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	<title>Kommentare zu: Alleinerziehender Papa – Was nun? &#8211; 4. Ausblicke</title>
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	<description>Bewusst Sein</description>
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		<title>Von: gerold fickert</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>gerold fickert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 21:30:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=78#comment-89</guid>
		<description>Hallo Tang

Ja, irgendwie bin ich einer Spur gefolgt und heute hier auf deiner Seite gelandet und habe einiges gelesen. Deine persönliche Offenheit und auch dein Schreibstil gefällt mir gut und erzeugt Resonanz bei mir.

Ich lebe auch mit zwei Söhnen (14+11 Jahre) aber auch noch einer Frau, der Mutter der Jungs, zusammen. Bei uns verdient die Frau die Brötchen und ich bin der Hausmann. Das funktioniert seit 12 Jahren ganz gut. Auch wenn wir das Glück hatten in unserem nun 20jährigen Zusammenleben bisher alle Krisen ohne eine Trennung nicht nur zu überstehen, sondern uns  selbst und den Partner immer wieder neu zu entdecken und zu erfahren, kann ich deine Einschätzungen was Beziehungen anbelangt bestätigen. Entscheidend, also die Scheidung verhindernd, ist meiner Erfahrung nach bei allem was im Miteinander passiert, bei sich zu bleiben und niemals den oder die Anderen - also in meinem Fall weder Frau noch Kinder - für das Eigenerleben von was auch immer verantwortlich zu machen.

Es ist mir aber ganz klar während ich dies schreibe, dass das leichter gesagt als getan ist. Aber es kann passieren, dass es geschieht, wenn in einem selbst die Bereitschaft geschieht es geschehen zu lassen.

Lieben Gruß - Gerold</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tang</p>
<p>Ja, irgendwie bin ich einer Spur gefolgt und heute hier auf deiner Seite gelandet und habe einiges gelesen. Deine persönliche Offenheit und auch dein Schreibstil gefällt mir gut und erzeugt Resonanz bei mir.</p>
<p>Ich lebe auch mit zwei Söhnen (14+11 Jahre) aber auch noch einer Frau, der Mutter der Jungs, zusammen. Bei uns verdient die Frau die Brötchen und ich bin der Hausmann. Das funktioniert seit 12 Jahren ganz gut. Auch wenn wir das Glück hatten in unserem nun 20jährigen Zusammenleben bisher alle Krisen ohne eine Trennung nicht nur zu überstehen, sondern uns  selbst und den Partner immer wieder neu zu entdecken und zu erfahren, kann ich deine Einschätzungen was Beziehungen anbelangt bestätigen. Entscheidend, also die Scheidung verhindernd, ist meiner Erfahrung nach bei allem was im Miteinander passiert, bei sich zu bleiben und niemals den oder die Anderen &#8211; also in meinem Fall weder Frau noch Kinder &#8211; für das Eigenerleben von was auch immer verantwortlich zu machen.</p>
<p>Es ist mir aber ganz klar während ich dies schreibe, dass das leichter gesagt als getan ist. Aber es kann passieren, dass es geschieht, wenn in einem selbst die Bereitschaft geschieht es geschehen zu lassen.</p>
<p>Lieben Gruß &#8211; Gerold</p>
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	<item>
		<title>Von: Uschi Rohatsch</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/comment-page-1/#comment-10</link>
		<dc:creator>Uschi Rohatsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 06:52:36 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Tang,

Es ist eine Freude deine Einträge zu lesen.

