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Es ist der Wunsch hinter allen Wünschen, die ewige Sehnsucht, zur Quelle unseres Seins zurückzukehren. Klingt das jetzt zu spirituell und unpraktisch? Es spielt keine Rolle! Ob wir wollen oder nicht, bewusst oder unbewusst zieht uns dieser Zustand und seine begleitenden Gefühle ein Leben lang fast magnetisch an.

Glück haben

Was aber ist dann »Glück haben«? Oft bezeichnen wir damit die Momente, in denen wir Gefahr, Pech oder Verlust glücklich entkommen sind. Auch scheinbar zufällige, unverhofft positive Ereignisse zählen wir dazu. Wenn wir dauerhaft Glück haben, nennen wir es Glückssträhne – eine Kette von Glücksmomenten. Mit dem Beiwort »haben« bleibt das Glück jedoch etwas, dass mehr oder weniger von Außen kommt, etwas, das uns widerfährt. Wir entwickeln dadurch die Vorstellung, dass man dieses Glück möglicherweise haben oder sich zu eigen machen kann. Und daher können wir es auch logischerweise immer wieder verlieren.

Erinnerungen an Glücksmomente

Wenn wir das Glück dann mal erwischen, wollen wir es am liebsten festhalten, aber – schwups – ist es uns wieder entwischt und wir warten wieder auf neues Glück. Was uns bleibt, sind die Erinnerungen an solche Glücksmomente. Das ist auf Dauer natürlich nicht sehr zufriedenstellend, und daher würden wir das gerne beeinflussen und kontrollieren. Wir lassen daher nichts aus und unversucht, um gezielt wieder dorthin kommen. Orgasmus, Schokolade, Lachen, Verliebtsein … alles ist uns recht, um unseren Körper wieder mit einem leckeren Hormon-Cocktail zu überfluten und uns in euphorische Glückszustände zu bringen. Daran ist auf den ersten Blick nichts auszusetzen, aber ist es wirklich das was wir wollen?

Glücklichsein

Unser tieferes Interesse gilt dem »Glücklichsein«, denn es gibt ja auch Menschen, die durchaus Glück im Leben haben aber dennoch nicht glücklich sind. Wir kennen das zum Beispiel von vielen Lottogewinnern. Menschen wiederum, die bereits glücklich und zufrieden sind, sind auf das Glück haben nicht angewiesen. Sie brauchen das Glückhaben nicht, um den glücklichen Seinszustand aufrechtzuerhalten.

Der Titel lautet absichtlich »Glück haben oder glücklich sein«. Hieße es »Glück haben, um glücklich zu sein«, könnten wir das viel leichter nachvollziehen. Das »oder« in der Überschrift ist aber bewusst gewählt, nicht als fiese Gemeinheit, sondern um auf eine andere Fährte zu locken, denn nach meiner Meinung schließt die Sucht und Jagd nach Glück dauerhaftes Glücklichsein tatsächlich aus. Ja wirklich! Es ist daher durchaus eine wichtige Wahl, für welchen Weg wir uns entscheiden.

Wie und ob wir dauerhaft glücklich, ja vielleicht sogar wunschlos glücklich sein können – dazu habe ich in meinem weiteren Artikel: »Wunsch – los = glücklich – sein!?« einige Anregungen aufgeschrieben.

Erstveröffentlichung 01.04.2007 – www.Glücks-Charta.de

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Series Navigation2. Wunsch – los = glücklich – sein!?


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