?</p>
<p>Schau mal: Wir sind weder die Puppe noch der Puppenspieler. Und doch &#8211; wir sind beides! Auch nicht &#8211; das Animierte und der Animateur. Die Wahrheit ist: Wir sind die Animation selbst oder das, was Animation geschehen lässt! Die unermessliche Kraft, die alles bewegt, die alles ist.</p>
<p>Wir gehen durch die meisten unsere Leben während wir wie Puppen gespielt oder animiert werden durch die Hand unserer Geschichte. Um wirklich frei zu sein, musst Du die Hand der Geschichte aus Deinem Arsch ziehen. [Pop !!!] Nur dann wirst Du frei sein!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji- Are You a Puppet? &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Hello! Puppetji here! Are you a puppet? Do you feel that you are being animated by unseen forces &#8211; mmh? Making you do and say crazy and stupid things? Who or what is puppeteering or animating you?</p>
<p>You see: we are neither the puppet nor the puppeteer. And yet &#8211; we are both! And neither &#8211; the animated and the animator. In truth: we are animation itself or that, which allows animation to happen! The immeasurable force, that moves all, is all.</p>
<p>We go through most of our lifes being puppeteered or animated by the hand of our history. To be truly free, you must pull the hand of history out of your ass! [Pop !!!] Only then, will you be free.«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji auf Deutsch</h2>
<p>Mit über 800.000 YouTube-Aufrufen seiner Video-Clips ist Puppetji bereits ein kleiner spiritueller Popstar in den USA und im englischen Sprachraum. Nachdem ich ihn bei Facebook über das Posting eines Freundes erstmals kennengelernt habe und total begeistert war, habe ich ein paar seiner Clips sofort auf englisch hier auf der Website eingebunden. Gleichzeitig hab ich ständig überall herumposaunt, wie großartig ich diesen kleine Kerl und diese humorvolle Art von Weisheitslehre finde … voll meine Wellenlänge!</p>
<p>Aber nicht jeder kann so gut Englisch und schon gar nicht mit diesem indischen Akzent. Deutsch synchronisieren?  - Zu aufwändig und wer sollte das lippensynchron sprechen? Nee, nee &#8211; deutsche Untertitel sind die Lösung, dachte ich mir! Also hab ich mich mich voller Enthusiasmus in die ersten Transcriptionen und Übersetzungen gestürzt und wollte sie Puppetji einfach zum Geschenk machen … und dann kam ein wunderbares Geschenk mit so viel Liebe und Unterstützung zurück: Bruder Puppetji hat mir offiziell die deutsche Übersetzung und Untertitelung seiner grandiosen Videoclips übertragen und die ausdrückliche Erlaubnis erteilt, diese mit deutschen Titeln und Beschreibungen auf dem neuen Tangsworld-YouTube -Kanal zu veröffentlichen. Ist das nicht der Wahnsinn?</p>
<p>Eine wunderbare Möglichkeit, den kleinen Guru und seinen »Wisdump« im deutschen Sprachraum populär zu machen. Bei Tangsworld kannst Du Meister Puppetji also jetzt erstmals mit deutschen Untertiteln sehen und die Übersetzung zusätzlich als Text lesen.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji Original-Untertitel in Englisch</h2>
<p>Da bei der Übersetzungsarbeit als erster Schritt die Transkription des englischen Originaltextes erstellt werden muss, habe ich in diesem Zuge auch die englische Untertitelung vorgenommen und diese steht nun ebenfalls zur Auswahl. Sie kann als Ausgangspunkt für die automatische sowie manuelle Untertitelung und Übersetzung in allen zur Verfügung stehenden Fremdsprachen dienen.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</p>