Ich bin ja selber seit August von meinem LAP getrennt - 14 Jahre - 2 Kinder - die jüngere ist mit 3,5 Jahren gestorben - wir haben die letzten 6 Jahre nur getrauert - nun nach den ersten paar Wochen habe ich mir gedacht - ja das ist es - ich bin jetzt frei - ich brauche das - schön langsam kommen aber die Zweifel - mir wird immer bewusster, dass alles was mich an Wapo genervt hat - mich bei mir selber am meisten nervt - so wie du das gesagt hast - ich habe ihm das gleich geschrieben - er sprach gleich von »Wiedervereinigung« - und ich bekam gleich wieder Panik - ich glaube, die Menschen haben in Wirklichkeit  Angst vor Nähe, vor wirklicher Nähe - also bei mir ist es auf jeden Fall so - nun ja - ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin alles Gute - und wir hören uns - liebe Grüße - Uschi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tang,</p>
<p>Es ist eine Freude deine Einträge zu lesen.</p>
<p>Ich bin ja selber seit August von meinem LAP getrennt &#8211; 14 Jahre &#8211; 2 Kinder &#8211; die jüngere ist mit 3,5 Jahren gestorben &#8211; wir haben die letzten 6 Jahre nur getrauert &#8211; nun nach den ersten paar Wochen habe ich mir gedacht &#8211; ja das ist es &#8211; ich bin jetzt frei &#8211; ich brauche das &#8211; schön langsam kommen aber die Zweifel &#8211; mir wird immer bewusster, dass alles was mich an Wapo genervt hat &#8211; mich bei mir selber am meisten nervt &#8211; so wie du das gesagt hast &#8211; ich habe ihm das gleich geschrieben &#8211; er sprach gleich von »Wiedervereinigung« &#8211; und ich bekam gleich wieder Panik &#8211; ich glaube, die Menschen haben in Wirklichkeit  Angst vor Nähe, vor wirklicher Nähe &#8211; also bei mir ist es auf jeden Fall so &#8211; nun ja &#8211; ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin alles Gute &#8211; und wir hören uns &#8211; liebe Grüße &#8211; Uschi</p>
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		<title>Von: Tang</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Tang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:57:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=78#comment-9</guid>
		<description>@ Ernst – Das Leid, dass durch Trennungen in ihrem destruktiven Strudel erzeugt wird, entsteht nach meinem Empfinden zum großen Teil durch die starke Identifikation mit dem Anderen und Äußeren: dem Partner, den Kindern, den Habseligkeiten, den Vorstellungen etc.  Auf der einen Seite ist die Bereitschaft, die wahren Gründe für innere Unzufriedenheit anzuschauen nicht sehr ausgeprägt, und auf der anderen Seite gibt es – glücklicherweise – mehr materielle Unabhängigkeit, die ein Zusammenleben auf Gedeih und Verderb nicht mehr zwingend erforderlich macht. Ich glaube nicht, dass Paare früher in Krisen mehr und bewusster miteinander geredet haben. Da wurde vielleicht mehr hinuntergeschluckt und verdrängt. Frauen waren – und sind es mit kleinen Kindern auch heute noch - in hohem Maße von den Einkünften ihrer Männer abhängig. Aber eben nicht auf alle Zeit.

Davon unberührt gehen Menschen mit wachsender Begeisterung - und völlig freiwillig - symbiotische und abhängige innere Beziehungen ein, die irgendwann platzen müssen! 2 x unvollständig ergibt eben nicht Vollständigkeit, sondern nur zwei halbe Kreise, die sich zu einem vollen Kreis verbinden möchten. An den Nahtstellen bröselt es immer mehr oder weniger. Diese Illusionsgebilde sind Seifenblasen mit der Aufschrift: »Wir sind nun eins – wir gehören zusammen, bis dass der Tod uns scheidet!« Besser würde mir der Satz gefallen: »Alles gehört zusammen - auch der Tod kann es nicht scheiden.« 

Solange wir unsere tief empfundene Unvollständigkeit nicht bewusst anschauen und als Projektion und Lüge entlarven – keiner wird mit diesem Gefühl geboren -, dürfte das Bindungs- und Trennungsspiel noch eine Weile so weitergehen.

