<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://organizeseries.com/"
	>

<channel>
	<title>Tangsworld</title>
	<atom:link href="http://www.tangsworld.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.tangsworld.de</link>
	<description>Bewusst Sein</description>
	<lastBuildDate>Sun, 03 Mar 2013 07:09:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Puppetji &#8211; Das Selbst &#8211; SAND 2012</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-das-selbst-sand-2012/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/puppetji-das-selbst-sand-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 09:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=541</guid>
		<description><![CDATA[Kann »das Selbst« selbstlos sein oder auch selbstsüchtig? Meister Puppetji sinniert über diese Frage und lädt zugleich zu seinem ersten Europa-Auftritt vom 29. Mai - 3. Juni 2012 in Holland ein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/beFygRUuweI?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Science &#038; Non-Dualitiy-Conference-Europe 2012</h2>
<p>Puppetji kam nach Europa, genauer gesagt nach Holland! Endlich konnten ihn alle Fans &#8211; so wie ich &#8211; live und in Natura sehen: Bei der<br />
Science &#038; Non-Dualitiy-Conference-Europe 2012 vom 29. Mai &#8211; 3. Juni 2012 im Zonheuvel Conference Centre, Holland. Schau Dir auf der Website die tolle Gästeliste an und alle weiteren Infos.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji &#8211; Das Selbst &#8211; SAND 2012 &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Hallo! &#8211; Puppetji hier! Live aus dem Science &#038; Non-Duality-Zentrum in Sebastopol, Kalifornien.</p>
<p>Heute bin ich hier, um über die Natur des »Selbst« zu sprechen: Mein Selbst und Dein Selbst &#8211; »Das Selbst«! Wir wollen uns darüber mal für einen Moment etwas auslassen:</p>
<p>Was ist eigentlich die Idee vom »Selbst«? Kann das Selbst selbstlos sein? Wenn alles Eins ist &#8211; kann es dann mich selbst oder dich selbst geben … mmh? Kann das Selbst selbstsüchtig sein? Ehrlich gesagt bin ich auf »selbstsüchtig« allergisch!</p>
<p>Wenn das Selbst mitten im Wald auf die Nase fallen würde &#8211; könnte es sich dann selbst fallen hören … mmh? Verrückt … ja!</p>
<p>Was ist eigentlich Selbst-Hilfe? Ich meine: Kann das Selbst sich selbst helfen, wenn es nicht mal denkt oder weiss, dass es wirklich Hilfe braucht oder will oder wünscht, weil es sich seiner selbst ja nicht mal bewusst ist? … Mmh? …</p>
<p>Diese und viele andere paradoxerweise unbeantwortbaren, unsinnigen Fragen werden doziert, neu formuliert, wiederholt, vorgetragen und wiedergekäut … und schlussendlich umgewandelt in das gleiche Zeug, dass Du schon tausendmal gehört hast … nur anders, zugleich vertraut, und vielleicht so ähnlich wie das, was Du schon gehört oder gelesen hast &#8211; oder auch nicht.</p>
<p>Also schwing Deinen»Buddha« zur: SAND-Conference in Holland 29. Mai &#8211; 3. Juni 2012!</p>
<p>Puppetji wird direkt vor Ort sein, um den bedeutungslosen Hokuspokus des Tages zusammenzufassen und um Ordnung in die Sachen zu bringen, oder sie vielleicht auch ein bisschen zu verbiegen &#8211; wie ein Möbiusband aus Schinkenspeck. … Mmh? …</p>
<p>Und dann schwingen wir die Hüften und tanzen ab mit einigen der besten DJs des Planeten! Damit wir die ganzen sinnlosen und nutzlosen Informationen auch körperlich zum Ausdruck bringen, die wir uns vorher auf der Konferenz in den Kopf runtergeladen haben. Und vielleicht schlürfen wir einen Cocktail zusammen … oder zwei … oder drei.</p>
<p>Ich bin ganz aus dem Häuschen, bei der SAND-Conference in Amsterdam und seiner bewusstseinserweiterenden Erfahrung mit dabei zu sein, dass ich gerade gar nicht weiss, ob das was ich sage überhaupt wahr ist.m Ich weiss nicht mal, ob ich wirklich gehen werde … oder … ob ich schon da war … oder … aber … ich möchte mal so sagen: Ich bin ziemlich sicher, dass ich kommen werde. Jawohl, Puppetji denkt, er wird das machen &#8211; und ich hoffe, Du kommst auch!</p>
<p>Also halte Ausschau nach Puppetji! Ich bin der Kerl der die »Non-Duale-Kuss-Bude« betreibt. Okay … hahaha … ich mach nur Spass! Nö, mach ich nicht … okay vielleicht ein bisschen. Naja, man weiss ja nie!</p>
<p>Also gut, wir sehn uns da draußen in Holland! … Okay … Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs The Self (for SAND 2012 Europe) &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Hello! &#8211; Puppetji here! Coming to you live from the Science &#038; Non-Duality-Center, Sebastopol, California.</p>
<p>Today I am here to talk about the nature of the Self: My self and your self &#8211; The Self! Let us pontificate for a moment:</p>
<p>What is this notion of the self anyway? Can the self be selfless? If there is only one &#8211; can there be myself and yourself … mmh? Can the self be selfish? Actually I am allergic to selfish!</p>
<p>If the self fell in a forest &#8211; would it hear itself fall … mmh? Crazy … yes!</p>
<p>What is self help … really? I mean: Can the self help itsself, if it doesn&#8217;t even think or know, that it really needs or wants or desires any help, because it isn&#8217;t even aware of itself? … Mmh? …</p>
<p>These and many other paradoxically unanswerable nonsensical questions will be pontificated, restated,<br />
reiterated, recited, and regurgitated … and ultimately transmutated into the same stuff you&#8217;ve heard a thousand times before … only different, yet familiar and almost perhaps what you may or may not have read or heard.</p>
<p>So get your buddha to the: SAND-Conference in Holland, May 29th through June 3rd!</p>
<p>Puppetji will be on head to recapt the days meaningless mumbo jumbo and set things straight, or maybe bend things up a little &#8211; like a Moebius-strip of bacon. … Mmh? …</p>
<p>Then we hit the dancefloor with some of the best DJs on the planet! So we can embody all this<br />
meaningless and useless information we just downloaded from the conference. And maybe we have a cocktail … or two … or three.</p>
<p>I am so excited to be a part of the SAND Conference in Amsterdam and its mind-blowing experience, that I don&#8217;t even know if what I&#8217;m saying is true. I don&#8217;t even know if I&#8217;m really going … or … if I already went … or … but … let me just say this: I&#8217;m pretty shure I&#8217;m going. Ya … Puppetji think he gonna do this &#8211; and I hope you will too!</p>
<p>So look for me, Puppetji! I&#8217;ll be the one runnig the »non-dual kissing-booth«. Okay … hahaha … I&#8217;m just kidding! No I&#8217;m not … okay maybe just a little. Well you never know!</p>
<p>All right, we see you out there in the Holland! … Okay … Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</strong></p>
<p><strong>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p></strong></p>
<p><strong>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Das Selbst &#8211; SAND 2012«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/puppetji-das-selbst-sand-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Puppetji – Fragen &amp; Antworten &#8211; SAND 2011</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-fragen-antworten-sand-2011/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/puppetji-fragen-antworten-sand-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 19:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklichsein]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=537</guid>
		<description><![CDATA[Puppetji beantwortet Publikumsfragen bei der Science &#038; Non-Duality-Conference 2011 in Kalifornien. Dieses Ereignis kommt vom 29.4. - 3.5.2012 auch nach Europa mit coolen Gästen wie Puppetji, Jeff Foster u.v.a.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/4doHkK7DKlM?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Science &#038; Non-Dualitiy-Conference-Europe 2012</h2>
<p>Puppetji kommt nach Europa, genauer gesagt nach Holland! Endlich können ihn alle Fans &#8211; so wie ich &#8211; live und in Natura sehen: Bei der Science &#038; Non-Dualitiy-Conference-Europe 2012 vom 29. Mai &#8211; 3. Juni 2012 im Zonheuvel Conference Centre, Holland. Schau Dir auf der Website die tolle Gästeliste an und alle weiteren Infos. Jeff Foster zum Beispiel ist neben Puppetji einer meiner absoluten Lieblinge <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji – Fragen &#038; Antworten SAND 2011 &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Puppetji! … Hallo! … Du bist auch mein Lieblings-Guru. Das wollte ich einfach mal sagen! … Oh, Danke!</p>
<p>Ich habe bisher nicht darüber nachgedacht: Im Laufe der Zeit  … Ja  … da ist irgendetwas in uns, das größer wird, wie z.B. unsere Erfahrungen, oder so wie das Universum expandiert &#8211; wie es zu etwas über uns hinauswächst. Und außerdem: Gehören unsere Erinnerungen uns selbst? Besitzen wir sie in irgendeiner Weise?</p>
<p>Also, nein, schau Dir doch nur mal dieses »Besetzt die Wallstreet« an. Uns gehört gar nichts, meine Liebe! Das alles gehört jemand anderem!</p>
<p>Aber um auf auf die Frage einzugehen: »Werden wir größer?« … Ja … und nein … und … könnte sein … und … ich hab nicht die blasseste Ahnung!</p>
<p>Weißt Du, es ist ein widersinniges Rätsel, diese ganze Ding mit dem Wachstum und Schrumpfen &#8211; und wieder etwas mehr wachsen. Weißt Du, es ist wie der größte Verlierer bei dieser ganzen Show! Sie wachsen … sie verlieren …, aber ganz da drinnen sind sie immer die gleiche Person.<br />
Und eine Art wie Puppetji wächst ist … ah … Vergesst nicht, eine Spende im Topf zu hinterlassen! Dann kann ich was essen. Instant-Reinkarnations-Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit!</p>
<p>Wir haben Zeit für eine weiter Frage.</p>
<p>Ich liebe Dich Puppetji! … Oh, Danke! … Ja! Was macht Dich am glücklichsten?</p>
<p>Also, das was Du da gerade gesagt hast jagt mir ein Kribbeln durch mein Chakra! Was mach mich am glücklichsten? Also, weißt Du was? Ich glaube es ist … also, es ist so ähnlich wie als ich hier rauffuhr von Los Angeles und mein Routenplaner auf meinem Computer zu Hause sagte mir, es würde 6 1/2 Stunden dauern … und mein iPhone sagte 7 Stunde … und mein Android, es meinte 5 Stunden … aber mein Instinkt sagte mir: Fahr einfach! Genieße die Fahrt! Also … es dauerte 13 Stunden!</p>
<p>Ich hielt an. Klar, und ich fand inneren Frieden, indem ich ne Zeit bei »Best Buy« abhing (US-Media-Markt-Kette). Ich platzte uneingeladen in eine Hochzeit &#8211; und ich hab mir ne Maniküre-Pediküre verpassen lassen!</p>
<p>Die Fahrt genießen! Ja, das macht mich am meisten happy! Wenn ich mich zu sehr darin verfange, wohin es gehn soll und wo ich vorhin war … ohjeohje … dann werd ich noch jüdisch!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Q&#038;A with Puppetji at SAND 2011 &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Puppetji! … Hello! … You&#8217;re my favorite guru too. I just wanna say that. … Oh, thank you!</p>
<p>I haven&#8217;t thinking about: Over the course of time … Yes … there&#8217;s something about us get bigger, like with our experiences, like how the universe is expanding to something about us grow. And also are our memories our own? Do we own them in anyway?</p>
<p>Well, no, you just look at this »Occupied Wall Street«. We don&#8217;t own nothin honey! Somebody else owns it!</p>
<p>But … ahem … with regards to this: »Are we getting bigger?« …Yes … and no … and … maybe … and … I have no freaking idea!</p>
<p>You see, it is a paradoxical conundrum, this whole thing of growing and shrinking and growing some more. It&#8217;s like the biggest looser, you know, at that show! They grow, they loose, but inside they are still the very same person.<br />
And one way Puppetji grows is … ah … Don&#8217;t forget to put a donation in the donation-bowl! Then I can eat. Reincarnation-Instant-Breakfast is my very favorite meal.</p>
<p>We have time for one more question.</p>
<p>I love you Puppetji! … Oh, thank you! … Yes! What makes you happiest?</p>
<p>Well, what you just said there make my sprangle sprinkle! What makes me happiest? Well, you know what? I think it&#8217;s … well it&#8217;s sort of like when I was driving up here from the Los Angeles and my map quest on the home computer, it said it will take 6 and 1/2 hours … and my iPhone said 7 hours … and my Droid … it said 5 hours … but my instincts told me: Just drive! Enjoy the ride! So … it took 13 hours!</p>
<p>I stopped. I got some peace sho, by hangout at the … at the Best Buy. I crashed a wedding. And I got a mani-pedi!</p>
<p>Enjoy the ride! That&#8217;s what makes me happiest! When I get too caught up in where I‘m going and where I&#8217;ve been … ohje … I turn jewish!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</strong></p>
<p><strong>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p></strong></p>
<p><strong>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Fragen &#038; Antworten SAND 2011«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/puppetji-fragen-antworten-sand-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Making Love &#8211; Liebe machen? Being in Love &#8211; In Liebe Sein!</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/making-love-liebe-machen-being-in-love-in-liebe-sein/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/making-love-liebe-machen-being-in-love-in-liebe-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück und Glücklichsein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklichsein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=529</guid>
		<description><![CDATA[Kann man Liebe wirklich machen, so wie Kuchen backen? »Being in love - in Liebe sein« klingt da schon ganz anders, mehr wie Schwimmen im Meer. Im Meer »Liebe machen« ist wieder was anderes, aber sicher nicht nur schön für Fische. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>»Liebe machen« ist zumindest im Englischen die freundlichste Umschreibung von »Sex haben«. »Sich lieben« wiederum ist je nach Zusammenhang mehrdeutig. Man kann es aktiv tun oder als inneren Zustand erleben, alleine oder zu mehreren &#8211; meist als Paar. Das, was beim »Liebe machen« energetisch stattfindet, kennt viele Spielarten. Vom ausgehungerten Wollen und Begehren bis hin zum ausgewogenen Verbinden von Ying und Yang.</p>
