0 Responses to Images tagged "hugging"

  1. Huuuuuuiiii. So witzig und so wahr. Danke dafür. 🙂

  2. Karin sagt:

    Lieber Tang, das hast du wieder sehr schön beschrieben. Neulich bei einem buddhistischen Seminar in Hannover hörte ich folgenden Satz:

    Geduld ist das beste Mittel gegen Ärger.

    Und das funktioniert tatsächlich, man kann sich immer wieder für diese Variante entscheiden. So wie du dich zum Gärtnern deiner 2 tollen Jungs entscheidest, immer wieder aufs Neue.

    Liebste Grüse aus dem Pilzparadies in der Südheide
    Karin

  3. Marie sagt:

    Hallo Tang,

    Es ist so schön von dir zu hören!
    Und so herrlich zu wissen, dass es Menschen gibt, die soooo viel Liebe verschenken können… für dich, deine Kinder, für uns uns alle…!
    Und was für ein wunderschönes Gefühl zu wissen, dass diese zwei Kinder genau das weiter geben werden, was sie bekommen haben: Liebe, Respekt, Selbstbewusstsein, Kraft, Halt.
    Das Wissen von dem Recht, sein zu dürfen wie man ist und sich voll entfalten zu dürfen… in der Achtung des Lebens…

    Schön gemacht… DANKE
    Marie

  4. Stephanie Claßen sagt:

    Hallo Tang!!!!
    Toller Artikel!!!!
    Ich war für meine Jungs viele Jahre lang einfach “Mama”, aber sie hatten schnell raus, dass sie mich wunderbar um den Finger wickeln konnten, wenn sie zu mir “Mami” sagten (so hatte ich meine Mutter genannt). Oder dass sie mich maßlos ärgern konnten, wenn sie “Mutti” zu mir sagten (das war meine Schwiegermutter….).
    Vor einigen Jahren fing Philipp (heute 20) an, mich schlicht “Mutter” zu nennen. Matthias (heute knapp 16) zog nach und obwohl es mich zunächst irritierte, gefällt mir diese Anrede heute gut – weil ich weiß, dass nicht emotionale Distanz oder übergroßer Respekt hinter dieser “kühlen” Anrede steckt. Unsere Beziehung zueinander könnte nicht besser sein – und auch wenn ich von einem der beiden mal zu hören bekomme : “Sei ruhig, Weib!”, haben wir viel Spaß miteinander, können uns aufeinander verlassen und sind wirklich gute Freunde!!!!

    Ganz liebe Grüße
    Stephanie

  5. Marie sagt:

    Hallo Tang,
    Herrlich, die Information an der ich Teilnehmen darf; Danke.
    Habe keine Kinder, und so habe ich dieses, Mama und Papa, noch nicht so bewusst Wahr genommen wie Du… Werde mir viel Gedanken darüber machen…doch deine Worte, hinterlassen ein sehr guten Gefühl…
    Danke dafür…
    Marie

  6. Dieter Lokai sagt:

    Hallo Tang,
    … ich finde deinen Artikel sehr sehr gelungen – “Respekt” – ! Ich erinnere mich auch an früherer Zeit, wie wir viel Zeit zusammen, zum Beispiel am Badesee, nicht nur die Sonne, den Sandstrand und das wunderbare Wasser genossen, sondern auch die Wortspielereien und guten Gespräche, genossen haben. Speziell zu dem Thema Namen, erinnere ich mich daran, dass ich dich mal fragte, worauf sich deinen Name “TANG” bezieht, da mich schon immer die Wurzeln von Worten, Begriffen und Namen interessierten …! Da verbirgt sich viel dahinter und es gibt da sehr viel zu entdecken … wenn man da mal des öffteren sich die Mühe macht, den Dingen nachzugehen …!
    Grüße
    Dieter

  7. Tang sagt:

    @ Dieter – Ja, Dieter, das waren aufregende Zeiten. Du hattest damals glaube ich gerade Krishnamurti gelesen und warst tief beeindruckt 🙂

    Der Artikel hier hat tatsächlich in diversen Gruppen und Foren interessante und sehr persönliche Reaktionen und Kommentare hervorgelockt. Die meisten haben sehr spontan und aus dem Bauch einfach auf die Überschrift geantwortet und den Artikel vielleicht erst nachträglich gelesen. Damit musste ich natürlich rechnen. Es war dennoch bereichernd, da ich von jedem etwas ganz persönliches erfahren durfte. Auf jede einzelne Meinung einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen und schnell in eine Positionsdiskussion – ein Für und Wider münden. Mir geht es aber eher um eine Beleuchtung von vielen Seiten – am besten von oben -, die Licht auf das Ganze werfen möchte. Bei genügend Helligkeit verblassen die Gegensätze eher – das Schwarz und Weiß verschwindet.

