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Kleines Hilfsprogramm

Still sein … die Gedanken anhalten … im Jetzt sein … ja, wenn das immer so einfach wäre! Gibt’s da keine Vorstufe oder so ne Art Hilfsprogramm? Probier’s mal mit dieser kleinen Übung.

Idee in der Badewanne

Na klar, mein Leben ist immer jetzt! So steht’s bei Eckhart Tolle. Prima, und gleichzeitig quatscht mir gerade jetzt mein Onkel im Kopf schon wieder dazwischen. Mit dem Verstand Frieden zu schließen und ihm Gelegenheit zu geben, den Augenblick zu achten – das kann man üben. Dazu hab ich mir diese Übung in der Badewanne ausgedacht. Ich meine natürlich, ich hab gerade gebadet, als mir das einfiel 😀 Mal sehn, ob’s dem ein oder anderen weiterhilft.

Sanfter Ausstieg

Vielleicht denkst du jetzt: »Schön und gut, aber mit dieser Methode kommentiert mein Verstand ja doch noch ständig und gibt nicht wirklich Ruhe!« Völlig richtig! Er tut das, was er immer tut, jedoch mit einer für ihn ungewöhnlichen Vorgabe: Er kommentiert das Jetzt! Und zwar beschreibend und nicht bewertend. Ausgerechnet der Punkt, den er als »Zeitarbeiter« so gut wie nie berührt. Er mag das Jetzt nicht, er kann es nicht begreifen.

Wirkliche Stille

Mit dem kontinuierlichen Beschreiben der momentanen Gefühle und Sinneseindrücke wenden wir einen Trick an. Wir nutzen die Tatsache, dass wir nie mehr als eine Sache gleichzeitig denken können. Das laute Aussprechen zu Beginn dieser Übung lenkt noch mehr Aufmerksamkeit auf den Moment. Irgendwann geschieht das alles lautlos und ehe wir uns versehen, entstehen immer größere Lücken im Gedankenstrom. Es wird schlichtweg langweilig, ständig zu wiederholen; »Mein Herz schlägt … jetzt schon wieder … und ich atme … Luft rein … Luft raus … und ewig so weiter« Dann ist auf einmal Ruhe im Karton und wirkliche Stille kehrt ein. Und genau da wollten wir doch hin, oder?

 

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