<p>Die erste Variante kennt auch das, was beinahe an eine Art Vampirismus grenzt &#8211; wie das Stillen eines Hungers, der am Ende einen satten Energiestaubsauger und ein schlappes blut- oder besser saftloses Opfer zurücklässt. Obwohl das natürlich für beide Geschlechter gilt, gehe ich hier mal mit Augenzwinkern ganz bewusst in Männersolidarität.  Zum Glück gibt es ja Spiegeleier und anderes, um den Eiweißverlust wieder auszugleichen.</p>
<p>Aber was ist mit dem inneren Ausgleich? Das, was bei dieser Vampir-Nummer stattfindet, hat mit Liebe im Grunde nichts mehr zu tun, sondern viel mehr mit einer begrenzten Vorstellung von Liebe. Da gibt es ein Mangelgefühl, dass gerne als  wichtiges Grundbedürfnis daherkommt, und dieser Mangel will gefüllt oder gestillt werden. Ein Spiel wie im »richtigen« Leben mit Tätern und Opfern, Gewinnern und Verlierern &#8211; eine Art Kampfsport.  Daran ändert auch der Umstand nichts, dass viele Paare diese gegenseitige Aussaugerei zur Beziehung kultiviert haben. Das ist dann allenfalls eine Art Symbiose, in der das gegenseitige Nähren in Abhängigkeit stattfindet. Kennzeichen ist das gegenseitige Brauchen. Das wahre Potential dessen, was sich da im kurzen Moment des Orgasmus entlädt und Raum verschafft, wird meist nicht erkannt.</p>
<h2>Gipfelstürmer und Genusswanderer</h2>
<p>Was aber geschieht, wenn wir uns beim »Liebe machen« nicht im Mangelzustand begegnen und die Vorstellung, sich da was zu holen, was man braucht, völlig irrelevant ist? Dann wird die sexuelle Begegnung zu einem Festakt, den wir lustvoll und freudig zusammen feiern können. Wie bei genussvollen Bergwanderern verliert der Gipfelsturm an Wichtigkeit und macht damit Platz für den Genuss am gemeinsamen Erleben und der Schönheit des Augenblicks. Selbstverständlich ist das orgastische Gipfelerlebnis ein Teil der Wanderung, und eröffnet dem, der diesen Moment bewusst genießen kann, einen gigantischen Ausblick von einem himmelsnahen Ort auf das große Ganze. Aber diese Wanderer können jederzeit ohne Reue oder Verlustgefühl zurück ins Tal kehren, auch wenn sie nicht ihren Namen ins Gipfelbuch geschrieben haben.</p>
<h2>Verlieben und Verstricken</h2>
<p>Ich wurde schon des Öfteren in meinem Leben gefragt: »Und Tang, bist Du jetzt verliebt?«<br />
»Nö, ich verlieb mich nicht! Ich bade stattdessen gerade in Liebe. Das tue ich im Grunde die ganze Zeit, nur in meiner Badewanne mag ich gerade nicht die ganze Menschheit &#8211; dann läuft ja das Wasser über -, sondern die teile ich jetzt mit einem Menschen, den ich ganz besonders gerne in meiner Nähe habe.« Meine Antwort wurde entweder lächelnd verstanden oder kopfschüttelnd als verrückt abgetan.</p>
<p>Wenn ich Liebe als die Ursubstanz des Universums annehmen kann, die alles durchdringt und alles vereint &#8211; dann ist auch jede tiefe persönliche Liebesbeziehung sozusagen ein Mini-Universum, das sich da vor mir entfaltet. Ob ich diese Ursubstanz wahrnehmen kann, hängt von meinem Bewusstseinszustand ab. So  wie im Gleichnis vom Fisch im Ozean:</p>
<p>»Wenn ich als Mensch über Liebesmangel klage, dann ist das, als ob ein Fisch im Ozean über Wassermangel klagt.«</p>
<p>So gesehen schwimmen wir im Grunde ständig in der Suppe, die wir so gerne löffeln mögen. Es braucht nur den bewussten Einsatz unserer Sinne, sie zu riechen, zu schmecken, zu fühlen. Naja mit Suppe klappt das wohl nur begrenzt.</p>
<p>»Aber, Tang, es ist doch ganz normal, dass man mit jemandem, den man liebt, ständig oder wenigstens so oft es geht zusammen sein möchte, oder?«<br />
Das ist vielleicht »normal«, aber entscheidend ist dabei das Motiv. Denn in welche Sackgassen uns »normal« geführt hat und täglich immer wieder führt &#8211; darüber brauchen wir sicher nicht zu diskutieren. Es macht einen riesen Unterschied, ob ich mit jemandem gerne zusammen bin &#8211; »Zusammen Sein« ist wörtlich genommen eine Form des »All-eins-Sein«. Oder aber ich habe das Gefühl, den anderen zu brauchen &#8211; zu brauchen für mein Glück oder mein Seelenheil. Dann schwingt Bedürftigkeit und das Gefühl von Unvollständigkeit mit. In dieser Form benutze ich den Anderen letztlich zur Befriedigung meiner Bedurfnisse oder zur Besänftigung meines inneren Un-Friedens. Auch wenn das vielleicht einen Weile gut geht, solange die Kühlschranke der beiden Hungrigen noch voll genug sind und bereitwillig das Essen geteilt wird, ist es auch zugleich der Anfang vom Ende, denn das hat mit wahrer Liebe &#8211; mit bedingungsloser Liebe nichts zu tun.</p>
<h2>Bedingungslose Liebe</h2>
<p>Kennst Du das auch? Das Schwärmen von der bedingungslosen Liebe im Single-Zustand. Es erscheint dabei völlig logisch, dass der Freiheitsdrang des Herzens sich auch ganzheitlich ausdrücken möchte und dafür seinen Raum braucht. Wird diese Freiheit jedoch gewährt, ist damit nicht zwangsläufig jeder zufrieden. Diese Freiheit auch täglich in voller Bandbreite zu leben, geht meist gegen alle Gewohnheiten und Vorstellungen, die wir in Bezug auf Liebesbeziehungen und Partnerschaft auf unserer Festplatte gespeichert haben.</p>
<p>Genau hier beginnt die größte Herausforderung für die Liebenden! Kann das tiefe Erlebnis des Einssein &#8211; zum Beispiel beim Sex &#8211; zur Erkenntnis führen, dass dies bereits das Maximum ist, welches es lediglich auf das normale Zusammenleben zu übertragen gilt? Es ist eines der ältesten und klarsten Portale ins Jetzt. Das gemeinsame orgasmische Erleben fühlt sich so richtig an, dass es dafür keiner Erklärung bedarf. Ich würde fast sagen: Die Liebenden gehen tief verbunden für einen unendlich wertvollen Augenblick hinüber in <a href="http://www.tangsworld.de/eckhart-tolles-zugang-zum-hyperraum/">die zeitlose göttliche Dimension &#8211; den Hyperraum</a>, wie ich das im vorangegangenen Blog-Artikel genannt habe. Es ist jedes Mal eine wiederkehrende Einladung, diesen Raum dauerhaft zu bewohnen &#8211; ihn nicht wieder zuzusperren, sondern den Zugang offen zu halten.</p>
<h2>Klappe auf &#8211; Klappe zu</h2>
<p>Wie aber halte ich diesen Kanal offen? Indem ich erkenne, dass es nichts aber auch gar nichts weiter braucht, als die Magie des Augenblicks. Dieses Bewusstsein macht aus der Idee von Zeit eine Perlenschnur von Augenblicken, und das Konzept von Vergangenheit und Zukunft verblasst zur Illusion.</p>
<p>Und wie fällt die Klappe sofort wieder zu? Indem ich zulasse, dass mein Verstand sich unbemerkt dieser Perlenschnur bemächtigen kann. Bei dieser Übernahme geht es oft höchst raffiniert zu. »Ja Schatz, ich weiß ja, wie wunderbar es ist, diese gemeinsamen Momente zu genießen! Aber …!« Mit diesem »Ja, aber« nimmt das Unheil seinen Anfang. Ein durchaus passendes Wort: »unheilig« = unvollkommen, das Gegenteil von »heil« = ganz. Der Buchhalter im Kopf möchte doch nur ganz harmlos aus dem wunderbaren Moment einen Fortsetzungsroman schreiben.</p>
<p>Was ist daran so schlimm? Weil das nicht geht! An die Perlenschnur der Augenblicke wird unbemerkt etwas angeknotet: Zeit! Das ist aber eine völlig andere Leine. Sie ist nicht aus den hauchdünnen Fäden der Momente gewebt, sondern besteht verglichen damit aus festen, starren Kettengliedern, geschmiedet aus Vorstellungen und Konzepten, die ich Gott weiß woher in meinem System mitschleppe, und die jetzt wie unsichtbare Krankheitserreger in die Blutbahn gelangen. Diese Kette hat Gewicht! Sie zieht und zerrt an mir und drängt sich tagtäglich immer mehr in den Vordergrund meines Denkens und Handelns. Das »Sein« gerät in Vergessenheit.</p>
<h2>Er-Innerung</h2>
<p>Wenn ich in diese Falle gerate sind, gibt es nur einen Ausweg: Er-Innerung! Wie war das noch ganz am Anfang, als es richtig gefunkt hat? Was ist denn das Besondere an der rosa Wolke? Kopflosigkeit! Ja, das klingt fast wie eine belächelnde Betrachtung von Außen, wenn man sich frisch Verliebte anschaut. Aber neben dem ganzen Hormon-Cocktail, der die Körper in diesem Zustand durchflutet, gibt es da noch etwas absolut Richtiges und Wundersames: Die unbeschreibliche Kraft, die aus dem Augenblick erwächst, das Potenzial, das sich für jeden Beteiligten entfaltet. Und genau das gerät wortwörtlich »mit der Zeit« in Vergessenheit! Es wurde wahrscheinlich in dieser Weise noch nie bewusst wahr genommen, obwohl es doch mit jeder Faser des Körpers und Geistes erlebt wird. Ja, es ist die Zeit, die uns aus der Gegenwärtigkeit herauslockt. Dann übernimmt Schritt für Schritt der Verstand wieder das Drehbuch der Ereignisse.</p>
<h2>Beziehung und Partnerschaft</h2>
<p>Ehrlich gesagt mag ich weder den einen noch den anderen Begriff. Ein Zustand, wo ich an jemandem oder ein anderer an mir »zieht«, ist ziemlich unerfreulich. Genau das passiert aber in vielen »Beziehungen« tagtäglich. Das enlische Wort »relationship«, das man frei auch als »Verhältnis« übersetzen könnte, ist im Deutschen eher negativ besetzt und klingt neutral gesehen genauso lieblos. Ebenfalls ohne jede Liebe im Begriff kommt »Partnerschaft« daher. Die kann man sowohl geschäftlich als auch privat haben.</p>
<p>All diese Begriffe kommen gänzlich ohne Liebe aus. Das ist ziemlich schade, aber die deutsche Sprache ist da sehr präzise. Liebste, Liebhaber, Geliebte … da steckt es wenigsten im Wort drin. Finden wir in diesen Begegnungsformen verglichen mit den erstgenannten etwa mehr Liebe? Das würde ich nicht ganz ausschließen. Möglicherweise unterscheidet die Sprache ja ganz sachlich traditionelle Formen der Absicherung wie Ehe oder andere Bündnisse und lässt da bewusst die Liebe raus.</p>
<p>Solange wir das aber nicht mitspielen und eine neue bewusste Dimension mit in diese Formen bringen, ist es im Grunde völlig egal, ob wir nun heiraten, wilde Ehen führen oder Verhältnisse haben. Wenn wir Formen, Vorstellungen und Bedingungen da rauslassen, wird sich Liebe als unsere Essenz ganz von selbst entfalten und uns reich beschenken. Da kommt dann schnell das Gefühl auf, die ganze Menschheit knutschen zu können. Da das praktisch nicht so einfach ist, wünsche ich uns allen die Begegnung mit liebenswerten Menschen, die das mit uns teilen möchten und können.</p>
<p>Im folgenden Video von <a href="http://www.lifewithoutacentre.com/">Jeff Foster</a>, den ich über meinen Freund Puppetji kennelernen durfte, spricht er auf wunderbare Weise über das was in sogenannten Beziehungen &#8211; relationship &#8211; tatsächlich und ohne Interpretation oder Intervention des Verstandes geschieht. Im Grunde verabschiedet er sich von dieser Begrifflichkeit. Er beraubt die Verbindung zwischen Mann und Frau jeglicher Illusion und schafft damit zugleich den Raum für das Magische und Wunderbare. Fast mit den Naivität eines Kindes beschreibt er die Einfachheit und Schönheit jedes kleinen Moments im Zusammen-Sein. Enjoy <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/NSm816G_uZk?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Der letzte Senf zur Beziehungs-Wurst</h2>
<p>Zum Abschluss möchte ich Dir  &#8211; falls Du diesen Artikel noch nicht gelesen hast &#8211; <a href="http://www.tangsworld.de/ende-der-beziehungskiste-neue-chance-fuer-die-wahre-liebe/">Ende der Beziehungskiste &#8211; neue Chance für die wahre Liebe</a> wärmstens empfehlen. Dort findest Du noch ein paar andere Perspektiven und Aspekte zu diesem Thema. Alles zusammen ist dann die optimale »Gehirnwäsche« in Sachen Liebe und Co. <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Foto: Loving Couple (Mithuna)  &#8211; Metropolitan Museum of Arts, NYC<br />
östliche Ganga Dynastie &#8211; Indien, 13. Jahrhundert<br />
© Wally Gobetz, NY | flickr.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/making-love-liebe-machen-being-in-love-in-liebe-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eckhart Tolles Zugang zum Hyperraum</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/eckhart-tolles-zugang-zum-hyperraum/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/eckhart-tolles-zugang-zum-hyperraum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 09:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhart Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperraum]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=533</guid>
		<description><![CDATA[Eckhart Tolle und andere spirituellen Lehrer zeigen bei jeder Gelegenheit mit dem Finger auf eine magische Tür: das Jetzt, die Stille - der Augenblick, wo das Denken verstummt. Ist dies der Zugang zum Hyperraum, zur zeitlosen, göttlichen Dimension, wie es von einigen modernen Physikern und Naturwissenschaftlern beschrieben wird?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>»Die Wellen kehren zum Meer zurück. Sie werden sich bewusst, dass sie nicht nur Formen aus Wasser sind, sondern zugleich Teile des Ganzen &#8211; Teile des Ozeans.«</p>
<h2>Tore zum Hyperraum</h2>
<p>Die anschaulichen naturwissenschaftlichen Betrachtungen von <a href="http://dieter-broers.de/">Dieter Broers</a> oder <a href="http://www.drmichaelkoenig.de/">Michael König</a> zur göttlichen Quelle, mit der wir ständig verbunden sind, dem Hyperraum, wie sie das nennen, haben mich &#8211; oder ich sage mal lieber meinen Geist &#8211; in letzter Zeit fasziniert. Wo ich doch in jungen Jahren Musiker sein und zugleich Biophysik studieren wollte. Mein jungendlicher Forschergeist interessierte schon damals für die Welt des menschlichen Denkens und das, was wohl hinter all dem stecken mochte. Der Umstand, dass ich dann die Musik spontan der Wissenschaft vorgezogen habe, führte mich später auf einem mehr emotionalen Weg in die spirituelle Welt und dort letztlich zu den gleichen Fragen, die mich schon als Jugendlicher bewegt hatten. Dieser Pfad des Herzens war für den Künstler wohl naheliegender. Umso interessanter ist es heute für mich, den Schulterschluss, ja im Grunde die Vereinigung dieser Welten mitzuerleben.</p>
<h2>Der Hyperraum &#8211; die göttliche Dimension</h2>
<p>Nun was ist das? Ein höherdimensionaler Raum, der im Vergleich zu unserem dreidimensionalen Raum über zusätzliche Freiheitsgrade verfügt. In der Mathematik wurde der Begriff schon ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Beschreibung und Berechnung solcher höheren Dimensionen verwandt. Lange vor George Lucas »Star Wars« hatte sich dann die Science-Fiction-Bewegung mit dem Hyperraum geschmückt. Ja, er wurde zu einem wichtigen Vehikel zum zeitlosen Reisen in andere Welten. In der Physik durfte man auf die Verwendung dieses Begriffs etwas länger warten. Heute jedoch ist er in der theoretische Physik etabliert und reicht dort von der 4. &#8211; zur 12. Dimension.<br />