    Obwohl es auf den ersten Blick nur um zwei kleine Wörtern geht, schwingen beim Thema »Mama uns Papa« unglaublich viele persönliche Gefühle mit rein … und genau die sind es, die letztlich zählen. »… Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch,… «. das hat möglicherweise auch Goethe mit seinen Worten ausdrücken wollen, auch wenn es ihm bei Faust speziell um das Gottesbild ging. Ein Wort, eine Bezeichnung wird vom Aussprecher mit einer Bedeutung gesprochen, die er selbst erlernt und erfahren hat. Sie besteht aus einem gemeinsamen Konsens darüber – geboren aus gemeinsamer Sprache, Tradition etc. Dazu kommt ein persönliches dazugehörigen Gefühl. Für den Zuhörer kommen all diese Dinge zusammen und treffen auf sein Ohr. Habe ich ein Wort noch nie gehört, ist es mir als solches erst mal fremd – dann verstehe ich das nicht. Das Gefühl des Ausbrechers kommt aber sehr wohl bei mir an! Es schwingt sozusagen mit den Lauten wie Musik zu mir. Das betrifft Neugeborene ganz besonders. Sie hören ganz bestimmt mit anderen Ohren als wir Erwachsenen. Der Klang einer vertrauten Stimme, die Liebe die darin mitschwingt – all das zählt sicher mehr als die Reihe von Buchstaben! Wunderbar – wer beim Aussprechen von »Mama« sein Leben lang unterschwellig an Mutterbrust und Geborgenheit denkt, der hat auf jedenfalls dabei ein angenehmes Gefühl. Wer von der selben Mama auch ordentlich vermöbelt wurde – aus welchem Grund auch immer -, der entwickelt sicher noch andere Gefühle dazu. Wer keine leibliche Mutter als Kind hatte, dem ist vielleicht eine andere Bezugsperson ganz herzensnah und lieb geworden.

    Natürlich gibt es Laute, die uns als Menschenkinder im Säuglingsalter leicht von den Lippen gehen. Das hängt vor allem von unserer gemeinsamen Bauweise, sprich Anatomie ab – wir sind nun mal keine Hunde, sonst würden wir als Babies fiepsen, jaulen und später bellen. Wenn »Mama« zu den ersten Lippenlauten gehört, der beim Brustrausflutschen entsteht, dann hat das das ursprünglich genau diese und keine tiefere Bedeutung als vielleicht: »Prost, das war aber lecker!« Wäre Mamas Milch sauer oder bitter, käme als Antwort sicher eher: »Bääähhh!« Babies kommunizieren viel stärker ganzheitlich über intuitive und seelische Kanäle sowie über Berührung mit ihrer Umwelt, als mit Lauten oder gar Wörtern. Ob wir Alten das mitkriegen, hängt von unserer Bereitschaft zuzuhören ab und ob wir diese Sprache noch kennen. Fühlen tun wir es alle! Selbst das dickste Hackklotz wird vom offenen Blick und Lächeln eines Babies zutiefst gerührt.

    Andrea Ling hat mir bei Facebook geschrieben: »… Wenn ich zum Beispiel an das Lied von Heintje denke, wie er so voll liebender Inbrunst das “Maamaa..” singt, dann spürt man sowohl, dass er seine Mama besingt und dennoch schmelzen Millionen Mutterherzen dahin, weil sie sich ebenso angesprochen fühlen :))) Wenn er jetzt “Andreaaa..” sänge, was für eine geänderte Aussage 🙂 Ich möchte auch Freundin für meine Kinder sein, aber nicht nur, sondern viel mehr und daher möchte ich nicht wie alle Freunde, egal wie eng sie verbunden sind, beim Vornamen angesprochen werden. Wären wir Eltern denn einfach so austauschbar?«

    Diese Antwort spiegelt eine große Zahl der Elterngefühle zu »Mama und Papa« sehr gut wieder. Ich fang mal hinten an. Niemand fühlt sich recht wohl bei dem Gedanken, dass er austauschbar ist. Es torpediert unser Ego, unseren Wunsch nach Besonderheit und unser Selbstwertgefühl. Für viele ist es sehr wichtig, gebraucht zu werden und für andere etwas Besonderes zu sein. Leider ist dies aber eine mögliche Keimzelle von Co-Abhängikeit. In Mann-Frau-Beziehungen sehen wir das durchaus problematisch, aber installieren wir das nicht bereits in unseren Kinderstuben und wundern uns später, dass wir als Erwachsene aus diesen Mustern nur noch mit therapeutischer Hilfe rauskommen? Sind Adoptiveltern automatisch schlechtere Eltern, nur weil sie nicht »eigen Fleisch und Blut« sind?

