Harald F. begegnete 1970 in einer warmen Sommernacht seiner Traumfrau auf Ibiza und beinahe 40 Jahre später – ohne es zu wissen – ihrem Ex-Mann. Die Gefühle tanzen noch wie damals, als eine alte Schallplatte in Luigis Ristorante erklingt.
Im Selbstbedienungsladen der Gefühle darf die Freude nicht fehlen. Lediglich mit dem Glücklichsein ist das so eine trickreiche Sache, bei der uns Tun und Machen nicht weiterbringen.
Die Kinder ärgern sich gegenseitig, und Oma macht sich gerne Sorgen. Wie geht das eigentlich genau? Kann man einen andern auch ärgern, wenn der nicht mitspielt? Und woher kommen Omas selbst gemachte Sorgen?
Freizeitstress! Die Jungs sind aus dem Haus und im Urlaub. Papa Tang hat fast alle Zeit der Welt, und trotzdem mache ich mir immer wieder Druck und komme nur langsam zur Ruhe. Das kann doch nicht so schwer sein, oder?
Darauf läuft letztlich alles hinaus. Die Abenteuer meines Alltags, das Leben mit meinen Kindern – sie schenken mir hautnah die friedvolle Erfahrung der Widerstandslosigkeit, aber auch das Erlebnis des schmerzhaften Gegenteils. Ich hab die Wahl – Jetzt!
Ich fühl mich wie ein Surfer. Ich denke noch: »Wow, dieser Tag war echt rappelvoll mit Ereignissen, und ich hab mal wieder die Kurve gekriegt, ohne auszuflippen.« Doch da kommt schon die nächste Welle – noch fetter, noch dichter – kaum zu packen.
5:45 – Mein innerer Wecker klingelt und ich öffne fast pünktlich die Augen. »Komm, Tang, noch 15 Minuten knacken – das reicht allemal.« Oma ist heute Morgen schon um 4:00 mit ihrem Landfrauenverein nach Rügen gestartet. Sie ist sicher reif für die Insel.
»Mensch, Tang! Du musst doch nicht immer völlig ausgereifte und durchreflektierte Artikel in Deinen Blog schreiben. Die Leute interessiert auch, wie Du Deinen stinknormalen Alltag meisterst oder auch nicht. Denn genau das ist doch Tang’s Welt, oder?«
»Wenn du deinen Kindern beibringst, dass bestimmte Dinge schön sind, werden sie vielleicht alle anderen Dinge als hässlich empfinden.« Zitat aus »Das Tao Te King für Eltern« von William Martin.
Sind wir alle auf die ein oder andre Weise Opfer dieser Erziehungsmethode? Die Bewertung von Außen prägt in unterschiedlichen Formen unseren Alltag und nimmt von Kindesbeinen an Einfluss auf unser Selbstbewusstsein.
Das P.M.-Magazin berichtet in seiner Ausgabe 7/2007 über das Ergebnis seiner Aktion Glücks-Charta, die es zusammen mit emotion von Februar bis Mai 2007 im Internet durchgeführt hat.
Es ist tatsächlich ein interessantes Phänomen – das Lachen! Es geschieht automatisch mit einer solchen Hingabe, dass währenddessen für unser Empfinden die Zeit stillsteht. Es schießt uns in den jetzigen Augenblick, und es entsteht für kurze Zeit ein gedankenfreier Raum, ein »No-Mind-Zustand«, den viele Menschen in der Meditation suchen.
Was soll das denn? Lustiges Wortspiel – oder vielleicht auch noch ein bisschen mehr. Die provokante These dahinter lautet: »Immer wenn wir einen Wunsch losgeworden sind, ein Ziel erreicht haben, sind wir glücklich und zufrieden – wunschlos glücklich!«
Wenn man sich fragt: »Was will ich denn wirklich im Leben?«, dann lautet die Antwort so gut wie immer: »Ich will glücklich und zufrieden sein! Was denn sonst?« Genau das ist es, was sich allem Anschein nach jeder von uns im tiefsten Innern seines Herzens wünscht.
Das Auseinanderbrechen von Beziehungen als Spiegel des gesellschaftlichen Trennungsbewusstseins. Ein Blick auf unsere »wahren« Bedürfnisse und die Vision eines gesellschaftlichen Bewusstseinswandels.



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