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Wenn es so etwas wie Lebenskunst gibt, ist es vielleicht die Kunst, wunschlos glücklich zu sein.

Leere Worte

Stanisław Jerzy Lec (1909-1966) war polnischer Lyriker und Aphoristiker. Sein Zitat bedarf keiner weiteren Erklärung, finde ich.

Unfrisierte Gedanken

Stanisław Jerzy Lec kritisierte in seinen Aphorismen unter anderem auf subtile und zugleich satirisch zynische Weise den damals stalinistisch geprägten polnischen Staat. Der Versuch, das Denken der Bevölkerung mit großen Reden und Worthülsen kontrollieren zu wollen, dürfte uns auch heute nicht fremd sein. Das Zitat stammt aus aus seiner Aphorismensammlung »Unfrisierte Gedanken« (1957) ein Jahr nach dem Posener Arbeiteraufstand im Juni 1956.

Stanisław Jerzy Lec

1909 in Lemberg als Sohn polnisch-jüdischer Eltern geboren, ging er 1933 nach Warschau, wo er als Lyriker und Satiriker bekannt wurde. 1943 konnte er aus dem Konzentrationslager entkommen, er überlebte den Krieg als Partisan und Widerstandskämpfer. Nach dem Krieg arbeitete er als Presseattaché in Wien, übersiedelte nach Israel und kehrte 1952 nach Warschau zurück, wo er 1966 starb.

 

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