    Wer Reinkarnation in Erwägung zieht – für den habe ich einen weiteren Gedanken: Zwischen vielen Menschen und besonders zwischen Eltern und Kindern gibt es möglicherweise eine tiefe Seelenverwandtschaft, die schon über mehrere Leben geht. Vielleicht war mein Sohn im letzten Leben meine Großmutter – wer weiß das schon? Solche engen Gefühle haben wir aber auch manchmal zu andren Menschen, die uns unglaublich vertraut vorkommen – manchmal gar vertrauter und näher als die eigenen Eltern. Warum auch nicht? Wenn alles eins ist und miteinander verbunden, dann ist eine persönliche Betrachtung immer ein mehr oder weniger schmaler Blickwinkel auf die Wirklichkeit hinter den Dingen. Allein die bedingungslose Liebe zu Allem was Ist – unsere Kinder eigeschlossen – entlässt die Mama-Papa-Diskussion in die relative Unwichtigkeit. Wie schön wäre das, wenn bedingungslose Liebe – die unsere Kinder uns entgegenbringen – in dieser Zeit nicht mehr das Besondere wäre, sondern zum Alltäglichen würde.

    Aus der Sicht der göttlichen All-Einheit sind alle Worte, die auf unseren wahren Ursprung hindeuten, kraftvolle Worte, in denen genau diese bedingungslose Liebe mitschwingt. Dieser Hinweis auf unseren wahren Ursprung steckt auch sicher in den Begriffen wie Vater und Mutter, die ja auch über das persönliche hinaus im religiösen oder spirituellen Zusammenhang benutzt werden. Dieser erweiterte Blick auf das Mutter- und Vatersein geht somit über das leibliche Elternsein weit hinaus und wird damit allumfassend und bedingungslos. Die eigenen Kinder – und vielleicht auch andere – in diesem Sinne ins und durch das Leben zu begleiten ist eine wunderbare Aufgabe und Herausforderung.

  8. Tang sagt:

    @ Karin – nun hat sich meine Antwort zum Thema »Geduld« tatsächlich zu einem ganzem Artikel ausgewachsen. »Geduld, Geduld, Geduld – oder – Sex, Drugs and Rock n Roll?« Danke für die Anregung 🙂

  9. Norman sagt:

    Geduld hat mit Dulden zu tun. Ist also ein Kompromiss, etwas, was eigentlich unerträglich wäre, trotzdem irgendwie zu (er)dulden. Halte ich nichts von, lieber das Unerträgliche ändern, bzw. die Sichtweise so darauf ändern, dass es nicht mehr unerträglich ist, sondern eben einfach – ist.

    (Ja, ich kann tolle Reden schwingen, nun darf ich nur noch lernen, das auch selbst zu leben, was ich den lieben langen Tag jedem mit solchen oder ähnlichen Problemen vorlabern könnte 😉 )

  10. Tang sagt:

    @ Norman – Nun geißele Dich selbst nicht gleich mit Deinen eigenen Worten – Deinen Kommentar finde ich absolut passend. Wer sagt denn, dass wir gleich alles leben können oder müssen, was wir als lebenswert erkennen und fühlen – und dann freizügig ausplappern? Für mich hat das was mit Selbst-Erinnern zu tun. Jedes Mal wenn ich schreibe, hole ich oft auch Dinge aus der Versenkung, die der Alltag zuschüttet. Das ist wie Schätze heben. Und Du bist auch so ein Schatz, Norman 😉

  11. Ortrun sagt:

    Geduld und Dulden können ist eine Eigenschaft, die wir wahrlich nur begrenzt gebrauchen können. Horst Eberhard Richter hatte ein Buch geschrieben das ich vom Titel hier passend finde: »Flüchten oder Standhalten«. Beides kann passen. Das herauszuspüren ist die Kunst. Da ich selbst ein sehr geringes Maß an Duldsamkeit besitze, war es durchaus hilfreich für mich ein wenig “Standhalten” zu praktizieren. Die Umwelt reagiert auf die “Lust-Prinzip-ler” sehr ungehalten. Ein bisschen geht es hier auch um die zwei verschiedenen Lebensweisen. Der Bauer und der Nomade. Nomadisches Leben braucht Flexibilität und Ungeduld (wenn es kein Essen gibt muss man weiterziehen). Der Bauer dagegen bestellt sein Feld beharrlich und muss “geduldig” auf seine Ernte warten.

  12. Tang sagt:

    Normans Hinweis auf das Erdulden, auf das Ertragen von Unerträglichem – Schmerz, Leid, Unterdrückung etc. ist eine wichtige Ergänzung dieses Themas, wie ich finde. Duldsamkeit finden wir als einen ein durchgehender Bestandteil der Geschichte. Allen voran die katholische Kirche, aber auch andere Religionen haben das Märtyrertum zu etwas Heiligem erhoben. Das hatte sicher auch ganz praktische Gründe. Wenn man diese Eigenschaften zur Tugend erhebt und Jesus am Kreuz noch als leuchtenden Beweis für diese Haltung, regiert es sich leichter. Die Mächtigen brauchen seit jeher duldsame Untertanen, die das bereits als Kinder von Kirche und Staat ins Milchfläschchen bekommen.