<p>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Bist Du eine Marionette?«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<title>Vorstellungen &#8211; Kino im Kopf</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 22:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Realitätsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[»Vorstellungen sind wie eine Fototapete, die auf meinem Fenster klebt. Sie verhindern den freien Blick auf die Wirklichkeit der Welt.« - B.M.Tang &#124; Geistesblitze]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab vor kurzem auf der Facebookseite von »Happinez« ein Zitat von Pierre Franckh zum Thema Vorstellungen gelesen: »Es ist immer nur unsere Vorstellung, die etwas zulässt oder verhindert.« Ich bin nicht sicher, ob Pierre das im oben genannten Sinne gemeint hat, aber es ist in jedem Fall ein schöner Anstoß, mal genauer auf diesen Begriff zu schauen. Gleich die erste Antwort einer Leserin bei FB war: »Na ja! Dass ein bestimmter Mann mich nicht liebt, liegt aber nicht an meinen Vorstellungen &#8211; die gehen nämlich in eine andere Richtung!«</p>
<h2>Wo kommen Vorstellungen her?</h2>
<p>Die Antwort fand ich gar nicht schlecht, und irgendwie hat mir das Thema keine Ruhe gelassen. Ich hatte plötzlich meinen ganzen Weg von der Realitätsgestaltung bis hin zur Non-Dualität und Stille vor Augen, und es hat sofort in meinen Tippfingern gejuckt.</p>
<p>Aus meiner heutigen Sicht müsste der obige Satz im Grunde so lauten: »Es ist immer unser <em>Verstand</em>, der etwas zulässt oder verhindert!« Und wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass mein Denkmaschinchen sich permanent etwas vorstellt. Das ist sein Job, seine Wesensart. Er produziert sie am laufenden Band. Vorstellungen sind Gedankengebilde die wir »vor uns stellen«. Sie stehen dann zwischen uns und der Wirklichkeit und sie verstricken uns schnell in die Beschäftigung mit der Zeit &#8211; mit Dingen, die gerade nicht da sind.</p>
<h2>Kino im Kopf</h2>
<p>Die Psychologie spricht bei Vorstellung von einem »nur im Bewusstsein erlebten Inhalt«. Das geht vom träumerischen Luftschloss bis hin zur Wahnvorstellung. Die Bilder, die meine Vorstellungskraft da auf die innere Leinwand zaubert, können jede Form annehmen &#8211; aber sie sind eben nur geistige Abbilder, oft genährt aus Erlebnissen und Erinnerungen. Im Gegensatz zu reinen Gedanken, die mehr aus Worten und inneren Dialogen bestehen, bauen Vorstellungen sinnliche Qualitäten mit ein wie sehen, schmecken, hören und riechen. Jeder kennt erotische Vorstellungen –  unser Körper reagiert hier durchaus ähnlich, wie auf das Original. Diese virtuelle Welt hat durchaus etwas Anziehendes &#8211; sie scheint uns manchmal vor realen Begegnungen und derer vermeintlichen Problemen und Gefahren zu schützen. Aber auf der anderen Seite malen wir uns im Kopf auch die schrecklichsten Szenarien aus, die man sich nur vorstellen« kann.</p>
<h2>Die Glücks- und Wünsche-Prediger</h2>
<p>Wie Zauberlehrlinge stürzen sich immer noch viele auf die Magie des göttlichen Erschaffens. Ich war da ganz vorne dabei, hab Bärbel Mohr gelesen &#8211; die leider nicht mehr unter uns ist -, Ella-Seminare besucht und wurde selbst zum »Realitätsgestalter«.  »The Secret« und andere Wünsch-Dir-was-Filme hab ich dann erst später gesehen, als mein eigener »Ich-schöpfe-mir-meine-Realität-Trip« schon vorbei war. Ja, da hab ich sie wieder gespürt, diese unglaubliche Anziehungskraft des Zauberns und Erschaffens meiner persönlichen Glückswelt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Es ist eine gewichtige Entscheidung, ob Du Deine Kraft in die Vorstellung, die Visualisierung von Erwünschtem stecken magst, oder zufrieden sein kann mit dem was ist. Der Unterschied liegt in der Aktivität des Verstandes. Im ersten Fall ist er der große Zampano und Erschaffer … und im zweiten Fall ist er still.</p>
<h2>Eckhart Tolle zur Stille</h2>
<p>»Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird. &#8211; Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.«</p>
<h2>Wahnvorstellung oder Realität?</h2>