Der folgende Abschnitt dazu stammt aus der <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Gott/Gottesbeweis">Wikiversity zum Begriff Gottesbeweis</a>: »Nach der Meinung vieler Quantenphysiker (Amit Goswami, Fritjof Capra, Hans-Peter Dürr, Jean Émile Charon, Burkhard Heim, Michael König) gibt es hinter der Welt der Materie einen Hyperraum, den man als Jenseits oder als Himmel (Hans-Peter Dürr, Daniel Kronick, Michael König) auffassen kann. Grundlage dieser Annahme ist das bewiesene (verifizierte) Phänomen der Quantenverschränkung. Wenn zwei verschränkte (durch einen Kontakt &#8220;geistig&#8221; verbundene) Photonen (Lichtteilchen, Quanten) über eine große Raumdistanz weitaus schneller als mit Lichtgeschwindigkeit (sofort) kommunizieren können, muss es eine höhere Dimension (einen Hyperraum) geben, durch die dieses möglich ist. Denn die spezielle Relativitätstheorie Einsteins zeigt, dass sich Signale in den herkömmlichen Dimensionen des Raumes nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können.«</p>
<p>Nochmal zur Vereinfachung: In unserem Kontext meinen wir mit Hyperraum einfach Dimensionen, die über unser bekanntes Raum-Zeit-Gefüge hinausgehen. Ein Raum, innerhalb dessen unsere Raum-Zeit-Erfahrung stattfindet. Und damit sind wir praktisch im Erfahrungsfeld des zeitlosen Augenblicks, wie ihn auch Eckhart Tolle beschreibt.</p>
<h2>Achtsamkeit und Gewahrsein</h2>
<p>Beim Lesen all dieser Erklärungen merke ich deutlich, wie mein Denkmaschinchen lustvoll rattert und mein Köpfchen langsam raucht. Vielleicht geht es Dir ähnlich. Bei allem wissenschaftlichen Interesse stehe ich dennoch den Leistungen meines Verstandes durchaus skeptisch und beobachtend gegenüber. Denn es ist geradezu paradox, dass die Geistesgabe in uns, die auf der einen Seite grandiose wissenschaftliche Erkenntnisse hervorbringt &#8211; wie z.B. die Entdeckung des Hyperraums -, auf der anderen Seite auch die natürlichen Türen verschließen kann, die uns damit verbinden.</p>
<p>Meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen zeigen mir: Die göttliche Verbindung geht durch die Nullzeit, der Zugang jenseits der Zeit &#8211; nennen wir es ruhig beim Namen: das Jetzt! Darüber, wie wir in diesem ewigen Moment verweilen können, haben ich und andere bereits zu Genüge geschrieben, z.B. in meinen Artikeln <a href="http://www.tangsworld.de/leben-ohne-widerstand/">Leben ohne Widerstand</a> oder <a href="http://www.tangsworld.de/worte/meditation-im-alltag-alltag-als-meditation/">Meditation im Alltag &#8211; Alltag als Meditation.</a></p>
<p>Aber mal ehrlich &#8211; ist es nicht zu blöd, dass uns auch die gedankliche Beschäftigung mit all diesen wunderbaren Themen letztlich in die Zeit zwingt und damit wegschubst von der Tür, durch die wir eigentlich gehen wollen? Nun, vielleicht sehe ich das gerade zu sehr »schwarz-weiss«, und es gibt da doch noch einen Ausweg aus dem Dilemma. Wenn ich tatsächlich bei aller gedanklicher Tätigkeit zugleich mit all meinen Sinnen gegenwärtig bin, dann muss ich mich nicht zwangsweise im Gedanken-Karussell verlieren. Gewahrsein im Augenblick ist das passende Stichwort und sicher sehr hilfreich, wenn es darum geht, die Verbindung zum Jetzt nicht zu verlieren. Das Wahrnehmen der Lücken zwischen den Gedanken oder Worten inmitten alltäglicher Verrichtungen schafft Platz für eine andere Wirklichkeit. Damit werde oder besser bin ich der Raum, innerhalb dessen das Denken stattfindet, und das ist nichts anderes als der besagte Hyperraum &#8211; die Stille im Auge des Sturms.</p>
<h2>Versöhnung mit dem Verstand</h2>
<p>Wie Du siehst, bin ich guter Hoffnung, dass mein Verstand mir irgendwann wirklich nur noch als Werkzeug dient und mich weniger als bisher aus dem »Häuschen« bringt. Dass er sich mit seinen logischen Fähigkeiten quasi selbst im Spiegel anschauen mag und dabei ohne Angst in die Leere blicken kann &#8211; auch wenn er sie vielleicht nie begreifen wird. Ich gehe dabei selbstverständlich davon aus, dass das, was ich wirklich bin, nicht mein Verstand ist. Die Möglichkeit denselben praktisch zu nutzen, hängt direkt davon ab, ob ich mich mit ihm und seinen Geistesblüten, seinen Gedankenformen identifiziere. Ein Werkzeug, dass ich für mich selbst halte, kann ich nicht wirklich nutzen. Es kann jedoch sehr wohl von anderen benutzt werden. Wir sind in diesem Zustand wunderbar manipulierbar.</p>
<p>Über Stille oder No-Mind-Zustände zu reden, sie mit Worten zu beschreiben, bedingt aber ganz klar den Einsatz meiner Denkstube. Denn darüber gelangen diese Hinweise schließlich nach draußen in die Welt. Verrückt, nicht wahr? Aber es sind eben Hinweise, die auf das Unaussprechliche, Unbegreifliche hindeuten. Das ist der Finger, der zur Tür zeigt! Um sie zu durchschreiten, müssen die Worte und Gedanken irgendwann verstummen. Naja, wenn mein verrückter Onkel im Kopf außerhalb meiner Aufmerksamkeit weiterplappert, kann mir das im Grunde schnurzegal sein.</p>
<p>Einem Hinweis oder Wegweiser sollten wir als halbwegs intelligente und bewusste Wesen allerdings auch folgen können, und nicht wie ein Hund auf den Finger starren, der beharrlich die Richtung anzeigt, in die das Stöckchen geflogen ist. Da nutzt dann auch alles Jaulen und Schwanzwedeln nix <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Die Falle der Wissenschaft</h2>
<p>Wissenschaft schafft Wissen. Das ist im Grunde nichts Verwerfliches, solange man Wissen als reine Information auffasst. Sie kann uns in vielen Fällen nützen und dienlich sein. Aber Wissen ist auch etwas, das man »haben« kann. Genau wie alle anderen Hab-Seeligkeiten &#8211; Dinge, Ideen, Freunde, Kinder, Familie, Recht u.v.a. &#8211; wird auch das Wissen in diesem Kontext schnell zu einem Vehikel des Verstandes, mit dem sich mein Ego wunderbar aufblasen kann, und mit dem ich mich endlos gedanklich beschäftigen kann. »Ich weiss dies und dass, hab schlaue Bücher gelesen, und jetzt haben Wissenschaftler die neueste Entdeckung in PiPaPo gemacht! Das musst ich mir unbedingt anschauen. Das ist ultrawichtig für meine Entwicklung!« Selbst wenn das faktisch stimmen sollte, bin ich als Mensch, der solche Gedanken denkt, im Grunde mit Wissen gestraft! Es dient vielleicht auch der Information, aber vor allem der Erhöhung meines Selbst-Wertes. Mein Image, mein Selbstbild wird aufgewertet. Es fragt sich nur: Werde ich wirklich größer, bloss weil ich ein Bild von mir bis zur Fototapete aufblase und an jede Plakatwand kleistere?</p>
<h2>Selbst-Wert-Gefühl und Selbst-Erkenntnis</h2>
<p>»Selbst-Wert-Gefühl« &#8211; das ist in sich schon ein Un-Wort, ein un-heiliges Wort, möchte ich fast sagen. Dem geht ja voraus, dass es da eine unsichtbare kollektive Messlatte gibt, an der wir uns alle ständig messen. Auf der gibt es eine Skala für: besser, weiter, höher, schneller, größer, mächtiger, intelligenter, stärker, toller, schöner u.s.w. und natürlich auch eine Skala in die Gegenrichtung, in die negativen Superlativen, mit denen sich so wunderbar jammern und leiden lässt. Eine wunderbare Einrichtung, um kleine und große Egos ständig am Ackern und im Wettbewerb zu halten, bis sie am Ende ihrer Kräfte sind. Zugrunde liegt ein tief innewohnendes Gefühl von Mangel, Minderwertigkeit und Unvollständigkeit, das es zu füllen und zu besänftigen gilt. Erst die Selbst-Erkenntnis, das Bewusstwerden, wer ich wirklich bin, lässt das Bedürfnis nach Wertbestätigung schwinden oder kann die Messlatte gar vollständig im Mülleimer versenken. Was für eine Befreiung! »Ich weiss, dass ich nichts weiss!« Und manches will ich gar nicht wissen. Es müllt meinen Kopf zu und lähmt meine Kreativität. Wie soll denn aus der Quelle etwas frei heraussprudeln, wenn ständig Gedankenmüll hinein und darüber gekippt wir?</p>
<h2>Eckhart Tolle und »Jetzt«</h2>
<p>Nachdem ich vor Jahren nach der ersten Lektüre von Eckhart Tolles »Jetzt«  mein Denkerlein am Liebsten in die Ecke gefeuert hätte, habe ich mich natürlich &#8211; wie wohl die meisten &#8211; mit meinem Verstand inzwischen arrangiert. Aber irgendwie bekommt er manchmal, wenn er richtig nervt, doch so einiges an Freundlichkeiten ab wie: »verrückter Onkel«, »Scheiß-Ego«, »Babbelkpopp« etc. Es gibt da einen Ein Teil in mir, der sich bei aller spiritueller Erfahrung doch immer mal wieder wie ein skeptischer Zwischenrufer meldet und all diese Dinge mit seinen Zweifeln zerpflücken möchte. Zumindest für diesen Fall sind da physikalische und wissenschaftliche Erkenntnisse durchaus willkommen, die diesem Zweifler das Maul stopfen und auf eine andere Spur bringen. So kann es vielleicht sogar gelingen mit Hilfe des Verstandes ihn selbst in seine Grenzen zu verweisen. Es kommt mir beinahe wie eine Art Rehabilitation oder Wiedergutmachung vor, für all die Jahre Unfug und Kopf-Karussell, die mir die ganze Denkerei beschert hat.</p>
<p>Es kann also durchaus Freude machen und Erkenntnisse schenken, die Projektionen des Göttlichen auf unserer Ebene mit dem Verstand modell- und bildhaft zu begreifen und sie damit auch anderen Skeptikern zugänglich zu machen. Der echte Zugang zu dieser Dimension verlangt aber zugleich die Bereitschaft, die Denkfabrik im Kopf zu verlassen und uns mit unserem Wesenskern zu verbinden.</p>
<h2>Sonnenstürme und 150 MHz &#8211; Bewusstseins-Booster aus der Galaxie?</h2>
<p>Die »<a href="http://www.swpc.noaa.gov/SWN/index.html">Weltraum-Wetter-Vorhersage«</a> der US-Regierung gibt uns ständig aktuelle Einblicke und Aussichten der Sonnenaktivitäten inklusive der Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld. Maya-Kalender und Hopi-Prophezeiungen hin oder her &#8211; auch die Sonne beschenkt uns im Augenblick (März 2012) und wohl auch in nächster Zeit reich mit ihrer Lebendigkeit. Ich zitiere aus dem Internet: »Die Aktivität der Sonne nimmt weiterhin stark zu und soll 2012-2013 ein neues Maximum erreichen. Da das Frequenzspektrum der Sonne vermehrt Frequenzmuster im Bereich von 150 MHz aufweist, wirkt sie gezielt auf das Bewusstsein und die menschliche DNA ein, denn 150 MHz entspricht genau der »Eigenfrequenz« unserer DNA.«</p>
<p>Die vor ein paar Jahren entdeckte Resonanzfrequenz unserer menschlichen DNA beträgt also 150 MHz. Das ist interessanterweise genau die Schwingung, die Dieter Broers wenn man so will »zufällig« bereits vor 30 Jahren für seine gut dokumentierten Experimente als Trägerfrequenz gewählt hatte, und deren »heilender« Einfluss auf biologische Prozesse ihm soviel »wohlwollende Freunde« in der Gesundheitsindustrie und deren Vertretern beschert hat.</p>
<p>Hier noch etwas Futter für unseren Wissensdurst. Die NASA hat vor Kurzem ein Video über die immense Energie der aktuellen Solarstürme (7. &#8211; 10.3.2012) veröffentlicht. 95% davon reflektiert die Atmosphäre wohl zurück ins All. Was aber bewirken die 5%, die uns auf der Oberfläche des Planeten erreichen? Ich kann das als Laie nicht beurteilen, sondern stelle lediglich Korrelationen zu meinem eigenen körperlichen und geistigen Erfahrungen fest.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/EEFQHDSYP1I?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Direkt im Anschluss des hier genannten Sonnenstrums durfte ich durch eine 3-tägige, körperlich durchaus schmerzvolle Erfahrung hindurchgehen. Dabei hatte ich scheinbar typische Grippe-Symptome wie Gliederschmerzen, Husten und Kopfschmerzen. Der weitere Verlauf war jedoch eher unüblich. Keine Rotznase, dafür eine leichte Matschebirne und Muskelschmerzen, die sich recht schnell auf den unteren Rücken konzentrierten &#8211; mit dem Ergebnis, dass ich in keiner, wirklich keiner normalen Schlafposition Ruhe finden konnte. Einzig heißes Baden und eine kreuzbeinige sitzende Haltung, wie im Yogasitz, linderten den Schmerz. So saß ich am zweiten Tag sage und schreibe eine ganze Nacht &#8211; mit kleineren Unterbrechungen &#8211; wie ein Yogi auf dem Sofa und versuchte wenigstens einzunicken. Pustekuchen! Irgendwann hockte ich dann vor dem Laptop und stöberte auf Dieter Broers Website. Dort stand ein interessanter Kommentar zu seinem Beitrag <a href="http://dieter-broers.de/artikel/heliobiologie-und-psyche">Heliobiologie und Psyche</a> &#8211; absolut passend zu meinem Problem. Jemand beschrieb all das, was ich gerade erleben durfte und auch andere Symptome, die ich von früher bereits kannte im Zusammenhang mit Sonnenaktivitäten. Das hat mich schon etwas verblüfft.</p>
<p>Ich bin nun wirklich kein klassischer Meditierer. Für stundenlanges Sitzen und das ganze Drumherum habe ich mir nie Zeit genommen, sondern lieber Klavier gespielt. Diesmal wurde ich durch die Schmerzen aber genau in diese Position gezwungen und durfte mir nach 8 Stunden Hocken am Morgen durchs Fenster den Mond anschauen. So ne Art Zwangsmeditation, die ich aber durchaus genießen konnte. Um 6:00 Uhr war dann der ganz normale Alltag angesagt mit Frühstück machen, Kinder wecken, zu Schule und KiGa fahren und das volle Tagesprogramm. Obwohl ich wohl ziemlich fertig aussah, hatte ich keine wirklichen Schlafentzugserscheinungen. Ähnliches kannte ich nur aus meinem »Lichtnahrungs-Prozess« von 1999. Essen konnte ich auch jetzt nur minimal, und mein Körper hatte auf nix wirklich Appetit. Sollte ich mich vielleicht an diese einzigartige Erfahrung zurückerinnern und mich nicht ständig vollstopfen und zumüllen? Ehrlich gesagt hatte ich seit Weihnachten ganz schön wahllos alle möglichen Zuckerlis und Fress-Bömbchen durcheinander gefuttert. Egal &#8211; das hatte jetzt jedenfalls ein abruptes Ende gefunden.</p>
<p>All das ist natürlich eine einzelne, wissenschaftliche nicht relevante Erfahrung, die blanker Zufall sein kann &#8211; oder auch nicht.</p>
<h2>Space-Autobahn mit Überholspur oder Bummelspur</h2>