    Dies ist weder ein Aufruf zu Widerstand und Revolution noch zur Duldsamkeit von Unerträglichem. Bewusstes Sein bedeutet, das Naheliegende zu tun und für die Möglichkeiten offen zu sein, die gerade da sind. Genau das tun auch der Bauer und der Nomade. Sie handeln angemessen aus ihrer Lebenssituation heraus. Ihre Entscheidungen sind auch keine Kopfgeburten sondern Bestandteil ihrer Lebenserfahrungen und folgen auch oft ihrer Intuition. Sie warten nicht aufs Christkind und vergessen dabei ihr tägliches Leben.

    @ Ortrun – Kinder sind ja die typischen »Lust-Prizipler«. Die Befriedigung ihrer Bedürfnisse und Wünsche soll jetzt und gleich geschehen. Im Sinne von »Ich tu immer oder meistens wozu ich Lust habe« macht das Lustprinzip vielen Angst. Manche Zeitgenossen sind auch ein bisschen neidisch, weil sie manchmal selbst so leben möchten. Das hat ja auch was von: »Die eigenen Gefühle wahrnehmen und ihnen sofort nachgehen.« Sich das dauerhaft zu verkneifen, macht krank. Schon wieder etwas, das uns unsere Kids ganz gesund vorleben.

  13. Dieter Lokai sagt:

    Dazu fallen mir weitere Sprichwörter ein:

    „Kommt Zeit kommt Rat“ – „Gut Ding braucht Weile“ – „Alles zu seiner Zeit“!

    Das sind keine Weißheiten aus dem fernen Osten, aber unsere Vorfahren waren auch nicht gerade dumm.

    Für manche Dinge ist die Zeit noch nicht gekommen – sprich der Moment, das Jetzt, wo sich etwas manifestiert. Es ist zuweilen so, als wären Wünsche oder Erwartungen erst Vorläufer.

    Geduld kann nützlich sein, wenn für eine Sache auch noch Zeit genug bleibt um auf günstigere Konstellationen zu warten und „dann“ tätig zu werden. Geduld schenkt uns auch die Möglichkeit nach Lösungen oder Handlungsspielräumen zu forschen, was uns hilft unser Agieren dann präzisieren zu können. Geduld bedeutet sozusagen, auf den günstigen Moment zu warten.

    Dazu fällt mir noch ein, dass geduldige Menschen auch als Fels in einer Brandung bezeichnet werden. Und, Geduld benötigt keine Begründung – es wohnt das Vertrauen inne.

  14. Tang sagt:

    @ Dieter – jetzt wird’s interessant 😉 … Tatsächlich ist die lineare Zeitvorstellung – mit Vergangenheit und Zukunft – eine Voraussetzung für all diese Betrachtungen. Was aber, wenn es Zeit in diesem Sinne gar nicht gibt? Die Quantenphysik gibt darauf deutlich Hinweise. Wir Menschen sind im Allgemeinen meist mit psychologischer Zeit beschäftigt. Die findet weniger auf der Uhr als vielmehr in unseren Köpfen statt. Und da steckt sozusagen der Wurm drin, der uns ständig anbohrt und nervt.

    Geduld, so wie Du sie beschreibst, ist tatsächlich die Fähigkeit sehr wohl im Augenblick Ziele, Ideen, Visionen etc. zu formulieren und dann darauf zu vertrauen, dass alles zum rechten Zeit-Punkt, im richtigen Augenblick zu uns kommt. Das ist eine bewusste Lebenshaltung, die sehr wach die Möglichkeiten des Moments anschaut und innerhalb derer handelt. Das meinte ich damit, als ich zum Schluss des Artikels geschrieben habe, dass Menschen, die das Geheimnis eines erfüllten und zufriedenen Lebens für sich entdeckt haben, sich um Geduld oder Ungeduld keine Gedanken machen … haha … Eigentor Tang … ach egal 🙂

  15. Norman sagt:

    Tja, lieber Tang, danke für die Erinnerung! (& Schöne Weihnachten)

    Nur, irgendwie bleiben die Wünsche trotzdem. Beispiel: Nachdem ich mein Auto habe verschrotten lassen, habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich mich darüber identifiziert habe, ein Auto zu besitzen. Bei Licht betrachtet ist gerade hier in der Großstadt alles auch ohne Auto erreichbar (wenn auch etwas beschwerlicher), aber ich spüre geradezu, wie ich meinen Selbstwert daran fest mache. Und schon kommt wieder das liebe Geld daher, was ja die Grundbedingung für ein Auto ist, und alles, was da noch hinten dran hängt und so weiter….Und wenn ich (mit dem Verstand denkend) mir vorstelle, dass ich all diese Dinge, mit denen und über die ich mich identifziere, mal weglasse, dann – was bleibt dann übrig? Was bin ich? Nichts!!! Ein Nichts, das, so sagt das erlernte Wissen, zugleich das Alles ist.