<p>Aber es funktioniert doch &#8211; das Erschaffen! Ich hab‘s doch selbst erlebt! &#8211; Na und! So what? Was hat es mir denn gebracht? Ich weiss jetzt etwas über die Gesetze des Universums, Resonanz, Manifestation, Visualisierung, Gedanken und Schöpferkraft usw. … Aber macht mich das irgendwie glücklicher oder zufriedener? Die Traumfrau oder den Prinzen herbeizulocken … ist das die Basis für ein erfülltes Leben? Erfolge feiern, Ziele erreichen &#8211; ist das unser Lebenssinn? Für mich ist es in der Nachbetrachtung »nur« ein weiteres Beschäftigungsfeld meines Verstandes, auf das er sich mit Hunger gestürzt hat. Wunscherfüllung hat mit Glücklichsein nichts zu tun! Mein Lieblings-Buddha-Zitat passt hier gerade: »Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein &#8211; Glücklichsein ist der Weg!«</p>
<h2>Die Kreativen und die Vorstellungskraft</h2>
<p>Ein bestimmtes Bild permanent aufrechtzuerhalten, eine Manifestation ständig wie ein Mantra vor sich hinzubeten &#8211; das kann ziemlich anstrengend sein. Oder wie wär‘s mit ein bisschen NLP? Aber auch das müssen wir üben, und wenn das gewünschte Ergebnis ausbleibt, wird optimiert und verbessert. Kann man dabei noch kreativ sein? Mit Zeitfressern kenne ich mich aus und ich danke meinen Kindern, dass sie mich permanent auf das Wesentliche zurückfahren. »Reduce to the Max!« Keine Zeit zu haben ist entweder ein Fluch oder ein Segen. Ich habe mich für Segen entschieden. Ich hab keine Zeit, über Zeit nachzudenken noch mich damit beschäftigen, wie viel ich davon habe und &#8211; Abrakadabra! &#8211; erfahre ich das Geschenk der Kreativität. Über diese Magie habe ich mich in der Artikelserie: <a href="http://www.tangsworld.de/serien/inspiration-und-muse/">»Inspiration und Muse«</a> ausführlicher geschrieben, und so mag ich hier nur soviel sagen: Ich habe in meinem Künstlerleben noch keine einzige Note über meine Vorstellungskraft aufs Blatt gebracht und auch meine Texte fließen aus einer ganz anderen Quelle aus mir heraus. Das sind zündende Funken und Ideen. Wenn ich dagegen versuche, mir was vorzustellen, dann krampft es meistens.</p>
<h2>Wozu ist eine Vorstellung dann nutze?</h2>
<p>Es gibt keinen Grund, ein Werkzeug nicht zu benutzen. Den Verstand, den Bildermaler in unserem Kopf, für bestimmte Aufgaben zu gebrauchen, ist praktisch und hilfreich. Auch er ist ein Geschenk des Himmels. Er kann Ordnung in meinen Aktenstapel auf dem Schreibtisch bringen. Aber Achtung! Er liebt es, Akten anzuhäufen und Ordner zu stapeln, bis das Büro damit vollsteht. Um uns zu entfalten brachen wir Räume, die leer sind. Unser Leben findet nicht im Büro statt. Wenn wir den Verstand des Öfteren mit diesen Frei-Räumen konfrontieren, gerät er zuerst vielleicht in Panik, aber dann beginnt er manchmal sogar freiwillig im Büro &#8211; seinem Arbeitsplatz &#8211; alte und unwichtige Akten in den Reißwolf zu stecken. Ich bilde mir hoffentlich nicht nur ein, dass mein Verstand inzwischen sogar Gefallen daran findet, mir immer weniger vor die Nase und in den Weg zu stellen. Unsere Vorstellungskraft zu benutzen ist gewissermaßen eine Gratwanderung, die unsere volle Aufmerksamkeit verlangt. Wenn wir etwas »vor uns stellen«, um es genauer in Augenschein zu nehmen, ist es durchaus nützlich &#8211; es erweitert unser Vorstellungsvermögen. Wenn wir es dort jedoch festhalten, steht es uns im Weg, verbaut uns die Sicht und wird zum Hindernis.</p>
<h2>Der spielerische Geist</h2>
<p>Luftschlösser bauen, Phantasie entfalten und sich inspirieren lassen sind Ausdruck unseres schöpferischen Seins und Hilfsmittel, Werkzeuge, um diese Dinge auf die Erde zu bringen. Sie sind wie erste Skizzen für ein entstehendes Kunstwerks, Teil eines unendliches kosmisches Spiels und diesmal heißt das Spielfeld vielleicht Erde &#8211; wer weiß? Für manche Werke ist es einfach praktisch, sich Skizzen und Pläne zu machen &#8211; aber dann müssen sie vom Tisch und der echten Schaffenskraft Platz machen. Sonst werden aus guten Ideen auf einmal »falsche Vorstellungen«.</p>
<p>Foto: Liberation of Conciousness © H. Kopp-Delaney | flickr.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