<p>Hat sich jetzt &#8211; ein paar Wochen später &#8211; was für mich geändert? Ja und nein. Für mich war das wie eine Art Reinigung und ein deutlicher Hinweis, was mir und meinem Körperfahrzeug gut tut. Somit fühle ich mich im Augenblick pudelwohl in meiner Haut. Zugleich empfinde ich gerade mich selbst und meine Umgebung wie auf einer zweispurigen Autobahn, auf der in der einen Spur fluchende und ziemlich aggressive Fahrer im Stau stehen, und auf der anderen Spur der Verkehr wunderbar und gelassen fließt. Obwohl die Geschwindigkeit dieser fließenden Spur ziemlich hoch ist, sind die Lücken groß genug und völlig ausreichend für jeden Spurwechsler, der aus dem Stau raus will. Dabei gibt es keinerlei Kollisionen oder Unfälle. Die umgekehrte Richtung ist natürlich ebenfalls möglich. Wenn ich mich von von den schimpfenden und stinkefingerzeigenden Fahrern anmachen lasse – dann stehe ich ruckzuck wieder drin in der Schlange und kann mir überlegen, wie ich da schnellstmöglich wieder rauskomme.</p>
<p>Das Beispiel mit der Autobahn ist sicher für viele nichts wirklich Neues und beschreibt eine Erfahrung, die wir täglich sowohl in der Familie, als auch im Freundes- und Bekanntenkreis, ja im Grunde auf der ganzen Welt machen können. Ich habe lediglich das subjektive Gefühl von Beschleunigung. Haben natürliche elektromagnetische Felder, die uns umgeben und die gerade starken Bewegungen und Schwankungen unterliegen, darauf einen Einfluss? Wenn ich den Untersuchungen und Forschungen von Dieter Broers und anderen Wissenschaftlern folge und sie nicht einfach ungläubig vom Tisch wische, dann sind wir da mittendrin, und unsere alte Freundin Sonne greift uns kräftig unter die Flügel.</p>
<h2>Das Ende der Welt?</h2>
<p>Im Grunde ist es bei aller Liebe zur Naturwissenschaft völlig unerheblich für Dich und mich, was da draußen vor sich geht! »Hä? Was soll das denn jetzt &#8211; nach soviel interessantem Futter für unsere Köpfchen? Dann hättest Du Dir den Artikel auch sparen und gleich einen Link zu Eckhart Tolle reinstellen können, lieber Tang!« Stimmt, und ich hab&#8217;s trotzdem geschrieben, weil ich glaube, dass ich mich selbst und vielleicht auch Dich ein wenig damit anschubsen kann, ganz bewusst auf die schnellere Autobahnspur zu wechseln. Möglicherweise erreiche ich auch einige skeptische Bummler, die den Stau ziemlich satt haben. Wer weiß?  Der Himmel ist immer weit offen und die Sonne lacht auch hinter den Wolken.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein kosmischer Witz von Eckhart Tolle aus einer seiner eigenen TV-Sendungen über 2012 und das Ende der Welt:</p>
<p> »Ich mache jetzt eine Vorhersage &#8211; eine Vorhersage innerhalb der konventionellen Wirklichkeit &#8211; über das Ende der Welt:  Jeder, der heute auf diesem Planeten am Leben ist &#8211; Milliarden von Menschen &#8211; jeder wird ausgelöscht sein … Pause … innnerhalb der nächsten 80 bis 90 Jahre!«</p>
<p>Wie ich finde, ein wunderbarer Wink mit dem Zaunpfahl auf das, was wirklich zählt &#8211; das Jetzt! Und das bedeutet gewissermaßen das Ende unserer Welt &#8211; unserer Denkwelt! Da findet unser Leben in jeder Sekunde statt, und es ist zugleich der Zugang zur göttlichen Dimsion, die Autobahn zum Hyperraum. Ich wünsch uns daher allzeit gute Fahrt <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Foto: Meditation © H. Kopp-Delaney | flickr.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/eckhart-tolles-zugang-zum-hyperraum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Puppetji – Wirtschaft</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/puppetji-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Advaita Vedanta]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=531</guid>
		<description><![CDATA[Meister Puppetji spricht über die große Schei… an der Wallstreet. Nach Filmen wie z.B. »Thrive - What on earth will it take?« wissen viele inzwischen ganz gut Bescheid, wie die Hasen in der Finanzwelt, Politik und Wirtschaft hoppeln. Puppetji gibt uns einen einfachen Rat, der jedoch angesichts der brodelnden Gefühle zu diesen Themen, einige Überwindung kostet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Xw9viLs6LK4?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji – Wirtschaft &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Okay, als Erstes möchte ich Folgendes sagen: Ja, die Wirtschaft hat einen großen Haufen Schei… im Klo hinterlassen! Ja, Du kannst Deine Rechnungen nicht bezahlen und ja, Du lebst von Deiner Kreditkarte. Und ja, die Wall Street ist so dreckig wie ein verstopfte Kloake.</p>
<p>Also, was kannst Du tun … Mmh? Was sollst Du tun? Du sollst wissen: Es gibt nichts zu tun! Du musst nirgendwohin gehen! Da ist Niemand, den Du beschuldigen musst und niemand zum totschießen! Mmh? Verstehst Du? Alles reine Illusion, so wie Deine Wahrnehmung dessen, was Du für real hältst.</p>
<p>Aber, was dann, Puppetji? Was Du erzählst, macht keinen Sinn! Das ist exakt, was ich sage! Also, wir könnten genauso gut ne Party feiern, ja!</p>
<p>Ja, ja, ja, die Wirtschaft geht gerade vor die Hunde. Und ja, die Wall Street »duftet« nach Affenscheiße! Aber was kannst Du machen?</p>
<p>Ändere Deine Welt im Innern, und Du wirst die Welt da draußen ändern! Also, lasst uns Sorgenfalten in Lachfalten verwandeln!</p>
<p>Wie mein Meister Sri Sri Weiterundweiterundsoweiter einmal gesagt hat kurz bevor er an einem heftigen Herzinfarkt verstarb: »Hey, lasst uns noch etwas mehr Soße über den Kartoffelbrei kippen! Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs The Economy &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Okay, first of all let me just say this: Yes, the economy has taken a huge dump in the crapper! Yes, you can&#8217;t pay your bills and yes, you&#8217;re living out of your smart card … and yes, the wall street is as dirty as a backed up sewer.</p>
<p>So, what can you do … Mmh? What should you do? Know this: that there is nothing to do, nowhere to go,no one to blame and no one to shoot. Mmh? You see? All is an illusion, as is your perception of what you believe to be real.</p>
<p>So what now, Puppetji? What you say makes no sense. That is exactly what I&#8217;m talking about! So! We might as well just have a party, yes.</p>
<p>Yes, yes, yes, the economy is sucking right now. And yes, the wall street smells of monkey poop. But what can you do?</p>
<p>Change your world inside, and you change the world outside! So, lets turn these frowns upside down. </p>
<p>As my master Sri Sri Onandonandondonna once said right before he died of a massive coronary: »Hey, lets put some more gravy on those mashed potatoes! Namaste!«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</strong></p>
<p><strong>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p></strong></p>
<p><strong>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Wirtschaft«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/puppetji-wirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Zerstöre meine Kreise nicht</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/zerstoere-meine-kreise-nicht/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/zerstoere-meine-kreise-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=525</guid>
		<description><![CDATA[Diesen Satz soll Archimedes einem römischen Soldaten gesagt haben, der die geometrischen Linien des alten Griechen im Sand zertrampelt hatte. Archimedes wurde dafür getötet. Wie aber sieht es mit unseren Kreisen und gedanklichen Vorstellungen aus, die wir in den Sand unserer Wirklichkeit zeichnen?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Können wir sie wie ein tibetisches Mandala aus Sand einfach so wegwischen, oder kleben wir an diesen Bildern und Illusionen und wollen sie festhalten?</p>
<h2>Loslassen</h2>
<p>Auf lichtvollen Pfaden wandelnd oder gar auf dem Weg zur Erleuchtung &#8211; ich muss hier einfach übertreiben &#8211;  stößt man vielerorts auf die beliebte und ultimative Spiri-Booster-Anweisung: Loslassen, Loslassen und nochmals Loslassen &#8211; von alten Mustern, Anhaftungen, Programmen, Vorstellungen, Glaubenssätzen und vielem mehr. Mit der Erforschung dieser Dinge und der wachsenden Beschäftigung damit, stellen sich oft neue Erkenntnisse und Fähigkeiten ein. Vielleicht Hellsehen, Feinfühligkeit oder Kräfte der Heilung, um nur ein paar zu nennen. Wir erlernen Meditationstechniken, essen bewusster und achten besser auf unser Körperfahrzeug. Vor lauter Begeisterung für diese neue, »bessere« Welt, bemerken wir oft nicht, dass wir nun lauter <em>neue</em> Vorstellungen und Glaubenssätze haben. Wie heißt es so schön: »Die raffiniertesten Glaubenssätze sind die, bei denen wir fest überzeugt sind, dass sie keine sind, sondern die absolute Wahrheit und nichts als die Wahrheit.« Bingo! Nehmen wir ein Beispiel:</p>
<h2>Handymasten und Kinderlärm</h2>
<p>Da gibt es die Angst vieler spiritueller Wanderer vor Störung und Ablenkung während Mediation und Kontemplation, die fast zur Phobie werden kann. Handymasten,  Autobahnen, Kinderlärm, die Wasserader unterm Schlafzimmer und Elektrosmok im Ballungsgebiet oder der Wohnung &#8211; all das und noch einiges mehr &#8211; so wurde mir gesagt &#8211; erschwert auf die ein oder andere Art die Energie- oder Lichtarbeit oder den Kontakt zur geistigen Welt. Solche Wahrnehmungen &#8211; die ich gar nicht bezweifeln will &#8211;  nähren den Wunschtraum vom Kraftplatz auf Hawaii, in Tibet oder in der Sahara. Heilige Berge, Pyramiden, Klöster, Inseln oder andere Plätze, zu denen schon unsere Vorfahren gepilgert sind oder geheime Rituale gefeiert haben, werden zur Kult- und Pilgerstätten vieler spirituellen Arbeiter und Sucher. Viele versprechen sich dort Hilfe und Wegweisung oder gar Erlösung und Erleuchtung. Wer nicht die nötigen Mittel hat, zu diesen Orten zu reisen, greift vielleicht auf Mitbringsel zurück, findet Gegenstände, die Heilkraft und Unterstützung bringen sollen. Ich mag hier gar nicht aufzählen, was so eine Eso-Messe oder das Internet da nicht alles zu bieten hat. Das Schönste ist: Das ist alles wahr, funktioniert auch irgendwie und ist völlig in Ordnung!</p>
<p>Aber eines sollte uns dabei immer bewusst sein: All diese Dinge werden ruckzuck zu Bedingungen und Voraussetzungen für unser Seelenheil. Haben wir einmal eine besondere, möglicherweise sogar erleuchtende Erfahrung gemacht, die wir in Zusammenhang mit einer dieser Umstände, Plätze, Gegenständen oder Methoden bringen &#8211; dann wollen wir das meist wiederholen. Ist auch verständlich &#8211; das hat sich schließlich toll angefühlt verglichen mit dem ganzen Alltagsfrust. Auf einmal brauchen wir dies oder das, wollen an einen bestimmten Platz zurückkehren, den Guru wiedertreffen, die besondere Atmosphäre im Kreis der Gleichgesinnten wieder spüren. Zuhause ist es dann der heilige stille Raum, der nur mit weißen Socken oder gar nicht betreten werden darf. Kinder und ähnliche Störenfriede kriegen einen Anschiss und müssen draußen bleiben. Und selbstverständlich bleiben die Fenster zur Straße geschlossen. Für die Reinigung des Raums sorgen Kristalle, Räucherwerk und Orgonstrahler. Sorry &#8211; ich muss das einfach übertreiben und ein bisschen sticheln <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Nix wie weg</h2>
<p>Der Alltag wird verglichen mit diesen Krafttankstellen zum Störfeld, zum Hindernis &#8211; wir wollen ihm entfliehen, und wir denken nur noch »nix wie weg hier!« Es liegt mir nichts ferner, als all das vom Tisch zu wischen und mich darüber hinwegzusetzen, als ob es diese Dinge nicht gäbe. Aber wieso kann der eine Mensch mit dem Bett über der Wasserader keinen Schlaf finden und klagt über Kopfschmerzen, und der andere schlummert seelenruhig im Nachbarbett und ist am nächsten Morgen topfit? Ist der erste einfach stumpfsinnig und der andere feinfühlig? Warum kann der eine geistige Heiler unbehelligt von den Leiden seiner Patienten seine wertvolle Hilfe weitergeben und der andere ist am Abend völlig ausgelutscht, und hat sich sämtliche Krankheiten seiner Klienten eingefangen?</p>
<p>Als alter Naturwissenschaftler würde ich wirklich gerne wissen, woran das liegen mag. Schon so manches Mal in meinem Leben habe ich mir die Zeit zurückgewünscht, als ich z.B. von Ernährung und Naturkost nicht den geringsten Plan hatte, einfach alles gefuttert habe, was mir schmeckte und mich dabei kerngesund gefühlt habe. Die Probleme begannen irgendwie, als ich begonnen habe, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Irgendwann musste dann sogar Lichtnahrung sein &#8211; interessanter Trip, aber schmeckt irgendwie nach nix … haha <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Rede ich jetzt Bullshit oder kennt das außer mir noch jemand? Klar, ich kann meine Naivität nicht mehr zurückholen, aber manchmal glaube ich, dass sich manche Probleme zusammen mit dem Gedankenmachen eingestellt haben. Oder vielleicht alle?</p>
<p>Aus heutiger Sicht finde ich das gar nicht so abwegig. Was ist schon objektiv wahr, wenn die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt? Wenn Probleme letztlich Gedanken sind, dann fallen sie auch flach, wenn ich mir davon weniger mache, oder?</p>
<h2>Resonanzkatastrophe</h2>
<p>Zurück zur Wasserader und anderen vermeintlichen Störquellen. Als Klavierspieler weiß ich ziemlich genau, was Resonanz ist. Trete ich aufs rechte Pedal, gehn die Dämpfer hoch und alle Saiten liegen offen. Spiele ich dann einen Ton, oder singe laut in den Flügel hinein, klingen alle Saiten mit, die mit diesem Ton und seinen Obertönen in Resonanz gehen. Diese Töne schwingen dann weiter und klingen nach. Lasse ich das Pedal los, so schwingt nur die Saite des Tones, den ich anschlage, weil nur dieser einzelne Dämpfer hochgeht, solange ich die Taste noch runterdrücke. Finger von der Taste &#8211; Ton weg. So einfach ist das.</p>
<p>Wenn ich nun selbst auch so ein Instrument wäre, und jemand schreit mich in einem bestimmte Ton an, dann kommt es darauf an, ob meine Saiten, die ich in mir trage, auf die gleiche Frequenz oder Teiltöne davon gestimmt ist. Und auch nur dann, wenn mein innerer Dämpfer offen ist, gehe ich damit in Resonanz und schreie zurück! Ansonsten geht‘s ins einen Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Somit kann mich sinngemäß nur wer ärgern, wenn ich bereits Ärger in mir trage, oder ich kann andersrum Liebe erfahren, wenn diese Schwingung in mir keinen Dämpfer oder Filter vor sich hat.</p>