    Da sich das aber noch nur im Bereich des angelesenen (Papageien-)Wissens abspielt, macht mir diese Vorstellung irgendwie noch etwas Angst. Genauer gesagt ist es der Verstand, der sich zwar vorstellen kann, die Wünsche loszulassen, aber spätestens beim Loslassen der Sorgen das ein oder andere Problemchen bekommt. Da ich weiß, wie sinnlos es ist, in Wolkenkuckuksheimer Luftschlössern zu verweilen, brauch ich was handfestes. Das heißt: Glaubenssätze debuggen, mich selbst umprogrammieren, auf dass irgendwann ein “Außenwelt-Level” erreicht ist, von dem ich sagen kann “Ich kann mich nicht beklagen” – aber nie ohne das Wissen zu verlieren, dass das Außen aus dem Innen kommt (daher das Programm debuggen), denn irgendwie muss es ja auch weitergehen… 🙂

    In diesem Sinne: Liebe Grüße!

  16. Tang sagt:

    @ Norman – Dann will ich jetzt auch mal die Hosen runterlassen … haha. Na klar bleiben Wünsche – bei mir auch! Und inzwischen spiele ich mit ihnen. Ja, ich war und bin wohl für den Rest meines Lebens ein »Spielkind«! Und Spieler lieben auch ihre Spielzeuge – haben Probleme, sie wegzulegen oder sie zu verschrotten. Oh mein Gott, was hab ich im Leben meine ersparten Kröten in wunderhübsche Spielsachen getauscht: Musikinstrumente, Computer, geiles Auto und sonstigen Schnickschnack … schöööön! Und dann mit Hingabe ins Spielen eingetaucht – alles um mich rum vergessen. Das ist wie ein spannender Film oder Buch.

    Es hat ne Weile gedauert, bis ich zugeben konnte, dass ich mir da immer nur Spielsachen gekauft habe. »Das brauch ich beruflich – das ist wichtig für dies und das!« – alles nur gut gewählte Ausreden in meinem Fall. Ich bin ganz oft völlig fasziniert von neunen Gadgets und begeistert von dieser Fantasie und Schöpferkraft. Warum auch nicht? Ich kenn das ja selbst, wenn aus dem Computer plötzlich die hübsche Website rauskommt – genau so wie ich sie haben wollte – oder wenn ein neues Musikstück erklingt und die Noten aus dem Drucker flutschen. Und da gibt’s noch soooo viel mehr.

    Aber wie fühle ich mich, wenn diese Sachen plötzlich weg wären? Da erst merke ich den entscheidenden Unterschied zu früher. Ich spiel das gerade mal wieder durch: Was wäre wenn … mein Computer gerade jetzt, wo ich dies schreibe den Geist aufgibt – okay, dann spiel ich Klavier. Und wenn mir der Deckel auf die Finger fällt, alle Finger bricht und ich nie wieder Piano spielen kann – dann heul ich erst mal und sing eben mehr. Und wenn … und wenn … und wenn all diese geliebten Dinge nicht mehr gehen? Dann bin ich still, tu gar nix und frag mich vielleicht: »Was geht noch ab, Alder?«

    Gerade eben, nach Durchlauf dieses Alles-verschwindet-Testprogramms, spüre ich, dass da ein Zentrum, ein Kern übrig bleibt, der absolut unzerstörbar ist. Und der ist vollgepackt mit Liebe – Liebe zu Allem was Ist. Und wenn ich mich in schöne Dinge im Außen verliebe und mit ihnen spiele, dann ist das ein bisschen als ob ich mich selbst umarme. Aber ich hänge nicht mehr fest an ihnen. Mein Wesenskern bleibt davon unberührt und meine Zufriedenheit, meine innerer Frieden sind davon unabhängig. Genau das meine ich mit »Wunsch-los-glücklich-sein«! Zu erkennen, das es nicht die Wünsche oder Objekte sind, die mich versklaven, sondern die Identifikation und Abhängigkeit von Erfüllung. Wenn diese Unabhängigkeit nicht nur intellektuell erkannt, sondern auch gefühlt werden kann, dann mach das Spielen noch mal soviel Spass … 🙂

    Und nicht zu vergessen … die Freude am Schenken! Ja, mit dem Schenken habe ich meine ganz besonderen Erfahrungen gemacht. Und die werde ich in Kürze mal etwas ausführlicher hier im Bog mit allen teilen.