* * *

@ Jana – Es wäre schön, wenn meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken für den ein oder anderen hilfreich sind. Ich hadere allerdings in diesem Fall durchaus mit meinem Entschluss, Privates in der Öffentlich zu zeigen. Darüber gibt es sicher geteilte Meinungen. Sollte ich das, oder auch die Bilder von den Kindern nicht lieber für mich behalten? Ich bin mir da nicht zu 100% sicher. Allerdings habe ich ganz für mich selbst die Erfahrung gemacht, dass diese Unterscheidung zwischen Privat und dem Rest der Welt keinen Sinn macht, wenn man wirklich an die All-Einheit glaubt. Sich so zu entblößen, macht mir keinen Angst, sondern gibt mir im Gegenteil Kraft. Ich mag an diesem Punkt nicht artig und still sein, und da ich bei meinen Kindern wo immer möglich ihr natürliches Selbst-Bewusstsein erhalten und fördern möchte, kann ich im Augenblick diesen Schritt in die Öffentlichkeit – die große Gemeinschaft aller Menschen - nicht als Fehler wahrnehmen. Ich würde sie jederzeit zu Ähnlichem ermutigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ernst – Das Leid, dass durch Trennungen in ihrem destruktiven Strudel erzeugt wird, entsteht nach meinem Empfinden zum großen Teil durch die starke Identifikation mit dem Anderen und Äußeren: dem Partner, den Kindern, den Habseligkeiten, den Vorstellungen etc.  Auf der einen Seite ist die Bereitschaft, die wahren Gründe für innere Unzufriedenheit anzuschauen nicht sehr ausgeprägt, und auf der anderen Seite gibt es – glücklicherweise – mehr materielle Unabhängigkeit, die ein Zusammenleben auf Gedeih und Verderb nicht mehr zwingend erforderlich macht. Ich glaube nicht, dass Paare früher in Krisen mehr und bewusster miteinander geredet haben. Da wurde vielleicht mehr hinuntergeschluckt und verdrängt. Frauen waren – und sind es mit kleinen Kindern auch heute noch &#8211; in hohem Maße von den Einkünften ihrer Männer abhängig. Aber eben nicht auf alle Zeit.</p>
<p>Davon unberührt gehen Menschen mit wachsender Begeisterung &#8211; und völlig freiwillig &#8211; symbiotische und abhängige innere Beziehungen ein, die irgendwann platzen müssen! 2 x unvollständig ergibt eben nicht Vollständigkeit, sondern nur zwei halbe Kreise, die sich zu einem vollen Kreis verbinden möchten. An den Nahtstellen bröselt es immer mehr oder weniger. Diese Illusionsgebilde sind Seifenblasen mit der Aufschrift: »Wir sind nun eins – wir gehören zusammen, bis dass der Tod uns scheidet!« Besser würde mir der Satz gefallen: »Alles gehört zusammen &#8211; auch der Tod kann es nicht scheiden.« </p>
<p>Solange wir unsere tief empfundene Unvollständigkeit nicht bewusst anschauen und als Projektion und Lüge entlarven – keiner wird mit diesem Gefühl geboren -, dürfte das Bindungs- und Trennungsspiel noch eine Weile so weitergehen.</p>
<p>* * *</p>
<p>@ Jana – Es wäre schön, wenn meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken für den ein oder anderen hilfreich sind. Ich hadere allerdings in diesem Fall durchaus mit meinem Entschluss, Privates in der Öffentlich zu zeigen. Darüber gibt es sicher geteilte Meinungen. Sollte ich das, oder auch die Bilder von den Kindern nicht lieber für mich behalten? Ich bin mir da nicht zu 100% sicher. Allerdings habe ich ganz für mich selbst die Erfahrung gemacht, dass diese Unterscheidung zwischen Privat und dem Rest der Welt keinen Sinn macht, wenn man wirklich an die All-Einheit glaubt. Sich so zu entblößen, macht mir keinen Angst, sondern gibt mir im Gegenteil Kraft. Ich mag an diesem Punkt nicht artig und still sein, und da ich bei meinen Kindern wo immer möglich ihr natürliches Selbst-Bewusstsein erhalten und fördern möchte, kann ich im Augenblick diesen Schritt in die Öffentlichkeit – die große Gemeinschaft aller Menschen &#8211; nicht als Fehler wahrnehmen. Ich würde sie jederzeit zu Ähnlichem ermutigen.</p>
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		<title>Von: Jana</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 19:56:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=78#comment-8</guid>
		<description>Lieber Tang,

vielen Dank für all Deine Offenheit über Dein äußeres wie inneres Leben, an dem Du so viele Menschen teilhaben lässt. Es ermöglicht Dich durch und durch als Mensch wahrzunehmen, an Deinen Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen Anteil zu nehmen - sie bei sich bestätigt zu finden oder als neu zu entdecken. Als einer der zahlreichen Lehrer und Führer der Menschen bist Du gut gefordert und kannst nun selbst die bisherigen Erkenntnisse, das bisherige Wissen durch eigenes Erleben prüfen und anwenden. Das macht authentischer, gibt klarere Einsichten und hilft Überholtes zu erkennen und ggf. loszulassen. Ich merke selbst auch immer wieder, wie ich durch Erzählen eigener Erlebnisse und Wege ich bei den Zuhörern (und oft Hilfesuchenden) mehr Vertrauen, Offenheit und Verstandenwerden bewirken kann. Und ich sage mir oft bei zu meisternden Situationen: Aha, wenn ich das meistern kann, dann auch dafür, dass ich anderen in ähnlicher Situation besser helfen kann. Allein, dass ich mich in die Situation des anderen hineinversetze, lassen sich leichter auch Lösungsmöglichkeiten für den anderen finden.