<p>Wenn ich auf dem Klavier harmonische Musik spielen möchte, muss das Ding gestimmt sein. Das macht der Klavierstimmer. Für mein Körperinstrument ist diese Stimmung bereits von Geburt an inklusive! Das bewahrt mich aber nicht vor »falschen« dissonanten Klängen. Ich treffe ständig die Entscheidung darüber, welche Tasten ich drücke und welche Töne ich spielen möchte. Auf dem Weg zum Virtuosen macht jeder Klavierspieler einmal das Experiment, bei offenen Dämpfern mit beiden Armen alle Töne runterzudrücken. Das klingt dann richtig schön laut und chaotisch! Nix Musik &#8211; sondern purer Lärm &#8211; die volle Resonanzkatastrophe! Das hält auf Dauer keiner aus. Also erstmal Fuß vom Pedal und Finger weg von den Tasten &#8211; Stille!</p>
<p>Ich vermute mal, das sensible Menschen, gerade solche mit feinfühligen Fähigkeiten, sehr darunter leiden, wenn sie auf allen Saiten &#8211; sozusagen auf allen Kanälen gleichzeitig Informationen bekommen. Das gilt besonders für manche tiefen Frequenzen, die sie als besonders störend empfinden und die dann alle höheren Schwingungen überlagern. Ihnen bleibt dann nur die Flucht vor den »falschen« Tönen oder aber: das bewusste Auswählen der gewünschten harmonischen Töne und damit gleichzeitig das Abdämpfen der ungeliebten Schwingungen. Dann gibt es dafür einfach keine Resonanz mehr. Und natürlich: Fuß weg vom Pedal!</p>
<p>Tja, so stelle ich mir das bildhaft für mein Körperinstrument vor und ich habe den Eindruck, dass ich inzwischen schon ganz brauchbare Musik darauf spiele. Ich hoffe, mir schlägt jetzt niemand die Klavierdeckel auf die Finger für meine laienhafte Analogie.</p>
<h2>Geht&#8217;s auch ohne?</h2>
<p>Was bedeutet das nun für all diejenigen, die im stinknormalen Alltagsgewusel ohne heilige Berge und edle Kristalle ihr Bewusstsein verändern und ihr höchstes Potential entfalten möchten? Geht das über haupt? Na klar! Sogar leichter, als mit all den vermeintlichen Hilfsmitteln wage ich jetzt mal zu sagen. Und wie?</p>
<p>Also vielleicht erstmal Klappe zu, Klavierdeckel runter und Fuß vom Pedal! Und dann lerne ich geduldig mein Instrument kennen, Ton für Ton, Akkord für Akkord &#8211; die Saiten sind alle im Kasten und auch bereits gestimmt &#8211; Grundausstattung vom lieben Gott! Improvisation und Experimentieren sind absolut erwünscht &#8211; Notenkenntnisse nicht erforderlich! Wer dabei seine Ohren spitzt und sein Instrument mit Hingabe spielt, sich für falsche Töne nicht knechtet, sondern am Ball bleibt, der wird mit wunderschöner selbstgemachter Musik beschenkt. Und dann kann ich ja immer noch für die Reise nach Hawaii zu den Huna-Meistern sparen, die mir dann das erzählen, was ich bereits zu Hause selbst erfahren habe. Aber Hawaii ist trotzdem geil &#8211; Aloha!</p>
<h2>Autobahn und Meeresrauschen</h2>
<p>Vor ein paar Tagen nach dem Joggen im Wald habe ich mich auf dem Rückweg etwa 300m vor die offene Autobahnunterführung gestellt und mir überlegt, wie ich die Geräusche der haranrollenden und vorbeifahrenden Fahrzeuge wahrnehmen würde, wenn sie heranrauschende, brausende Wellen wären, die als Brandung ständig wiederkehrend an die Felsenküste klatschen, rollen, dröhnen und rumpeln. Was wäre, wenn ich am Meer großgeworden wäre und große Brecher LKW-Geräusche machen würden und die kleinen Wellen wie Fiat-Pandas oder Smarts klingen würden? Würde mich bei dieser Verknüpfung dann einen Autobahn mit kräftigem Meeresrauschen möglicherweise nerven und stören? Ich weisse es nicht.</p>
<p>Aus der Musik weiss ich, dass vermeintlicher Wohlklang oder Disharmonie in erheblichem Maße von Hörgewohnheiten abhängen. Die musikalischen Klänge verschiedenen Kulturkreise werden nicht überall gleichermaßen gut verdaut, sondern in Vorlieben eingeteilt, die sehr persönlich und verschieden sind. Diese Bewertungen sind aber völlig subjektiv. Was für den einen Katzenmusik ist, ist für den anderen die Folklore seiner Heimat. Das kriegen wir schon in die Wiege gelegt ähnlich unserer Muttersprache. Wir können diese Gewohnheiten und ersten Prägungen im späteren Leben selbstverständlich erweitern und bereichern &#8211; natürlich auch um Überzeugungen und Glaubenssätze, die uns dann ordentlich im Weg stehen.</p>
<p>WIe geht das und können oder sollen wir das überhaupt ändern? Nun, das hängt wohl ein wenig mit unseren Wahlmöglichkeiten zusammen. Die CD, die ich mir in meinen Player stecke, kann ich sehr leicht austauschen. Die Straße vor meiner Haustür weniger. Denn an dieses Ufer hat mich der Lebensstrom nun aus welchen Gründen auch immer mal gespült. Hier sind meine Kinder, die Hütte, Schule und das soziale Umfeld, dass ich kenne. Ein Wechsel in die Stille der Berge wäre selbstverständlich möglich, aber nicht ohne die Aufgabe vieler Sicherheiten, Bequemlichkeiten und vielleicht auch Notwendigkeiten.</p>
<p>Ich selbst hab ein wenig von der Welt gesehen und liebe die Natur, aber ich bin auch immer wieder nach Hause in ein eher suburbanes Umfeld zurückgekehrt, dort wo das Haus meiner Eltern mir eine relativ freie, sichere und angenehme Arbeitsumgebung geboten hat, die ich in dieser Weise nur mit großer Mühe an anderem Ort hätte aufbauen können. Alles nur Bequemlichkeit und Gewohnheit? Ganz bestimmt, aber in meinem Fall auch die die klare Antwort auf die Frage: »Warum wurde ich gerade hierher, in diese Familie, in dieses Umfeld, an diesen Ort geboren? Soll ich besser abhauen &#8211; dorthin, wo es vermeintlich besser ist, oder kann ich hier in Zufriedenheit leben und mein Leben genießen?« Ich kann es inzwischen sehr gut &#8211; natürlich egal wo ich bin &#8211; und ich weiß, ich bin einen bequeme Sau, wenn es das Nutzen vorhandener Ressourcen angeht! Aber: why not? Where my popo sits &#8211; thats home, and if I sit bequem &#8211; even better <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>K.I.S.S. &#8211; Keep it simple, stupid!</h2>
<p>»Halte es einfach, Dummkopf!« sinngemäß: »Mach&#8217;s so einfach wie möglich!« Ich glaub, ich lass mir diesen Spruch noch mal auf die Stirn tätowieren. Mal ehrlich, das was wirklich nervt, ist es der »mind-fuck« im Kopf! Das ist schon alles. Solange alles, was Dich irgendwie berührt oder Dir begegnet, eine Interpretation &#8211; sei sie noch so intelligente und schlüssig &#8211; erfährt, hat sich der große Versteher eingeschaltet und der babbelt und labert und schwätzt und … das ist, was er am Besten kann. Stop! Hör einfach mal nicht zu! Hey, ich rede nicht davon, dass Du bei Rot über die Straße laufen sollst! Besser Du beobachtest zusätzlich den Verkehr und schaust nicht nur auf das rote oder grüne Männchen! Also beobachte Deinen Verstand und seine Ratschläge, nutze ihn in praktischen Dingen und schau gleichzeitig, ob trotz roter Ampel gerade ein Auto ohne zu bremsen heranbraust. Er ist ein großartiges Werkzeug, aber das darf doch nicht ungefragt und wahllos Löcher in Dein Haus bohren, wie ne wild gewordene Bohrmaschine, oder? Benutz das Ding, schau hin, wo das Loch in die Wand soll &#8211; und dann wieder ab in die Werkzeugkiste.</p>
<p>Wie sieht das jetzt praktisch aus in Bezug auf die Eingangsthematik mit all den vermeintlichen Störquellen für mein spirituelles Wachstum? Soll ich mir jetzt vielleicht mein eingeschaltetes Handy unters Kopfkissen legen und direkt neben der Autobahn zelten oder Müll in mich reinstopfen, nur um zu zeigen, dass ich das alles transzendieren und in Liebe verwandeln kann? Das ist natürlich Unfug! Die Erkenntnis bleibt: Der größte Störenfried oder Friedensstörer für ein erfülltes Leben sitzt in meinem Kopf!<br />
Eine ausführliche und sicher interessante Haltung zu diesem Thema findest Du im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/leben-ohne-widerstand/">Leben ohne Widerstand.</a> Die kurze Antwort an dieser Stelle lautet: Gib jeglichen inneren Wiederstand auf. Lass das Leben so sein wie es gerade ist und handele aus dieser Gegenwärtigkeit heraus &#8211; oder anders gesagt: Lass es einfach laufen und schau, was und ob überhaupt etwas zu tun ist. Das ist Freiheit, denn das wahre Hindernisse zwischen Dir und Deiner Freiheit, die Vorstellung, wie es zu sein hat, all das was Du »vor Dich gestellt hast«, löst sich auf in der Hingabe an den Augenblick, im Licht der Gegenwart.</p>
<h2>Emoto und die Liebe</h2>
<p>Vor Jahren haben mich die Untersuchungen des Japaners Masuro Emoto über Wasser sehr fasziniert. Wie die Kristalle gefrierenden Wassers den energetischen Zustand ihrer direkten Umgebung widerspiegeln und das in ihrer Struktur aufzeigen. Quasi wie ein Speicher für verschiedene Schwingungen. Vielleicht sind ja die Wassermoleküle, die in der Natur und natürlich auch in uns Menschen einen hohen Prozentsatz der lebendigen Substanz bilden, sozusagen unsere energetischen Speicher, die in Resonanz mit all den Frequenzen gehen, die wir nach innen durchlassen. Ist nur so ne Idee. Auch wenn das mein Denkerlein durchaus begeistert, mag ich nicht wirklich auf naturwissenschaftlichem Glatteis herum turnen. Dazu kann ich zu schlecht Schlittschuh fahren <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Also wie dem auch sei &#8211; unsere Umgebung ist ein Spektrum verschiedenster Einflüsse, die ständig an unsere Tür klopfen. Es tut gut zu wissen, dass wir nicht jeden ungebetenen Gast hereinlassen müssen. Aber wir brauchen weder Türspione, Alarmanlagen, Security oder andere Schutzmaßnahmen &#8211; das ist mir jedenfalls alles viel zu anstrengend. Mit unserer bewussten Ausrichtung auf die Schönheit in allem was uns umgibt und damit letztlich auf die Liebe, heben wir unser Haus beinahe wie auf Stelzen in diesen Schwingungsbereich &#8211; mit oder ohne Emotos Wassermoleküle -, und alle anderen Wellen rollen unter uns durch, ohne dass wir damit wirklich in Berührung kommen. War das jetzt naiv genug und so richtig simple, stupid? Hoffentlich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/zerstoere-meine-kreise-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meditation und Dackelschwanz</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Advaita Vedanta]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Papaji]]></category>
		<category><![CDATA[Poonja]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=520</guid>
		<description><![CDATA[»Meditation ist, als ob Du einem Dackel den Schwanz festhältst. Wenn Du ihn schließlich loslässt – wackelt er wieder. Es ist nicht die Natur des Hundeschwanzes stillzustehen!« frei nach H.W.L. Poonja (1910-1997)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H._W._L._Poonja">H.W.L. Poonja</a>,  von sein Anhängern liebevoll »Papaji« genannt, war und ist bis heute einer der im Westen einflussreichsten indischen Vertreter der non-dualistischen Lehre (advaita vedanta). Damit ist er wohl auch – ohne das dies groß an die Glocke gehängt wird – der Namenspatron von <a href="http://www.tangsworld.de/serien/puppetji/">Puppetji</a>, meinem kleinen Muppet-Bruder <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da ich diese provokante Bemerkung zur Meditation vor kurzem bei Facebook als »Geistesblitz« ohne jede Zusatzinformation gepostet habe, will ich hier versuchen, mit eigenen Worten sowie Zitaten Poonjas Haltung zur Mediation ein wenig zu erläutern, wie sie u.a. in dem Buch <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/wach-auf-du-bist-frei-tangsworld-amazon-shop/">Wake up and Roar &#8211; Wach auf &#8211; Du bist frei!</a> zu erfahren ist. Seine Worte sind kompromisslos, und stellen Konzepte, Traditionen und Methoden radikal in Frage. Ich persönlich mag das, möchte hier aber auch erläutern, was Meditation bedeutet und ob sie uns im Alltag behilflich sein kann.</p>
<h2>Wach auf &#8211; Du bist frei!</h2>
<p><img class="ngg-left" src="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/papaji_free_web2.jpg" alt="papaji" width="300" height="504" />»Der Verstand – unser Denker – (engl.: mind) lässt sich durch Übung vielleicht ruhig halten. Es bedarf Konzentration, und Konzentration muss geübt werden. Aber es ist die Frage, ob Du deinen Verstand durch Übungen lediglich ruhig hältst, oder ob Du ihn für immer zerstörst. Das letztere ist für Freiheit absolut notwendig. Er wird sich nicht selbst auflösen! Solange du übst, wird er lediglich – wenn du Glück hast – für eine gewisse Zeit die Klappe halten.</p>
<p>Wenn es aber keinen Verstand, kein Denken gibt – dann besteht Freiheit. Konzentration wird auf der ganzen Welt geübt, aber im Grunde ohne Ergebnis. Konzentration auf ein Objekt, wie auf dem Atem oder Körper, wird mit einiger Anstrengung vollbracht. Zwischen dem Beobachter und dem Objekt der Beobachtung wird also Anstrengung gebracht. Freiheit aber ist dort wo Anstrengungslosigkeit ist. Wenn der Geist nicht arbeitet (engl.: no-mind) und zu einem natürlichen Zustand von Ruhe und Frieden zurückkehrt, bist Du wirklich frei. Und das ist alles andere als anstrengend.«<br />
 <br />
 </p>
<h2>Was ist Meditation?</h2>
<p>Was gibt uns das Online-Lexikon Wikipedia denn zu lesen? »Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“ und dem Namen Medeia) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.«</p>
<p>Ein schönes Zitat zur Unterscheidung von Mediation und Denken stammt von Emile Cioran: Die verfehlte Schöpfung, 1949 &#8211; »Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hupfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.«</p>
<p>Hier wird es erneut deutlich: Meditieren ist in allen Traditionen mit zumindest anfänglichem Denken und einer gewissen Konzentration verknüpft. Nicht ohne Grund sprechen wir von Mediationstechniken &#8211; vom Verstand ausgedachte Methoden, ihn selbst zum Anhalten zu bringen. Wie aber soll der Verstand uns je vom Denken befreien? Poonjajis radikale Antwort und Überlegung erscheint mir da völlig naheliegend.</p>
<h2>Methoden, Denken und No-Mind</h2>
<p>Bei Wikipdia steht noch was zu Papaji: »Poonja kritisierte, dass die Suche nach Erleuchtung gleichzeitig ihr größtes Hindernis sei, da sie vom Ego getragen sei, und jede Bemühung, in dieser Suche zur Erfüllung zu gelangen, das Ego stärken würde. Der Titel einer Dokumentation über ihn, Call off the Search (z. dt. &#8216;Gib die Suche auf&#8217;), kann als Motto seiner Lehre angesehen werden.«</p>
<p>Das kann ich aus meiner Erfahrung nur unterschreiben. Meditation wird eben oft als Methode oder Technik für diese Suche nach Erleuchtung eingesetzt. Hinter Vorgehensweisen und Methoden steckt aber immer der Gedanke, dass es da etwas zu erreichen gäbe, was uns am Ende unserer Anstrengung wie eine Art Belohnung erwartet. Was wäre aber, wenn das Angestrebte schon direkt vor unserer Nase oder besser gesagt hinter unserer Nase &#8211; nämlich in uns selbst &#8211; läge? Dann wäre alles Abmühen völlig überflüssig.</p>