  17. Tang sagt:

    Da fällt mir noch ein: … die ganze Geschichte ist ja nun fast ein Jahr her … witzig ist, dass seit diesem Vorfall und meiner »Übergabe der vollen Zähne-Verantwortung« an den jungen Mann – in Kürze 9 Jahre alt – fast nie mehr ein Tag ohne Putzi-Putzi verstrichen ist. Vielleicht wollte er damals seinen Dad nur in Gelassenheit trainieren. Ist ihm wohl gelungen 😉

  18. Franz sagt:

    Hallo Tang,

    tja da lacht und weint das Vaterherz. Unsere zwei Töchter 9 und 6, ja was soll ich sagen – wie die eineiigen Zwillinge zu deinen Jungs. Alles NUR Theater ???????????
    Flexibel konsequent ist ein passendes Wort, was mir nicht immer leicht fällt!
    Franz aus Wien – denke oft an die Wurzeralm ? ?

  19. Tang sagt:

    @ Franz – Ja mein Lieber, die Moutain-Magic-Seminare auf der Wurzer waren zur der Zeit – ich glaube du warst 2000 mit dabei – was ganz Besonderes. Alle, die dabei waren, haben da wohl ein ganz persönliches Geschenk mit nach Hause genommen, das bis heute in uns allen weitergewirkt hat.

    Noch eine kleine Anmerkung, die vielleicht ganz hilfreich sein kann: »flexibel konsequent« – so wie du es geschrieben hast, ist tatsächlich die schwierigere Variante, da hier die Konsequenz im Vordergrund steht. Die aber bringt uns schnell zu einem verkrampften Fahrstil im täglichen Wildwasser, wo wir dann ziemlich viel tun müssen, um in eine bestimmte Richtung zu steuern mit unserem Boot. Da muss man bei Strömungsänderungen doch sehr oft verzweifelt herumrudern. Sehr anstrengend – finde ich.

    Mein Wahlspruch – der quasi unsichtbar bei mir auf die Stirn tätowiert ist – lautet aber »Sei konsequent flexibel!« Hier liegt die Betonung auf »flexibel«. Und diese Flexibilität oder Beweglichkeit, die ich konsequent lebe, gibt mir die Freiheit zurück, auch in verfahrenen Situationen sogleich die Richtung zu wechseln. Dieses Boot kann sich daher niemals festfahren. Ein kleiner aber feiner Unterschied, finde ich. Mein Vorschlag: Probier die 2. Variante und es rudert sich entschieden leichter. Die Kinder werden dir danken und du brauchst nicht so schnell nen Herzschrittmacher 😉

  20. Helmut Rittirsch sagt:

    Lieber Tang,

    ein recht griffiger Artikel, wie ich finde. Bringt die Dinge aus meiner Sicht ganz gut auf dem Punkt, wobei mir das “Persönliche” von dir im Artikel doch etwas fehlt – deine konkrete Erfahrung mit den von dir dargestellten Einsichten.

    Nun macht natürlich jeder seine eigenen Erfahrungen – dennoch hätte mich interessiert, wie sich das in deinem Leben konkret niederschlägt. Ich halte es da mit dem Spruch: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Was sind/wären deine Früchte, lieber Tang? Für mich geht es auch ums gemeinsame Draufschauen – also welche Gefühle kommen gerade hoch in der Begegnung mit meinem Partner? Und was will hier gerade genauer angeschaut werden?

    Insofern mag das schon als “Arbeit” bezeichnet werden, denke ich, jedoch dann eher – ganz in deinem Sinne – vom Herzen, vom Gefühl her. Mit der sich daraus ergebenden Einsicht: Welche Bilder steigen auf, welche Projektionen finden statt und welche Geschichte baute ich mir gerade (wieder einmal) zusammen. DAS zu sehen kann sehr heilsam sein – und befreit den Partner und mich nach und nach von allen Projektionen. Das Feld wird “freigeräumt”, wenn man so will, doch geschieht dies eher von alleine – nur durch die Bereitschaft zum Hinschauen – und nicht durch Kopf-Arbeit mit den entsprechenden “alten” Bewertungen.

    Nochmals Danke für den Artikel
    Alles Liebe
    Helmut

  21. Andrea Froitzheim sagt:

    Lieber Tang,

    ich finde deinen Beitrag sehr gut!
    Dieses Ewige “dran arbeiten” und “Kompromisse schließen” ist doch auf Dauer für einen Part immer nervig. Entweder es passt oder es passt nicht! 🙂

    Liebe Grüße
    Andrea Fro

  22. Tang sagt:

    @ Helmut – Viele meiner Leser wissen natürlich aus vorangegangenen Artikeln bereits ein wenig über meine persönlichen Erfahrungen, aber für dich und alle neuen Leser gibt’s sogleich ne ehrliche Antwort.

