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Jelly Drops - Wasser, das man essen kann. Menschen mit Alzheimer und anderen Formen von Demenz fällt es besonders schwer, genug Wasser aufzunehmen. Der junger Erfinder Lewis Hornby hat für sie eine clevere Lösung gefunden. - GoodNews

Menschen mit Alzheimer

Menschen mit Alzheimer und anderen Formen von Demenz fällt es besonders schwer, genug Wasser aufzunehmen. Ob sie einfach vergessen, genug Wasser zu trinken, das Wasser nicht finden können, ob sie einfach keinen Durst mehr haben oder den Geschmack des Wassers nicht mehr mögen – Demenzkranke können leicht dehydrieren – und das mit verheerenden Folgen.

Der britische College-Student Lewis Hornby bemerkte, dass seine Großmutter, die an Demenz leidet, ebenfalls dieses häufige Problem zeigte. Als angehender Erfinder, der am Imperial College London Innovation Design Engineering studierte, sah Lewis dieses Problem als Chance. Er machte sich auf die Suche nach einem kreativen Weg, um Patienten auf eine neue, angenehme Art und Weise zu helfen, das benötigte Wasser aufzunehmen.

Dehydrierung bei Demenzkranken

»Bei Menschen mit Demenz werden die Symptome der Dehydrierung oft fälschlicherweise ihrer Grunderkrankung zugeschrieben, was bedeutet, dass sie leicht unbemerkt bleiben können, bis sie lebensbedrohlich werden«, erklärte Hornby. »Vor etwa einem Jahr wurde meine Oma unerwartet ins Krankenhaus gebracht, wo man feststellte, dass sie stark dehydriert war. Glücklicherweise war sie nach 24 Stunden intravenöser Flüssigkeitszufuhr wieder in ihrem normalen, glücklichen Zustand und genießt bis heute eine gute Lebensqualität.«

Lewis Hornby hat sich mit mehreren Demenzpsychologen beraten und eine Woche lang in einem Demenzpflegeheim gelebt, um schließlich die Idee für »Wasser, das man essen kann« zu finden. Er nennt sein Produkt »Jelly Drops«, und sie sehen so sehr wie Süßigkeiten aus, dass Patienten mit Demenz von den bunten Gummibonbons angezogen werden. Selbst Patienten, die ständig Essen und Trinken abgelehnt haben, werden von diesen wassergefüllten Gelatine-Drops angezogen. Sie sind dazu vegan und zuckerfrei.

Die Lösung: Jelly Drops

Hornby dachte auch über die Produktverpackung nach und entwarf eine klarsichtige, leicht zu öffnende Schachtel, die die Patienten auch visuell daran erinnert, die Jelly Drops zu essen.

»Als ihr das zum ersten Mal angeboten wurde, aß meine Oma 7 Jelly Drops in 10 Minuten«, sagte Hornby, »das Äquivalent zu einer Tasse Wasser, was normalerweise Stunden dauern würde und viel mehr Unterstützung erfordern würde«.

Lewis Hornby’s Jelly Drop-Kreation hat bereits mehrere Designpreise gewonnen, darunter den »Desire Award for Social Impact« der Dyson School of Design Engineering. 

Viele Alten-Pflegeheime in Großbritannien haben das Produkt inzwischen ausgiebig und erfolgreich getestet. Der junge Erfinder und sein Team konnten die Jelly Drops nach 18 Monaten Entwicklungsarbeit im Laufe des Jahres 2020 zur Marktreife bringen und sie sind in UK bereits erhältlich. Der US-Markt steht als nächstes auf dem Programm. Diese hilfreiche Erfindung kann gar nicht schnell genug die Welt erobern.

Über den neuesten Stand dern Entwicklung und Kaufmöglichkeiten kann man sich hier informieren: JellyDrops

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