<p>Nun, manchmal möchten wir uns vielleicht ein wenig schinden, um erst zu erfahren, dass es auch einfacher geht. Ich selbst bin durchaus so ein Kandidat. Aber ich bin auch ein bequemer Hund, und für Mediation hatte ich in meinem Leben schlichtweg keine Zeit. Während meiner aktiven Musikerzeit habe ich fast jede frei Minute vor dem Klavier verbracht &#8211; da saß ich schließlich direkt an der kreativen Quelle, ohne das ich das damals kapiert hätte &#8211; Glück gehabt. Als alleinerziehender Papa &#8211; und auch schon vorher &#8211; habe ich heute wiederum recht wenig Zeit für Meditation im üblichen Sinne. Die Kids bringen mich entweder richtig zum Durchdrehn &#8211; oder im schönsten Fall &#8211; zur Hingabe an den Augenblick. Da aber gibt es streng genommen keine Zeit. Keine Zeit &#8211; kein Problem! Ich hüpfe dann wie ein Tanguruh von Moment zu Moment und komm nicht zum Nachdenken &#8211; der perfekte No-Mind Zustand. Das ist genau der Zustand, in dem kleine Kinder ständig leben &#8211; vielleicht sind sie deshalb so oft am Lachen und die meiste Zeit glücklich und zufrieden.</p>
<p>Ich nenne das zwar gerne »Alltag als Meditation«, aber streng genommen ist das einfach absichtsloses Eintauchen ins Jetzt. Kein Suchen, kein Machen – gar nix! Und dann merk ich auf einmal: »Hoppla, ne Weile nix gedacht und innerlich getextet &#8211; nur geschaut, gehört, Geschirr gespült, ohne irgendetwas zu benennen &#8211; cool!« Aber keine Angst, spätestens wenn ich das cool finde, ist es flottitooti wieder da &#8211; das geliebtgehasste Egobaby und will mir sogleich erklären, wie ich&#8217;s künftig richtiger und besser machen soll <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Was kann uns Meditation wirklich schenken?</h2>
<p>Ja, der besagte Dackel mit dem Wackelschwanz, unseren ewig plappernden Verstand und seine Gedanken macht uns oft schwer zu schaffen. Meditation kann dennoch &#8211; für alle, die sich die Zeit nehmen wollen und können &#8211; ein paar wertvolle Lichtblicke schenken mitten im Nebel des Alltagstrubels. Das geschieht oft aber erst nach einiger Übung und Anstrengung.</p>
<p>1. Ich bin nicht mein Verstand &#8211; mein Dackel &#8211; denn wenn da kein anderer ist, wer sollte dann den Schwanz festhalten, oder?</p>
<p>2. Wenn ich das also nicht bin, wer bin ich dann? &#8211; Eine gemeine Frage, die uns der Dackel aber nicht beantworten wird und auch nicht kann.</p>
<p>3. Meditation … ahh … so fühlt es sich also an, wenn es still im Kopf ist.</p>
<p>Hab ich was Wichtiges vergessen? Schon möglich, aber das spielt hier keine Rolle. Es ist prima, dass Dich Meditation in eine wunderbare und heilsame Identitätskrise führen kann. Die Identifikation mit Körper und Verstand wird erlebbar in Frage gestellt. Das Denken kann anhalten, und wir erfahren an Leib und Seele, wie wohltuend und heilend innerer Frieden und Stille für uns ist. Ist die besinnliche Zeit allerdings zu Ende, dann nimmt das Gedankenkarussell meist wieder Fahrt auf. Manchmal sogar mit erhöhter Geschwindigkeit, als ob der Kopf die verpasste Zeit wieder aufholen wollte.</p>
<p>Was aber, wenn uns das Schwanzgewackel echt auf die Nerven geht und wir dank Meditation nun endlich wissen, wie angenehm und ruhig es sich »ohne« anfühlt &#8211; welche Möglichkeiten bleiben uns dann? Vielleicht den Hundeschwanz festtackern und unseren Körper 365 Tage in Meditationshaltung dauerfrosten. Oder den Dackel totschießen &#8211; denn es gibt ja durchaus die Möglichkeit, völlig ohne Dackel bzw. Verstand durchs Leben zu laufen. Das fände Papaji sicher klasse.</p>
<p>Möglicherweise kannst Du ja damit anfangen, das Schwanzgezappel bzw. Kopfgebabbel zu ignorieren. Wie? Mich darauf konzentrieren nicht zuzuhören etwa? Nee, das geht so nicht. Dann soll ja der Denker den Denker abschalten &#8211; und das ist paradox. Aber einfach mal Klappe halten und mit Hingabe das tun, was vor Deiner Nase liegt. Leg Dich nicht mit jedem Gedanken an. Gedanken sind wie die Menschenmenge im Hauptbahnhof. Wenn Du Deinen Zug erwischen willst, solltest Du Dich nicht mit jedem rumstreiten, der Dir im Weg steht. Schlängele Dich elegant durch die Menge und behalte das Gleis im Auge, auf der Dein Zug abfahren soll.</p>
<p>Ich selbst habe mich für die zweite Variante entschieden. Das Ignorieren bzw. Gleichgültigsein gegenüber den drängelnden Gedanken gelingt besonders gut, wenn ich die Welt mit Kinderaugen betrachte. Schönheitsstrahlen und Sinnlichkeit töten Gedanken, denn sie schießen uns ins Jetzt. Das ist der gedankenfreie Raum &#8211; »No-Mind« -, in dem unser Leben ständig stattfindet, ohne das wir das meist bemerken. Das ganz normale Leben, der Alltag bietet alles, was für ein bewusstes, erfülltes und glückliches Dasein nötig ist. Keine besondere Technik, Methode oder Konzentration wird dafür gebraucht. Das sind allenfalls Helferlein zur Erkenntnis, dass sie überflüssig sind. Im schlimmsten Fall allerdings auch Krücken, die wir nicht mehr loslassen wollen, obwohl der Gips längst ab ist.</p>
<h2>Mediation im Alltag &#8211; Alltag als Meditation</h2>
<p>Fazit: Für all die genannten Erkenntnisse brauche ich nicht unbedingt Mediation im üblichen Sinne. Aber sie kann durchaus für viele ein Türöffner sein. »Mediation im Alltag« ist völlig natürlich und unangestreng, Sie gelingt durch bewusstes Wachsein &#8211; nicht durch Konzentration.</p>
<p>Und genau dazu gibt es einen Artikel von mir <a href="http://www.tangsworld.de/worte/meditation-im-alltag-alltag-als-meditation/">Mediation im Alltag &#8211; Alltag  als Meditation</a>, der im September 2007 als Titelstory der Zeitschrift »Lebensträume« erschienen ist. Genau den habe ich jetzt als Re-Publishing hier auf die Website unter Worte eingestellt. Und nicht zu vergessen: Meister Puppetjis ultimative Meditationserfahrung in seinem Videoclip <a href="http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/">Puppetji &#8211; Meditation</a>. Viel Vergnügen damit!</p>
<p>Fotos: Meditation © H. Kopp-Delaney | flickr.com<br />
H. W. L. Poonja &#8211; Papaji (1910-1997) | avadhuta.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Puppetji – Meditation</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Puppetji]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Dualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=518</guid>
		<description><![CDATA[Meister Puppetji zeigt uns auf beispielhafte Weise, was echte Meditation im Alltag bedeutet. Nicht auf einem einsamen Bergipfel, im Ashram oder in der Stille der Wüste - sondern mitten im Großstadtgetümmel führt er uns zu wahrer Meisterschaft - poppende Nachbarn und Fliegenklatschen inklusive.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qaqqj16mhGc?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p> </p>
<h2>Puppetji – Meditation &#8211; Deutsche Übersetzung</h2>
<p>»Hallo! Heute möchte ich gerne über Meditation sprechen.</p>
<p>Ja, es ist in der Tat sehr einfach, auf den Gipfel eines Berges zu klettern, in den Ashram zu gehen oder mitten in die Wüste &#8211; keinerlei Ablenkungen -, und Du kannst dort Frieden und Stille finden. Aber ich frage Dich: Wenn Du in der Großstadt lebst wie Puppetji, kannst Du diesen Frieden dann immer noch in Dir finden? Bei all der Ablenkung … mmh?</p>
<p>Lasst die Gedanken für einen Moment zur Ruhe kommen. [tiefer Atemzug] Das ist es … mmh … sehr schön. Nimm einfach alle Geräusche wahr. … [Furz]… Das ist alles. Alles ist Teil der Meditation … ja. Alles ist Gott … [Furz] … mmh [Zwitschern] … Der Vogel … [Sirene] … das Feuerwehrauto … [Baustellenlärm] … die Baustelle … [Gerede] … der obdachlose Typ, der mit sich selbst streitet.</p>
<p>… [summen] … diese Fliege hier … [quietschendes Bett] … die geilen Nachbarn haben gerade lauten, tollen, verrückten, perversen, hirnlosen Tantrasex nebenan. [Maschinengewehr-Schüsse] … Die Schüsse … mmh … lediglich ein Teil des Stoffes, aus dem unser Leben gewebt ist … jawohl.</p>
<p>… [quietschendes Bett] … Aber es geht dabei nicht um die Gedanken, meine Freunde! Es geht um den Raum zwischen den Gedanken. …[Bett quietscht immer noch] … Das macht mich ganz kribbelig! … [Türklopfen] … Hey! Könnt ihr mal den Ball flach halten da drinnen &#8211; wir versuchen zu meditieren! [Bett quietscht immer noch] … wie wär&#8217;s denn mit etwas Rücksicht! [plötzlich Stille] … Vielen Dank auch!</p>
<p>… [Räuspern] … Okay … Wo warn wir stehngeblieben? … Ach ja! … [schöpft tief Atem] … Meditation … Einfach atmen … [tiefer Atemzug] … [Fliegensummen] … [Versuch sie zu fangen] … [immer noch Surren] … [noch ein Versuch] … [Summen] … [krachendes Holz] … [Glas fällt zu Boden] … [Schlag] …</p>
<p>Meditiert einfach für euch selbst weiter. Puppetji muss sich um diese Fliege kümmern! … [Pistolenschuss] … [splitterndes Glas] … Komm her Du! … [lautes Krachen] … Da bist Du ja, Du geheiligter kleiner nerviger Quälgeist! Jetzt hab ich Dich! [Klatsch!]</p>
<p>Abspann: Keiner heiligen Fliege wurde während der Herstellung dieses Videos etwas zu Leide getan.«</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Puppetji vs Meditation &#8211; Englischer Original-Text</h2>
<p>»Hello! Today I wish to talk about meditation.</p>
<p>Yes of course it is very easy to go to the top of a mountain, to to the ashram, go to the middle of the desert &#8211; no distractions -, and you can find peace and quiet. But I ask you: If you live in the city like Puppetji, can you still find this peace inside you? With all the distractions … mmh?</p>
<p>Let us quiet our minds for a moment. … [deep breath] … That&#8217;s it … mmh … very nice. Just notice all the sounds: … [fart] … That&#8217;s it. All part of the meditation … Yes. All god … [fart] … mmh … [chirping] … the bird … [fire truck siren] … the fire truck … [construction noise] … the construction … [talking] … the homeless guy arguing with himself.</p>
<p>… [buzzing] … that fly … [squeaking bed] … the hot neighbors having loud screaming crazy tantric kinky mindless sex next door. … [machinegun shooting] … the gun shots … mmh … merely part of the fabric of our life … yes.</p>
<p>… [squeaking bed] … For it is not about the thoughts, my friends! It is about the space between the thoughts. … [bed still squeaking] … antsy! … [door knocking] … Hey! You wanna keep it down in there &#8211; we&#8217;re trying to meditate! … [bed still squeaking]… How about a little consideration! … [suddenly quiet] … Thank you!</p>
<p>… [harrumph] … Okay … Where were we? … Ah yes! … [taking a deep breath] … meditation … just breathe … [deep inhalation] … [fly buzzing] … [catching try] … [still buzzing] … [another try] … [ buzzing] … [breaking wood] … [glas dropping] … [beat] …</p>
<p>Just meditate amongst yourselves. Puppetji has to deal with this fly! … [gun shot] … [glas cracking] … Come here you! … [loud crash] … Here you are, you sacred little pain in my ass! I got you! [loud swatting]«</p>
<p>Annotation: No sacred flies were hurt in the making of this video.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Meditation</h2>
<p>Zum Thema Meditation empfehle ich Dir auch die folgenden Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/meditation-und-dackelschwanz/">Mediation und Dackelschwanz</a>, wo ich die Haltung von H.W.L Poonja, genannt Papaji zu diesem Thema erläutere, der aus non-dualistischer Sicht den Verstand als Verursacher all unserer Probleme völlig in Frage stellt und damit einen radikal einfachen und direkten Weg zu einem erleuchteten Bewusstsein und echter Freiheit eröffnet.</p>
<p>Im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/worte/meditation-im-alltag-alltag-als-meditation/">Meditation im Alltag &#8211; Alltag als Meditation</a>, den ich 2007 für das Magazin Lebens|t|räume geschrieben habe stelle ich die Frage: Wie kann Alltag zur Mediation werden? Unsere tägliche Verrichtungen können unsere besten Freunde sein oder uns stressen und zum Wahnsinn treiben. Was macht den kleinen Unterschied? Und ich gebe natürlich aus meiner Sicht möglicherweise auch die ein oder andere hilfreiche Antwort.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<h2>Bist Du von Puppetji begeistert &#8211; so wie ich?</h2>
<p>Dann hilf mit, seine lustigen Weisheiten zu verschenken und zu verbreiten! Zeig dieses Video Deinen Freunden und Bekannten &#8211; einfach allen, die ein offenes Herz dafür haben könnten:</p>
<p><strong>1. Klick auf den Facebook-Button gleich hier unter dem Artikel!</p>
<p>2. Schick jemandem den Link zu dieser Seite per Email direkt von Deinem Browser aus!</p>
<p>3. Poste dieses Video wo immer Du magst &#8211; Auf Deiner Website, in Deimem Blog, in Foren, auf einer Pinwand oder als Kommentar!</strong></p>
<p>Dazu gehst Du einfach direkt auf den <a href="http://www.youtube.com/user/tangsworld">Tangsworld-Youtube-Kanal</a> zum Video »Puppetji &#8211; Meditation«. Dort findest Du unter <strong>»Weiterleiten«</strong> viele Möglichkeiten.</p>
<p>Foto © Puppetji.com &#8211; Puppetji&#8217;s englische Website: <a href="http://www.puppetji.com">www.puppetji.com</a></p>
<p> <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Namaste, Friede und Karotten <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/puppetji-meditation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Puppetji]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Ende der Beziehungskiste &#8211; neue Chance für die wahre Liebe</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/ende-der-beziehungskiste-neue-chance-fuer-die-wahre-liebe/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/ende-der-beziehungskiste-neue-chance-fuer-die-wahre-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 15:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenpartner]]></category>
		<category><![CDATA[spirituelle Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=512</guid>
		<description><![CDATA[Seit Jahrtausenden zersägen sich Frauen und Männer gegenseitig im ihren selbstgezimmerten Kisten, die sie Beziehungen nennen. Gibt es einen Weg, ohne Zauberei heil aus diesem Affenkäfig herauszukommen und wo bleibt die wahre Liebe?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Wahre Liebe &#8211; die Ursubstanz des Universums</h2>