    Ich lebe ja nun seit meiner Trennung bereits seit Weihnachten 2008 alleinerziehend mit meinen beiden Jungs. Hab gerade mal nachgeschaut – meinen erster Artikel in diesem Blog – Alleinerziehender Papa – Was nun? – Habe ich genau ein Jahr danach im Dezember 2009 veröffentlicht. Seitdem konnte ich in diesem kleinen Kreis meiner Kreativität freien Raum lassen. Meine Kinder haben mir tagtäglich gezeigt, wie einfach und natürlich zwischenmenschliche Beziehungen gelebt werden können. Keine Erwartungen, keine Vorstellungen, keine Bedingungen und dazu Liebe geschenkt und im Überfluss! So wollte und will ich das mit allen Menschen leben, natürlich auch in einer Paarbeziehung.

    Ich durfte diese Erfahrung in dieser Zeit einmal für ein halbes Jahr machen. Für mich der erlebte Beweis: »Ja, das geht auch mit ner Frau, hurra!« Tja und dann kamen ganz schleichend und auf sanften Pfoten ihre Vorstellungen und Erwartungen vom Leben, von der Zukunft mit ins Spiel. Daran hätten wir natürlich gemeinsam arbeiten können. Aber ich wollte keine Baustelle, eben keine Beziehungsarbeit. Die bedingungslose Liebe, die wir uns in dieser Zeit geschenkt haben, blieb so in bester Erinnerung und wir konnten die intime Nähe völlig ohne merkwürdige Gefühle in eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft übergehen lassen. Kein Groll, keine Eifersucht, für mich blieb das erlebte Wissen: »Es geht, wenn beide das leben wollen!«

    Für den Betrachter stellt sich womöglich die Frage: »Da war doch was faul. Wenn es so gut läuft, dann bleibt man doch zusammen, oder?« Kamma machen, muuuss man aber nich! Für mich jedenfalls gab es da kein Konzept, kein Wunsch nach Festhalten. Ich hab mich vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben in einer Beziehung weder verbogen, noch irgendwelche Abstriche gemacht. So war jede Begegnung immer neu und abenteuerlich, aber es konnte auch die letzte sein. So ein bisschen wie bei einer Geliebten oder ner Affaire.

    Mal ehrlich, du kannst nicht wirklich 100% sicher sein, dass der geliebte Mensch, der jetzt noch neben dir im Bett liegt, nicht am nächsten Morgen aufsteht und Tschüs sagt. Das meine ich wirklich so. Wenn das aber so ist, und ich mir dessen bewusst bin, dann genieße ich diesen jetzigen kostbaren Augenblick doch in vollen Zügen und mit Hingabe. Genauso hab ich das gemacht und werde es immer wieder tun. Es fühlt sich für mich einfach völlig richtig an. Mein Potenzial darf sich täglich auf verschiedensten Ebenen entfalten. Den Raum dazu habe ich mir selbst gegeben. Die Paarbeziehung ist in diesem Tanz ein toller und abenteuerlicher Spielplatz, aber eben nur ein Teil der Möglichkeiten.

    Ich hoffe, das war jetzt persönlich genug 😉

  23. Sigrun sagt:

    Lieber Tang

    …. du bist halt ein Wassermann – die sind sich immer selbst genug!!
    Hoffe, du findest deine Wasserfrau … und ihr schwelgt in Unverbindlichkeiten
    ? ? ?? ?? ??

    Sigi

  24. Tang sagt:

    Email-Kommentar von Alexandra J. – Veröffentlichung genehmigt:

    Hi Tang,

    ich habe kräftig gelacht, vielen herzlichen Dank für Deinen Blog. Genau die gleiche Story hätte von uns sein können. Dasselbe hatten wir mit Louis. Er putzt jetzt jeden Morgen auf Andreas Bourani „ein Hoch auf uns …“ 3,5 Minuten voller Elan. Das war mal ein Fortschritt! Das ist bei uns vor ca. 10 Tagen passiert und basierte auf meiner Idee. Jetzt putzt er noch lieber, grins 🙂

    Grüße ALexandra

  25. Tang sagt:

    Email-Kommentar von Alexandra J. – Veröffentlichung genehmigt:

    Hi Tang,

    ich habe kräftig gelacht, vielen herzlichen Dank für Deinen Blog. Genau die gleiche Story hätte von uns sein können. Dasselbe hatten wir mit Louis. Er putzt jetzt jeden Morgen auf Andreas Bourani „ein Hoch auf uns …“ 3,5 Minuten voller Elan. Das war mal ein Fortschritt! Das ist bei uns vor ca. 10 Tagen passiert und basierte auf meiner Idee. Jetzt putzt er noch lieber, grins 🙂