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		<title>Inspiration und Muse – 3. Der Meisterdieb</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 08:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Teil der Serie »Inspiration und Muse« ist ein Geschichte aus dem Roman »Momoko« und beschreibt als Parabel den Sieg der kreativen Kräfte über die Konventionen. Die Verwandlung des Meisterdiebs nimmt ihren Lauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Brotlose Künste</h2>
<p>Es war einmal ein kleiner Junge mit einer großen Begabung für die Musik. Seine Eltern erlaubten ihm daher im Alter von zehn Jahren, Klavier zu lernen. Zu seinem Leidwesen nahm jedoch niemand in seiner Umgebung den Wunsch richtig ernst, sein Leben mit Musik zu verbringen. »Brotlose Künste« hieß es da nur, denn schon immer waren alle Menschen in seiner Familie, der Verwandtschaft, ja im ganzen Land, Diebe gewesen. Sich mit etwas anderem als Stehlen zu beschäftigen, galt höchstenfalls als verrücktes Hobby. Jeder identifizierte sich voll und ganz von Kindesbeinen an mit seiner Rolle als Dieb, und es war völlig normal, dass sich alle Menschen ständig gegenseitig beklauten. So hatte auch unser kleiner Freund von seinen Eltern gelernt, wie er möglichst unbeobachtet den anderen alles aus der Tasche ziehen konnte. Lustigerweise galt das Stehlen zwar als völlig normal, aber keiner mochte es gerne, wenn er selbst beklaut wurde, denn Besitz und Eigentum war den Leuten sehr wichtig. Und so klauten alle weiter, was das Zeug hielt, meistens mit der Begründung, sich nur das zurückzuholen, was ihnen eigentlich zustand. Da unser Junge keinen Weg sah, sein musikalisches Hobby zum Beruf zu machen, beschloss er stattdessen, ein Meisterdieb zu werden. Dazu verschlang er die ganze Literatur, die das Stehlen, seine Geschichte und seine Techniken wissenschaftlich untersuchte. Ja, er begann sogar ein Studium für professionelles Klauen, das er schließlich mit Bestnoten abschloss.</p>
<h2>Die Quelle weint</h2>
<p>Es gab da aber etwas Merkwürdiges, fast wie ein zweites Wesen tief in ihm, das bei jedem gelungenen Diebstahl zu weinen begann. Irgendwann konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten, und er fand keine richtige Freude mehr an seinen perfekten Verbrechen. Die Familie war natürlich stolz auf ihn, und er genoss überall hohes Ansehen. Heimlich aber begann er, sich wieder mit Musik zu beschäftigen und Klavier zu spielen. In diesen Momenten schien sich sein Herz zu öffnen, die Finger flogen wie durch Magie über die Tasten, und herrliche Musik entstand. Die Improvisationen entlockten ihm immer neue Melodien. Irgendwie fühlte er deutlich, dass hier etwas Wahres und Echtes aus ihm hervorsprudelte, oder besser ausgedrückt, ihn durchströmte. Er bemerkte, dass dieses wunderbare Erleben seiner eigenen Kreativität immer an den Augenblick gebunden war, und so konnte und wollte er diese Momente auch nie konservieren oder festhalten. Wozu auch, denn immer, wenn er die Tasten berührte und die Welt um sich vergaß, floss es aus dieser schier unerschöpflichen Quelle heraus direkt in seine Finger. Dagegen verblasste der fahle Geschmack von Erfolg bei einem gelungenen Raubzug völlig. Das Stehlen war wie eine Verkleidung seiner selbst, die ihm keine wirkliche Freude bereitete. Ja, im Grunde war es schon immer eine künstliche Scheinwelt gewesen, die er bisher nur nie in Frage gestellt hatte.</p>
<h2>Der Beobachter erwacht</h2>