<p>Damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen &#8211; hier vorweg meine Idee zur »wahren Liebe«:</p>
<p>»Liebe ist die Ursubstanz des Universums und daraus sind auch wir gemacht. Sie ist die göttliche Musik, die immer da ist und die wir hören können, wenn wir im Innern still sind. Dann können wir sie wahr-nehmen &#8211; die wahre Liebe &#8211; unermesslich und bedingungslos. Sie berührt und erfüllt uns, in welcher Form auch immer. Wenn Du in Stille in Dich hineinschaust, dann bist Du mit dieser Quelle verbunden, aus der Deine Inspiration und Kreativität sprudeln. Sie ermöglicht Verstehen jenseits des Verstandes und schenkt Dir intuitives Wissen. Wer dieses tiefere Verständnis, diesen Zugang nicht findet, wird Liebe nur als Worthülse für verschiedenen emotionale Bindungen verwenden, die uns sowohl Freude als auch Leid bescheren.«<br />
B.M.Tang | Geistesblitze</p>
<p><img src="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/zauberrevue_vandredi.jpg" alt="http://www.tangsworld.de/wp-content/gallery/posts/zauberrevue_vandredi.jpg" /></p>
<h2>Zersägte Frau &#8211; zersägter Mann</h2>
<p>»Das mit der Sägerei unter der Überschrift klingt ja ziemlich hart, Tang!« &#8211; »Soll’s auch!« Natürlich wird hier körperlich niemand wirklich in Stücke zerteilt, aber emotional fühlen sich viele Männer und Frauen in ihren Paarbeziehungen genau so, und nicht anders &#8211; jedenfalls nachdem der Zucker abgeleckt ist. Das mit dem Zucker stammt von meiner gescheiten Oma Luise, für die die Beziehungskiste selbstverständlich nie zur Diskussion stand. Das kam damals einfach nicht in Frage.</p>
<p>Kommen solche Angriffe auf heilige Bündnisse und das traditionelle Familienbild vielleicht aus meinem eigenen Scheitern, oder bin ich nur neidisch auf alle, die glücklich als Paare zusammen sind? Die Antwort darauf fällt mir ganz leicht. Ich liebe und verehre einige alte und zugleich junggebliebene Paare, denen ich begegnen durfte. Ihren abenteuerlichen Lebensgeschichten zu lauschen und wie sie auch nach gewaltigen Stürmen immer wieder zueinander gefunden haben, gemeinsam gewachsen sind &#8211; das bringt mich völlig neidlos zum strahlen. Wie sie wirklich zueinander und zum Leben stehen &#8211; das sehe ich meist in den Falten ihrer Gesichter und in ihren Augen, wenn sie sich anschauen. Daneben gibt es aber auch unzählige Zweckgemeinschaften im Namen der Liebe, die diese Verbindungen freiwillig niemals aufkündigen würden. Sei es aus Gründen von Abhängigkeiten auf verschiedenen Ebenen oder einem Sack voller Vorstellungen darüber, was richtig oder falsch ist und wie es im Leben zu sein hat.</p>
<h2>Beziehungswurst</h2>
<p>Zur heißgeliebten und viel beschriebenen Beziehungswurst habe ich ja schon hi und da etwas von meinem Senf hinzugegeben, wie beispielsweise im Artikel: <a href="http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/">Alleinerziehender Papa – Was nun? – 4. Ausblicke</a> mit Schwerpunkt auf Trennungsszenarien und deren Hintergrund. Auch in meinem Roman <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/momoko-von-der-kunst-wunschlos-gluecklich-zu-sein/">Momoko</a> habe ich im Kapitel »Halbkreis sucht Halbkreis« das Drama der dualen Partnersuche als Parabel beschrieben. Inspiriert wurde diese Geschichte von den Ausführungen von James Redfield in den <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-prophezeiungen-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Prophezeiungen von Celestine</a> über die romantische Liebe.</p>
<p>Wieso komme ich immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln auf dieses Thema zurück? Nun, da gibt es in mir zum einen die helle Freude an weiblicher Energie und ihren Ausdrucksformen. Und zum Anderen kommt dazu so etwas wie ein tiefes intuitives Wissen, dass diese Wesen eben nicht von der Venus stammen und komplett anders ticken &#8211; das ist nur ein Spiel für die Oberfläche, die wir alle kennen. Darunter verborgen liegt die Möglichkeit zu tiefer Verbundenheit und Verschmelzung von Ying und Yang jenseits der Polarität.</p>
<p>Daher möchte ich heute die Vision nähren, dass wir &#8211; wenn sich alle Ergänzungswünsche über einen Anderen, oder Dinge von Außen, durch Bewusst-Sein aufgelöst haben &#8211; sehr wohl Beziehungen zwischen Mann und Frau leben können, die auf jegliche Macht und Kontrollspiele verzichten. Mit Ergänzungswünschen meine ich dabei die Sehnsucht nach dem verlorenen Gefühl von Vollständigkeit, von Ganzheit, von Heilsein. An dieser Mangelerscheinung krankt so ziemlich die ganze Menschheit. Die gute Nachricht aber ist:</p>
<h2>Wir sind und waren nie unvollständig!</h2>
<p>DIe Unvollständigkeit &#8211; dieser innere Mangelzustand &#8211; ist gelebte Illusion! Allerdings mit gewaltigen Konsequenzen. Sie schickt uns auf einer manchmal lebenslange Suche, dieses Gefühl von »innerem Loch« durch irgendwas von Außen zu stopfen oder zu besänftigen. In spirituellen Kreisen führt die Sehnsucht nach Erfüllung und Ganzheit oft zum Wunsch nach dem Seelenpartner. Irgendwo da draußen im Universum muss er doch sein, der ultimative Glücks- und Heilsbringer, der zu mir passt und mich perfekt ergänzt. Aber unsere verwandten Seelen sind keine Hälften, sondern ebenfalls vollständige Kreise &#8211; um bei der Geometrie zu bleiben -, mit denen wir tief verbunden sind.</p>
<p>Für die traditionelle duale Partneridee ist das Bild »Halbkreis sucht Halbkreis« durchaus passend. Wenn hier zwei menschliche Hälften zusammengehn, bilden sie von außen gesehen einen Kreis. Sieht doch gut aus &#8211; frisch verheiratet und zusammengeklebt, bis das der Tod uns scheidet! Nee, das geht heute viel schneller &#8211; dank Sekunden-Spezial-Bastel-Kleber für Beziehungskisten! Der hält meist nicht lange. Dafür reißt er beim Auseinanderfallen oft tiefe und schmerzhafte Wunden.</p>
<p>Hier nun die alternative Aussicht: Wenn zwei volle Kreise &#8211; zwei Menschen im Bewusstsein ihrer Ganzheit &#8211; zusammengehen, dann bilden sie wie die ineinander geschlungenen Glieder einer Kette die liegenden Acht &#8211; das Zeichen der Unendlichkeit. Das ist das Bild, das ich in <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/momoko-von-der-kunst-wunschlos-gluecklich-zu-sein/">Momoko</a> beschrieben habe und das ich immer noch vor Augen habe, wenn ich an die Vision von wahrer Liebe denke.</p>
<h2>Angst vor dem All-Ein-Sein</h2>
<p>Das Gefühl von Mangel und Unvollständigkeit nährt sich größtenteils aus Angst vor dem All-Ein-Sein. Wie kommt das? Was für eine makabre Verrücktheit! Um Dir vor der Verbundenheit mit Allem Angst zu machen, bedarf es einiger Anstrengung &#8211; möchte man denken. Leider nein! Als kleines Kind kopiert Du einfach die Weltsicht Deiner Bezugspersonen &#8211; voller Urvertrauen in die absolute Richtigkeit und Wahrheit dieser Perspektive &#8211; und machen sie Dir zu eigen. Zack! So schnell geht’s! Wenn dann in seiner Umgebung alle so drauf sind, kommt doch kein Kind auf die Idee, diese gelebte Illusion in Frage zu stellen, oder? Na, inzwischen schon &#8211; und es werden immer mehr. Diese neuen Kinder &#8211; so kommt es mir manchmal vor &#8211; geben uns Begleitpersonen für eine gewisse Zeit die Chance, unsere Ver-Rücktheit zu erkennen und mit ihrer Hilfe wieder ganz und heil zu werden. Wenn wir da jedoch nicht mitgehen wollen, behalten sie ihre Weisheit für sich und gehen irgendwann ihren Weg &#8211; auch ohne uns. Aber ich gebe zu, dass es mir schon öfters mal den Magen verdreht, wenn ich beobachten darf, wie »bewusstlose« Eltern mit allen ihren gegebenen Möglichkeiten versuchen, ihre wunderbar klaren Kinder auf die »richtigen« Gleise zu zwingen &#8211; von Schule und KiGa gar nicht zu reden. Da geht mir schon mal der Gaul durch und »Robin Hood« bricht durch. Aber ich mag mich jetzt nicht aufregen, denn diese Kids sind glücklicherweise nicht wirklich aufzuhalten.</p>
<p>Ohne jetzt prophetisch zu werden &#8211; Unser Blick auf uns selbst und die Welt scheint sich gerade in großem Stil zu drehen. Da draußen gibt es inzwischen Millionen, die das uralte Trennungs-Paradigma sehr wohl hinterfragen und als große Seifenblase entlarven. Meine persönlich größten Verbündeten hierbei sind ganz klar meine Kinder. Die habe ich &#8211; soweit mir das möglich war &#8211; mit diesem Blödsinn größtenteils in Frieden gelassen. Das soll aber nicht heißen, dass sie das Spiel nicht kennenlernen oder ausprobieren. Das geht in unserer Gesellschaft nicht. Aber sie wachsen mit nem guten Freund und Erinnerer auf und treffen glücklicherweise auch auf ähnliche Spinner. Und wenn mich gerade selbst mal wieder die Blindheit schlägt, krieg ich meist von ihnen eins auf die Glocke zusammen mit einem dreifachen: »Meister Dickkopp, schläfst Du noch!«</p>
<h2>Spirituelle Intelligenz</h2>
<p>In James Redfields neuem Buch <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-zwoelfte-prophezeiung-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Die zwölfte Prophezeiung von Celestine</a> wird eine Form der Beziehung zwischen Mann und Frau angesprochen, die auf die alten Machtspiele verzichtet. Diese Spiele dienen üblicherweise der Kontrolle über den Energiefluss. Im Grunde soll damit verhindert werden, dass der geliebte Partner &#8211; die besserer Hälfte &#8211; als Versorgungsquelle versiegt. Was da so an Manipulations-Repertoir aufgefahren wird, kennst Du sicher aus eigener Erfahrung oder aus Hollywood-Streifen. Als Mann muss ich einfach sagen &#8211; wir sind da emotionale Anfänger und haben in diesem Spiel keine echte Chance. Während sich Männer ersatzweise gerne ihres akademischen Wissens und IQ rühmen, hat man traditionell Frauen nie ihre emotionale Intelligenz und die damit verbundenen intuitiven Fähigkeit zertrampelt. Sie mussten dafür andere Unterdrückungen ertragen. Fataler Weise spielen die Mütter bei der Übertragung dieser Muster und Programme naturgemäß eine Schlüsselrolle. Aber das ist ein anderes Thema. Entscheidend ist, dass vollständige Frauen und Männer ihre Kraft und Intelligenz dazu einsetzen, einen Geschlechterkampf zu kämpfen, bei dem es nur Verlierer geben kann. Das ist schlichtweg krank, wenn Krankheit das Gegenteil von Gesundheit und Heil-Sein ist. (vgl. englisch: holy, »heilig«, von whole = ganz)</p>
<p>Grund dafür ist, dass wir seit unserer Geburt als völlig autarke Energie-Packs rumlaufen und unsinnigerweise nur eins im Kopf haben: »Strom gibt’s nur aus der Steckdose &#8211; beim Anderen!« Für diesen Mist kopieren wir seit Jahrtausenden die Kontrolldramen unserer nächsten Angehörigen und gehn damit aufeinander los. Eine Art von Energie-Kanibalismus. Es spielt gar keine Rolle, wer da offensichtlich emotional die stärkere Vorhand spielt oder das Spiel scheinbar gewinnt.</p>
<p>Was geschieht aber, wenn diese Illusion aus dem Schornstein fliegt und die Kontrollspielchen im Papierkorb verschwinden? Macht dann jeder für sich weiter und wir werden zur absoluten Single-Gesellschaft? Vielleicht vorübergehend. Die Beziehungen, die auf Abhängigkeit und Ergänzungsspielchen beruhen, lösen sich auf &#8211; wie wir überall beobachten können. Manche Paare schaffen es ohne Trennung, diese einschneidende Verwandlung ihrer Verbindung zu vollziehen. Andere schaffen es nicht, die Gewohnheiten und Programme gemeinsam zu durchbrechen und müssen dazu getrennte Wege gehen. Letztlich muss klar sein, dass wir uns niemals von uns selbst trennen können. Und wenn ich mir in meinem Gegenüber, meinem Partner oder Ex-Partner, letztlich selbst begegne, macht es umso mehr Sinn, mit Achtsamkeit die eigenen Muster zu beobachten. Das ist spirituelle Intelligenz!</p>
<h2>Seelenpartner</h2>
<p>Hartwig Kopp-Delaney hat nicht nur wunderbare digitale Kusntwerke geschaffen, die schon einige meiner Artikel treffend illustriert haben, sondern auch ein paar bemerkenswerte Texte mit seinen Bildern als Video-Clips verfilmt. Der Clip über Seelenpartner passt hier wunderbar hinein:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/pHuhrNevTx4?version=3;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Agape &#8211; Selbstlos schenkende Liebe</h2>
<p>James Redfield schreibt über eine wunderbare Vision, wie bewusste Beziehungen aussehen können. Wie z.B. &#8211; Zitat: »das Märchen und die Polarisierung überwunden werden kann, durch die Männer und Frauen voneinander getrennt sind.« Es geht darin um gegenseitige Manipulation und versteckte Macht- und Kontrollausübung … jeder auf seine Weise. Und er schreibt, wie sich dieser gelebt Unfug durch »Agape« überwinden lässt.</p>
<p>(Wiki: Agape &#8211; die selbstlos schenkende Liebe &#8211; Agape bedeutet nicht direkt jene Art der Liebe, die im deutschen Sprachgebrauch üblicherweise mit dem Begriff »Liebe« verbunden wird, sondern vielmehr eine spirituelle und »metaphysische« Verbindung zwischen Menschen. Bei Agape handelt es sich nicht um »exklusive« partnerschaftliche Liebe, sondern um eine »inklusive« gemeinschaftliche Liebe.)</p>
<p>Zitat: »… um eine echte Bewusstseinsverschmelzung, das Einssein zu erfahren … müssen wir in einen Zustand der Liebe zurückfunden, der die sexuelle Komplexität völlig transzendiert … «</p>
<p>Es ist gar nicht abzusehen, welche erfüllten und unabhängigen Verbindungen künftig zwischen den Geschlechtern möglich sind, wenn das Trennungs-Paradigma zerbröselt und sich vollständige und ungebrochene Menschenwesen in Liebe begegnen. Was für wunderbare Kinder werden daraus wachsen &#8211; was für eine erfreuliche Vision &#8211; was für schöne Aussichten!</p>
<p>Ohne all diese Prophezeiungen zu schmälern &#8211; eigentlich ist es mir völlig Wurscht, ob das alles nachher oder morgen oder 2012 eintrifft. Wenn es schon jetzt bei mir im Allerkleinsten &#8211; in meinem Alltags-Mikrokosmos -möglich ist. Ja, jetzt in diesem Augenblick! &#8211; Aber geil wär’s schon, wenn auf der Party noch n paar Verrückte mittanzen würden … haha <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>True Love &#8211; Pamina Fuchs</h2>
<p>Zum Abschluss möchte ich diesen Artikel, der mit wahrer Liebe begonnen hat, mit wahrer Liebe beschließen. Und zwar mit den Worten meiner Seelen-Freundin Pamina Fuchs, die ein Posting über »True Love« in ihrerm Blog <a href="http://crystalstarchild.blogspot.com">Crystal Starchild</a> auf Englisch veröffentlicht hat und es mir hier in eigener deutscher Übersetzung zu Verfügung stellt. Noch einmal mein Dank aus tiefstem Herzen an dieser Stelle.</p>