    Grüße ALexandra

  26. Roland Mester sagt:

    Es ist wunderbar, wie Du das normale Leben beschreibst. Jeder, wenn er ehrlich ist, steht vor solchen Blockaden.Und wenn man das von anderen – z.B. Dir – liest, dann fühlt man sich gleich besser 🙂

  27. peter sagt:

    Glücklich kann man (immer) sein – NUR begrenzt das ganze bzw. macht es negativ.
    Liebe Grüße Peter

  28. Tang sagt:

    @ Peter – danke für den Hinweis. Die Betonung liegt natürlich auf SEIN. Tatsächlich finde ich, dass im Grunde Zufriedenheit und Glücklichsein für Menschen, die bewusst in sich selbst ruhen – der Grundzustand sind. Das habe ich schon oft bei klienen Kindern beobachtet. Diesen Zustand kann man auch bedingungslose Liebe nennen. Glück hingegen ist ein wenig wie ein Einkaufskorb – jeder empfindet etwas anderes als Glück und will es daher in sein Körbchen packen. Nicht immer sind wir damit glücklich … 🙂

  29. Claudia sagt:

    Ja, glücklich sein ist für mich auch ständiges glückliches Streben, also auch eine gewisse Disziplin, um glücklche Umstände zu schaffen. Aktiv glücklich sein und genießen.
    Liebe Grüße – Claudia

  30. Tang sagt:

    @ Claudia – für mich ist das Glücklich- und Zufriedensein die Quelle aus der meine Kreativität sprudelt. Ich erstrebe da nichts und muss auch nichts dafür tun. Aber Genuß, Lebenfreude und der Sinn für Schönheit gehören absolut dazu. Leckeres Essen, Berührung, Sinnlichkeit – einfach alles was ich Augenblick erleben kann, verstärken dieses Gefühl in mir.

    Was du mit Disziplin berschreibst, könnte man vielleicht auch Wachheit oder Achsamkeit nennen. Achtsamkeit auch darauf, dass uns der alltägliche Trubel nicht den Raum verengt für unsere Kreativität. Darauf schaue ich ziemlich genau, damit ich mich nicht verzettele oder in Pillepalle verliere 🙂

  31. Helmut.Rittirsch@gmx.de sagt:

    Lieber Tang,

    danke für deine Geistesblitze, die ich meistens lese.
    Gute Erinnerung – in den Moment zu kommen und mit der “Bewerterei” aufzuhören.
    Sich zeigen lassen, was der nächste Moment will … ja, das ist doch was …
    gefällt mir.

    Lieben Gruß
    Helmut

  32. Dieses “Arbeiten -Müssen” – echt schräg. Als in einer Runde mal ein Freund meinte, er fürchte, er sei arbeitssüchtig rieten ihm andere “wohlwollend”, er müsse daran arbeiten :). Meine Kater tun nichts und sind mit sich im Reinen. Große Vorbilder für mich in Sachen Selbst – Liebe, Lebenskunst, SEIN.

  33. Simon Köhler sagt:

    Find ich voll gut das Zitat

  34. Annemarie sagt:

    Das Schweigen lernte ich in schwierigen Krisensituationen.
    Ich bin dankbar dafür.

  35. Tang sagt:

    Ja Annemarie, die Stille ist ein guter Begleiter für uns auf der Reise nach Innen.

  36. Sophie sagt:

    Ich würde einen Tipp geben und zwar das es iein Tier ist das groß und schwer ist

  37. Gabi l. sagt:

    Was bedeutet der obige spruch? Habe es von meinem Freund bekommen und frag nich jetzt was er mir sagen will.

  38. Tang sagt:

    @Gabi … sicher hat dir dein Herz, deine Intuition oder nennen wir es »Bauchgefühl« schon öfters einen Rat gegeben, den vielleicht dein Verstand nicht so recht annehmen wollte. Genau darum geht es hier. Benutze deinen Verstand, aber höre auf dein Herz. Dazu braucht es ein gewisses Maß an Still, damit wir die die Stimme des Herzens überhaupt hören können. Der Sprecher im Kopf ist nämlich meistens recht laut ?

  39. Christa sagt:

    Wundervoll, vieles habe ich nicht gewusst jedoch gespürt, dass Bäume eine aufbauende Energie ausstrahlen, daher bin ich jeden Tag in der Natur um aufzutanken

  40. Tang sagt:

    ? Ja Christa, ich bin auch so oft wie möglich bei meinen baumigen Freunden ?

  41. Marianne Schönnerger sagt:

    sooo schön

  42. Marianne Schönnerger sagt:

    herrlich

  43. Karlheinz Wagner sagt:

    Könnte es sein dass unsere politiker mit ihr unter einer decke stecken?

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