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Zuhören ist das schönste Geschenk

Zuhören gehört zu einer echter Freundschaft, aber das geschieht leider seltener als man denkt. Viele benutzen den anderen als Laber-Eimer oder verhalten sich wie Papageien. Kennst du das auch?
Hier benutzt einer den anderen. Echte Freunde aber beschenken sich gerne und großzügig. Das vielleicht schönste Geschenk ist völlig kostenlos – nämlich Zuhören mit ungeteilter Aufmerksamkeit.

Diese verbreitete Krankheit, den anderen für irgenwelche Zwecke – bewusst oder unbewusset – vor den eigenen Karren zu spannen, hat natürlich ihre Ursachen. Wenn ich mein Gegenüber als getrennt von mir selbst wahrnehme und dazu noch mein eigenes Ego ständig füttern muss, dann kann und darf ich den anderen nicht vollständig wahrnehmen.

Im Grunde nehme ich mich selbst nicht als vollständig wahr und projiziere das lediglich auf mein Umfeld.

Es fällt mir dann schwer, eine Herzensverbindung zu meinen Mitmenschen aufzubauen. Aber selbstverständlich kann ich das das mit etwas Selbstbeobachtung schnell feststellen. Wenn beim nächsten Zusammentreffen mit jemandem der »Babbelheinz« in mir mal wieder loslegen will, dann genügt schon ein kleiner aufmerksamer Moment des Innehaltens, diesen unbedachten Impuls zu unterbrechen. Ein kurzer freundlicher Augenkontakt kann eine völlig andere Verbindung für das Gespräch aufbauen.

Ich übe das am besten mal zu Hause im Famileinkreis. Dort ist zum einen eine liebevolle Verbindung oft sehr viel leichter als zu vermeintlich Fremden, und zum anderen bietet sich ständig eine Gelegenheit, meine Achtsamkeit zu trainieren.

 

 

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