<p>»Wahre Liebe existiert jenseits der Dualität. Sie entspringt dem Herzen, ist Göttlicher Natur und hat ihre Quelle in Gott. Also ist sie frei von Konditionierungen, ewig überfliessend aus der Fülle, selbstlos, immer bereit zu geben und zu vergeben und niemals fordernd. Sie kann weder enttäuscht werden, noch verletzt, noch kann sie jemals sterben. Sie klammert sich an niemanden und nichts Bestimmtes, sondern strömt grosszügig zu Allen und Allem. Sie verlangt nie erwidert zu werden, denn sie wird im Überfluss genährt aus der der Höchsten Quelle, die unerschöpflich und allgegenwärtig ist. Wahre Liebe ist unschätzbar und kann somit weder verkauft noch gekauft werden. Sie entsteigt dem spirituellen Herz-Zentrum und wird dort gefühlt. Sie existiert unabhängig und ist frei von Anhaftungen des Denkens und sinnlicher Vorlieben -, denn sie ist ein Zustand des SEINs.</p>
<p>Also liebt Dich ein(e) wahre(r) Liebende(r) von ihrem/seinem Herzen her und ist somit in der Lage, Dein Wahres Selbst zu erkennen &#8211; Deinen unsichtbaren Teil, der jenseits der Augen des Verstandes liegt.«</p>
<p>Fotos: Beziehungskiste | © bertine.de<br />
Zauber-Revue Vandredi &#8211; zersägte Jungfrau, 1923 &#8211; Deutsches Plakat | © Museum Essen</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/ende-der-beziehungskiste-neue-chance-fuer-die-wahre-liebe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Traumwandler &#8211; Leben im Jetzt mit Kindern</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/traumwandler-leben-im-jetzt-mit-kindern/</link>
		<comments>http://www.tangsworld.de/traumwandler-leben-im-jetzt-mit-kindern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 21:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern und Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=507</guid>
		<description><![CDATA[Wie im Traum kommt es mir manchmal vor, wenn ich völlig auf Autopilot durch Konflikte und Engpässe steuere, die mich früher völlig aus dem Häuschen gebracht hätten. Bin ich jetzt alt und weise geworden oder einfach nur zu müde, um mich aufzuregen? Wahrscheinlich stimmt beides ein bisschen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein Weilchen her, seit ich zum letzten Mal im Blog über das Leben mit meinen Söhnen Joy (9) und Ray (4) geschrieben habe. Inzwischen ist <a href="http://www.tangsworld.de/serien/puppetji/">Puppetji</a> in mein Leben geflutscht und der knuffige Kerl macht mir echt Freude. Aber während all dem geht mein Alltag mit den Kindern natürlich weiter, und gerade dann, wenn alle gleichzeitig was von mir wollen und sich mal wieder Ereignisse verdichten, bekomme ich Gelegenheit, meine Erkenntnisse und Weisheiten, die ich so von mir gebe, gründlich zu testen und zu überprüfen.</p>
<p>»Dingdong!« … Huch, wer ist den da an der Haustür? Ich will doch gerade schreiben … Moment … ich drück mal den Türöffner …</p>
<h2>Der rote Faden im perforierten Zeitablauf</h2>
<p>Sorry &#8211; hat doch etwas länger gedauert … ist jetzt eine Stunde später. Das war ein Klavierschüler, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Seine Stunde hatte ich vom Nachmittag auf 10:00 Uhr Morgens gelegt, weil er heut ne größere Feier hat. Und in 10 Minuten geht’s auch gleich weiter mit ner Gesangstunde. Ja, aber genau so isses eben. Cool bleiben und immer schon aufmerksam auf die nächste Welle aufspringen. Natürlich ohne Widerstand gegen das, was da gerade reinrauscht. Dann gelingt es auch in nem völlig perforierten Zeitablauf, den ich vorher gar nicht absehen und überschauen kann, den roten Faden nicht zu verlieren. Ich hätte auch völlig ausflippen können, weil ich mir ja was vorgenommen hatte, das dann mit einem »Dingdong« abrupt in die Hose ging.</p>
<p>»Dingdong!« … es geht weiter … also bis später … mal sehn, was noch alles dazwischen kommt. Soll wohl ein Test werden, wenn ich schon darüber schreibe, wie ich so meinen Tag meistere. Also immer schön wach bleiben, Tang.</p>
<h2>Now that I found You</h2>
<p>… Das tat gut … wirklich aus voller Kehle gesungen und dazu Klavier gespielt! Nach ein paar Rockschnulzen von Michael Bolton, bei denen ich mich immer schön auspowern kann, hatte ich gerade meiner Schülerin Katja von meinem lustigen Zeit-Löcherkäse-Schreibvorhaben erzählt und ohne hinzuschauen zum zum nächsten Lied vorgeblättert. Da stand dann unvermittelt dieser Text vor mir:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Now that I found You</strong><br />
© 1991 Words and music by Michael Bolton and Diane Warren</p>
<p style="text-align: center;">»I can still remeber, when all I had was time<br />
- time when I had nothing, but this empty heart of mine -<br />
- When I needed inspiration, and the night was all I knew …«</p>
<p>Ja, und dann geht’s im Text allerdings ganz banal weiter: Mann trifft Frau, die den Inspirationsjob für ihn übernimmt und künftig das Licht für den Künstler spielt und … wie sollte es anders sein … ohne die er dann nicht mehr leben kann … uaahhh! Aber ich musste natürlich sofort an alte Einsamer-Single-Wolf-Zeiten zurückdenken, als ich wirklich ne Menge Musik geschrieben habe. Im Grunde sind in diesen Worten ja zwei gute Voraussetzungen für kreatives Schaffen beschrieben: genügend freie Zeit und der leere Raum, in den sich die Inspiration entfalten kann. Heute sieht das für mich natürlich ganz anders aus. Aber die kreative Leere, das weiße Blatt Papier, auf dem ein neues Bild gemalt werden kann &#8211; dieser Freiraum existiert immer in uns, selbst wenn da draußen der Bär tobt. Das ist im Zusammenleben mit den Kindern für mich heute die Herausforderung: Bewusst diese Möglichkeit zur Entfaltung wahrzunehmen, die von keiner äußeren Bedingung abhängt. Hingabe an jeden Augenblick &#8211; dann wir der Alltag zur Meditation!</p>
<p>… und jetzt aber ratzfatz auf&#8217;s Rad und ab in den Waldkindergarten, Ray abholen. Naja, alles, was ich mir für heute vorgenommen hatte, wird wohl nicht klappen, aber ich lass mich gerne überraschen. Mal sehn, was am Ende wirklich noch offen ist.</p>
<h2>Einen Woche später …</h2>
<p>Na Bravo … die Unterbrechung hat tatsächlich ne ganze Woche gedauert und jetzt weiß ich wirklich nicht mehr so richtig, wie ich wieder in Fluss komme. Vielleicht sollte ich mal kurz ein paar Takte Klavier spielen …</p>
<p>… 10 Minuten Improvisation über eine altes Osacar Peterson Stück &#8211; ja, das hat wirklich gut getan. …</p>
<p>Vielleicht fang ich einfach mal damit an, was mich gerade inspiriert. Ich lese nämlich gerade <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-zwoelfte-prophezeiung-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Die zwölfte Prophezeiung von Celestine</a> von James Redfield und schwimme dabei auf so ner angenehmen Erinnerungswelle, die noch aus den Tagen stammt, als ich vor vielleicht 15 Jahren zum ersten Mal die <a href="http://www.tangsworld.de/buecher/die-prophezeiungen-von-celestine-tangsworld-amazon-shop/">Prophezeiungen von Celestine</a> las und damals auf tiefe Weise berührt war. Es war für mich ein echtes »Aha-Erlebnis«, da mir dieses Buch einige persönlich Erfahrungen, die mir bis zu jenem Zeitpunkt teilweise beängstigend vorkamen &#8211; wie Synchronizitäten, Intuition oder Energiewahrnehmungen etc. &#8211; nunmehr Schwarz auf Weiß vor meinen eigenen Augen präsentierte. Ich hatte Blut geleckt und war begeistert.</p>
<h2>Sychronizität</h2>
<p>Zum Verständnis eine kurze Erklärung von Sychronizität, wie sie C.G.Jung geprägt hat: »Bedeutungsvolle Ereignisse, die scheinbar zufällig und akausal, aber sinnfällig auftreten und uns oft in Entscheidungssituationen bewusst werden.« Beispiel: Der alte Freund, der nach 10 Jahren plötzlich anruft, nachdem man gerade an ihn gedacht hat. Laut Jung handelt es sich bei diesem Synchronizitätsprinzip um die »psychisch bedingte Relativität von Zeit und Raum«.</p>
<p>Seit ich das neue Buch von Redfield lese, achte ich etwas mehr als sonst, wie ständig die passenden Ereignisse und Begegnungen in mein Leben fließen. Und wenn ich nicht versuche, das mit meinem Verstand zu kontrollieren, sondern mich einfach treiben lasse, dann läuft das wirklich traumwandlerisch ab. Mit »treiben lassen« meine ich nicht handlungslos zu sein, sondern eher aufmerksam und gleichzeitig absichtslos.</p>
<h2>Zen-Meister</h2>
<p>So lebe ich ja im Grunde die meiste Zeit mit meinen Kindern zusammen. Es gibt da natürlich klare Terminvorgaben wie Schule, Kindergarten, und Arbeitszeiten. Gleichzeitig versuche ich aber möglichst ohne zuviel Zielvorstellungen durch den Tag zu gehen. Genaue Vorstellungen, wie es laufen soll, werden bei nächster Gelegenheit durch die Jungs abgeschossen. Sie sind dann wie alte Zen-Meister, die mir mit dem Stock auf den Rücken schlagen, damit ich aufwache und wieder zentriert bin. Ich merke das besonders in Extremsituationen, bei denen eine totale Dichte von Dingen auftritt, die ich jetzt möglichst alle gleichzeitig bewältigen soll. Die einzige Wahl die bleibt: Ausflippen oder Durchgehen. Ausflippen kann ich schon gut &#8211; jahrelang geübt. Widerstandslos durchgehn klappt aber immer besser. Wie? Ich ignoriere die Zeit und den Druck der sich dadurch aufbaut so gut es geht. Denn die Kinder merken ganz genau, wenn ich auf die Uhr schau und innerlich am Rad dreh und … werden dann ganz fies immer l…a…n…g…s…a…m…e…r.</p>
<p>»Ray, es geht gleich loo…oos, wir müssen zum Kindergarten!«, ruf ich ins Kinderzimmer. Keinen Antwortet. »Hast Du mich gehört?« Keine Antwort &#8211; denn Ray spiel ganz versunken mit seinen Dinos. »Kannst Du mitspielen, Tang? Ich bin ein Queenosaurus und Du ein Prananatiopranasaurus, okay?« &#8211; »Sorry, aber das geht jetzt schlecht, denn wir wollen doch pünktlich im Wald sein.« (Tang, was redest Du da von »Wir« &#8211; ist ja wohl voll gelogen!) »Ich meine, <em>ich</em> möchte schon recht pünktlich zum Morgenkreis dort sein, Ray.« (Schon besser ausgedrückt, Tang) Ich ziehe Ray ohne ihn aus dem Spiel zur reißen mit akrobatischen Verrenkungen Hose und Strümpfe an und hüpfe dann selbst in meine Klamotten. Als ich fertig bin, ist Sohnemann dann ebenfalls bereit zu gehen, und wir kommen tatsächlich recht passend und ohne große Pulsbeschleunigung meinerseits im Wald an. Das war nicht immer so! Ich hab da etliche Varianten ausprobiert, doch der Schlüssel für einen entspannten Ablauf liegt nie bei den Kids, sondern in meiner inneren Haltung. Ich hab zwar klar ein Ziel auf dem Schirm, muss es aber nicht um jeden Preis erreichen.</p>
<h2>Zeitsklaven</h2>
<p>Natürlich hab ich so meine Probleme, den meisten Mamas im Waldkindergarten zu erklären, dass man kleinen Kindern doch nicht unbedingt die Zeitsklavenkette, die uns Erwachsenen selbst soviel Stress bereitet, nun ebenfalls anlegen muss. Die Mädels haben natürlich wie fast alle von uns über Pünktlichkeit klare westliche Konzepte in der Blutbahn und wollen daher alle pünktlich um 9:00 ihre Kids abgeben. Ist ja durchaus verständlich &#8211; aber es ändert sich dadurch auch nichts wirklich. »Die müssen das lernen!« und »Das muss rechtzeitig eingeübt werden &#8211; Rituale sind wichtig!« und vieles mehr aus diesem Erziehungs-Nähkästchen kommt mir da mit voller Überzeugung entgegen &#8211; nicht von allen glücklicherweise. Also lass ich’s lieber, übe mich gelegentlich in bürgerlichem Ungehorsam und komme entspannt zu spät. Es geht dabei ja auch nicht um respektloses Zuspätkommen oder Verabredungsbrüche, sondern um ein entspanntes Verhalten in Bezug auf die engen Zeitkorsagen, die wir uns ja selbst geschneidert haben.</p>
<p>So, jetzt ist wieder mal kurz vor 13:00 Uhr und ich rausche wieder ab, Kinder einsammeln aus Kiga und Schule. Gekocht hab ich noch nichts, aber dafür drei Takte Klavier gespielt und schön was getippt. Mal sehn, wann es weitergeht. Bis später …</p>
<h2>Rasensprinkler und nasse Unterhose</h2>
<p>… Cool … irgendwie hat heute außer auf  ein paar Snacks keiner Hunger, und es ist hier gerade alles völlig chillig. Da kann ich mich doch glatt mal davonstehlen und noch ein bisschen weiterschreiben. Das, was ich gerade vorhin erlebt habe, passt gut zu Thema und muss gleich hier rein &#8211; könnt mich immer noch kaputt lachen:</p>
<p>Vor ner halben Stunde etwa war ich in der Schule und hielt auf dem Glände nach Joy Ausschau. Da kam er auf einmal ganz freudenstrahlend aus dem Gebüsch &#8211;  von Kopf bis Fuß völlig durchnässt von einem Rasensprinkler, der die furztrockene Schulwiese und meinen Sohn zu neuem Wachstum anregen durfte. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Lieber Lachen! Auf jeden Fall war es Joy im Gegensatz zu mir bei 30 Grad im Schatten bestimmt angenehm kühl. Also Kofferraum auf, Joy auf den Rand gestellt und raus aus den Klamotten. Dann ein Handtuch auf den Beifahrersitz und den Kerl in der nassen und sicher angenehm kühlen Unterhose obendrauf. Ich hab dann noch mit Freude ein paar übrig gebliebenen Pausenbrote aufgefuttert und dann gings ab nach Hause.</p>
<p>Mmh … im Grunde brauche ich das Thema jetzt gar nicht mehr ellenlang zu vertiefen. Die Message ist draußen &#8211; glaube ich &#8211; und so kann es weitergehen im Abenteuer Alltag.</p>
<h2>Traumwandler mit Papa-Mental-Trainern</h2>
<p>So wie ein Traumwandler ohne Angst durch die Nacht tappt und nicht auf die Nase fällt &#8211; so schreite, hoppele, tanze oder krieche ich manchmal auf allen Vieren durchs Leben und wundere mich des Öfteren in der Nachbetrachtung, wie ich mal wieder durch den ein oder anderen Sturm ohne Schiffbruch hindurchgesegelt bin. Deshalb ein dreifach donnerndes Helau und Hurra auf meine nimmermüden Mitbewohner und Papa-Mental-Trainer, die mich jeden Tag, nein jeden Moment mit ihnen zusammen daran erinnern, wie einfach sich das Leben gestaltet, wenn meine Aufmerksamkeit im Jetzt verweilt. Das ist wie eine rettende Insel, auf die ich jederzeit zurückschwimmen kann, wenn mich mein Verstand mal wieder in Zwergenaufstände und Stürme im Wasserglas verstricken will.</p>
<p>Foto: Imagination of a Lucid Dreamer © H. Kopp-Delaney | flickr.com</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tangsworld.de/traumwandler-leben-im-jetzt-mit-kindern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