<p>Er konnte nicht verhindern, dass er sich immer mehr selbst beobachtete und beim Klauen auf die Finger schaute. In solchen Augenblicken begannen ihm plötzlich die Hände zu zittern, und er konnte nicht mehr bedenkenlos zugreifen. Eine innere Stimme sagte ihm, wie verrückt diese Welt doch sei, in der sich alle bestahlen, statt sich zu beschenken. Niemand würde mehr leiden, wenn sich statt des ständigen, allgegenwärtigen Denkens an den Mangel und das, was man noch haben wollte, das Gefühl von Fülle und Großzügigkeit unter den Menschen verbreiten würde. Wenn sie bemerken würden, dass sie sich mit jedem Diebstahl selbst bestahlen, würden sicher einige, wie auch er, von diesem überflüssigen Tun ablassen wollen. So jedenfalls dachte er bei sich, und die Vorstellung an eine solche Welt erfreute sein Herz.</p>
<h2>Meisterschenker</h2>
<p>Ihm war natürlich klar, dass er nicht mit der Tür ins Haus fallen konnte und allen Menschen die Unsinnigkeit ihrer Stehlerei ins Gesicht schleudern durfte. Er wollte ein kluger Botschafter sein und kein Lehrmeister. So beschloss er im Stillen, ganz für sich allein, seine Diebeslaufbahn zu beenden. Stattdessen begann er, wo immer sich die Gelegenheit bot, die Menschen mit seinem Klavierspiel zu erfreuen. Dass er dafür auch etwas zurückbekam, empfand er als großes Geschenk. Damit hatte er gar nicht gerechnet. Seine Musik öffnete die Herzen und Ohren seiner Zuhörer, und so wagte er es schließlich im Kreis von Interessierten, auch immer öfter von seinen Selbstbeobachtungen und Erfahrungen zu erzählen. Zu seiner großen Freude und Überraschung war er mit seinen Ansichten über die Welt gar nicht so allein, wie er immer dachte. Und so wurde der Kreis von Menschen immer größer, die das Stehlen mit dem Schenken vertauschten. Unser Meisterdieb war zum Meisterschenker geworden.</p>
<p>Quelle: »Der Meisterdieb«, Kapitel 17 S.198 ff aus <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/momoko-von-der-kunst-wunschlos-gluecklich-zu-sein/">Momoko – von der Kunst wunschlos glücklich zu sein</a> von B.M.Tang, Tangsworld Publishing 2007, ISBN 978-3-9811353-0-5</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Wieso Meisterdieb?</h2>
<p>Da es sich bei der Geschichte um eine Parabel handelt, hat natürlich auch das »Stehlen« seine Bedeutung. Vor lauter Kreativität, Muse und Inspiration hätte ich fast vergessen, dazu etwas zu sagen &#8211; denn nicht jeder hat »Momoko« schon gelesen.</p>
<p>Im Roman geht es unter anderem um das Gefühl der Unvollständigkeit, das jeder auf seine Weise zu besänftigen versucht. Das Habenwollen, der Kampf um die Energie der Anderen &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; wird sehr oft diebisch versteckt und unter dem Deckmantel der Normalität ausgelebt. Unser alltägliches Bemühen gleicht oft einer Art Beutezug nach Anerkennung, Erfolg und Liebe. Aber auch Macht und Leiden kommen in den Schnappsack. So ziemlich alles, das unserm Verstand vorgaukelt, uns zu bereichern und zu ergänzen, weckt unser Interesse und beschäftigt uns tagein tagaus. Die Kreativität bleibt dabei auf der Strecke.</p>
<p>Ich weiß, mit diesem Thema kann man ein ganzes Buch füllen &#8211; was ich ja auch getan habe <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Nachbetrachtung</h2>
<p>Wer mich kennt und im vorangegangenen Text Autobiografisches erkennt &#8211; der hat völlig ins Schwarze getroffen. Mein Leben hat sich in vielen Dingen durchaus ähnlich abgespielt wie das des Meisterdiebes. Heute bin ich froh, dass ich recht früh die Kurve gekriegt habe und freue mich über jeden, der sich durch diese Geschichte ermutigt fühlt, seinem Herzen zu folgen. Ich hoffe, Du hast Verständnis dafür, dass sich diese Serie sehr stark mit dem Musisch-Künstlerischen beschäftigt. Aber mein eigenes Leben zeigt mir, wie gut es tut, das Alltägliche, die echte Lebenskunst in diesen Kunstbegriff mit aufzunehmen und zu integrieren. In diesem Sinne wünsche ich Dir viele Küsse &#8211; von Musen und allen anderen, die Dich in ihr Herz schließen wollen.</p>
<p>Ich freue mich über Deine Erfahrungen mit der Inspiration und den Musen. Wenn Du magst, teile Deine Geschichte mit mir und den anderen Lesern und schreib sie als Kommentar.</p>
<p>Foto: © Didi01 | pixelio.de</p>
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