Ich wünsche Dir deshalb auf Deinem Weg viel Licht und Liebe - sowohl von außen wie von innen. Möge Deine Quelle freudig sprudeln, Dir Vertrauen, Gelassenheit, Frieden und Schönheit schenken und Dich auf Deinem Weg bestärken.
Alles Liebe Dir und Deinen Kindern - Geschenke des Universums, des Lebens an Dich :o</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tang,</p>
<p>vielen Dank für all Deine Offenheit über Dein äußeres wie inneres Leben, an dem Du so viele Menschen teilhaben lässt. Es ermöglicht Dich durch und durch als Mensch wahrzunehmen, an Deinen Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen Anteil zu nehmen &#8211; sie bei sich bestätigt zu finden oder als neu zu entdecken. Als einer der zahlreichen Lehrer und Führer der Menschen bist Du gut gefordert und kannst nun selbst die bisherigen Erkenntnisse, das bisherige Wissen durch eigenes Erleben prüfen und anwenden. Das macht authentischer, gibt klarere Einsichten und hilft Überholtes zu erkennen und ggf. loszulassen. Ich merke selbst auch immer wieder, wie ich durch Erzählen eigener Erlebnisse und Wege ich bei den Zuhörern (und oft Hilfesuchenden) mehr Vertrauen, Offenheit und Verstandenwerden bewirken kann. Und ich sage mir oft bei zu meisternden Situationen: Aha, wenn ich das meistern kann, dann auch dafür, dass ich anderen in ähnlicher Situation besser helfen kann. Allein, dass ich mich in die Situation des anderen hineinversetze, lassen sich leichter auch Lösungsmöglichkeiten für den anderen finden.</p>
<p>Ich wünsche Dir deshalb auf Deinem Weg viel Licht und Liebe &#8211; sowohl von außen wie von innen. Möge Deine Quelle freudig sprudeln, Dir Vertrauen, Gelassenheit, Frieden und Schönheit schenken und Dich auf Deinem Weg bestärken.<br />
Alles Liebe Dir und Deinen Kindern &#8211; Geschenke des Universums, des Lebens an Dich <img src='http://www.tangsworld.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.tangsworld.de/alleinerziehender-papa-was-nun-teil-4-ausblicke/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 16:43:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tangsworld.de/?p=78#comment-7</guid>
		<description>Lieber Tang,

ich kann Dir nur zustimmen. Ich habe in schmerzlicher Erfahrung die gleichen Eindrücke und Überzeugungen gewonnen. Und: Leider sind Trennungen heute nicht nur sehr häufig sondern werden in der Öffentlichkeit als ganz normale, ja fast gesunde Lebensphasen behandelt. Das beginnt schon bei manchen Paar-Therapeuten, die als erstes fragen, ob eine Trennung nicht die beste Lösung sei - um nur ein Beispiel zu nennen. Dabei ist sind Trennungen immer sehr sehr schmerzlich und existenziell bedrohlich - nicht nur für die Kinder sondern natürlich auch für die Betroffenen selbst. Viele Trennungsopfer werden ernsthaft krank und/oder aus der Bahn geworfen. Das ist aber gesellschaftlich völlig ok, solange man nicht falsch parkt und seinen Müll schön trennt. Uns sind wirklich einige Werte und Maßstäbe verloren gegangen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tang,</p>
<p>ich kann Dir nur zustimmen. Ich habe in schmerzlicher Erfahrung die gleichen Eindrücke und Überzeugungen gewonnen. Und: Leider sind Trennungen heute nicht nur sehr häufig sondern werden in der Öffentlichkeit als ganz normale, ja fast gesunde Lebensphasen behandelt. Das beginnt schon bei manchen Paar-Therapeuten, die als erstes fragen, ob eine Trennung nicht die beste Lösung sei &#8211; um nur ein Beispiel zu nennen. Dabei ist sind Trennungen immer sehr sehr schmerzlich und existenziell bedrohlich &#8211; nicht nur für die Kinder sondern natürlich auch für die Betroffenen selbst. Viele Trennungsopfer werden ernsthaft krank und/oder aus der Bahn geworfen. Das ist aber gesellschaftlich völlig ok, solange man nicht falsch parkt und seinen Müll schön trennt. Uns sind wirklich einige Werte und Maßstäbe verloren gegangen!</p>
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