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Das Gegenteil zum Minderwertigkeits-Komplex

Nein, auch wenn es fast so klingt, der Vollwertigkeits-Komplex ist kein neues Nahrungs-Ergänzungsmittel 😀, sondern das Gegenteil zum Minderwertigkeits-Komplex. Die Vorstellung von Unvollkommenheit wird hier als Illusion entlarvt und zerbröselt zu Gedanken-Staub.

Der Wunsch, wertvoll zu sein

Im Grunde beginnt das Problem bereits mit dem Wunsch, wertvoll zu sein. Als kleines Kind will ich gesehen werden, aber nicht unbedingt für jede kleine Tat gelobt oder bewertet werden. Mit Lob und Tadel, gut und schlecht, schön und häßlich bekommen wir quasi mit der Muttermilch schon unser Wertesystem vermittelt und wir kleben oft ein Leben lang daran fest. Das Gefühl: »Ich bin so nicht richtig oder mir fehlt etwas zum Glück« lässt uns nicht mehr los.

Messlatte vs Freiheit

Wenn die Messlatte dauerhaft zu hoch hängt und wir ständig an unseren gesteckten Zielen scheitern, verfallen wir in Frustration und so mancher fühlt sich dann unfähig oder gar minderwertig. Am Anfang mögen es unsere Eltern gewesen sein, die diese Latte installiert haben. Später treiben wir diesen unsozialen Sport mit uns selbst und gegenseitig. Nur wenn wir das Bewertungssystem als solches in Frage stellen und damit aufhören uns ständig selbst zu beurteilen, wird uns unsere Vollwertigkeit, unsere Vollständigkeit wieder bewusst. Dort beginnt unsere Freiheit.

 

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