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Krieg kommt von kriegen

Krieg kommt von kriegen – oder auch umgekehrt. Aber was in unserem Inneren bringt uns auf diesen zerstörerischen Pfad? Gibt es einen Weg zu Frieden und Heilung?

Sachen kriegen, Recht kriegen, Ruhm und Ehre kriegen, und vieles mehr. Wozu das alles? Weil wir uns selbst nicht genügen, wollen wir uns ständig etwas hinzufügen. Das reicht vom einfachen Wunsch bis hin zur Habgier. Im Krieg findet diese Erkrankung des Geistes ihren Höhepunkt und offenbart ihre Destruktivität auf allen Ebenen. Es gibt dabei nichts von wirklichem Wert für unser Leben zu gewinnen.

Für das Gute kämpfen?

»Aber es doch gibt auch Kriege, wo für das Gute gekämpft wird«, höre ich manchmal. »Für eine gute Sache sterben« kommt aus der gleichen Ecke. Es braucht zwingend ein ausgeprägtes und gut etabliertes Trennungsbewusstsein, um Menschen dazu zu bringen, sich zu bekriegen. Wenn ich im anderen mich selbst erkenne, fällt das Töten viel schwerer. Dann wäre es ja purer Selbsthass! »Stell dir vor es gibt Krieg und keiner geht hin!« Dieser Satz beschreibt tatsächlich einen Lösungsansatz, der mir sehr gut gefällt.

 

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